Eine Zeit der Besinnung und des Innehaltens

Viele Gündelwanger genießen das Adventsliedersingen in der Pfarrkirche / Friedenslicht aus Betlehem ist angekommen.

Das Friedenslicht aus Betlehem ist auch in Gündelwangen angekommen. Die Trachtenkapelle stimmte in der Kirche musikalisch auf Weihnachten ein. Foto: Cornelia Selz

Geheimnisvolle Gestalten, oder doch ganz menschlich? Wie oft sagt man auch zu einem Menschen, der einem hilft: "Du bist ein Engel!" Mehr darüber erfuhr man beim Adventsliedersingen am Abend des 4. Advents in der Pfarrkirche Maria Himmelfahrt in Gündelwangen, zu dem die Trachtenkapelle Gündelwangen, wie schon am 2. Advent, eingeladen hatte.

Jungmusiker und Mitglieder der Trachtenkapelle unter der Leitung von Dirigent Andreas Dörnte umrahmten die Einstimmung auf die Weihnachtszeit musikalisch mit den Liedern "Tochter Zion", "Alle Jahre wieder" und "Wir sagen euch an den lieben Advent". Bei diesem Lied entzündete Jungmusikerin Annika Stoll den vier Strophen folgend die vier Adventskerzen an der den Adventskranz ersetzenden Baumwurzel. Messmerin Margret Harder las verschiedene Geschichten zum Fest, darunter eine amüsante über das gestohlene Jesuskind, und eben auch eine über die Engel, vor. Die Adventszeit lädt ein, eine Kerze anzuzünden, damit ist jedoch nicht nur die Wachskerze gemeint, in uns selber sollen wir das Licht schauen und weitergeben.

Ein anderes Licht, das Friedenslicht aus Betlehem, ist nun auch in Gündelwangen angekommen und stand an diesem Abend vor dem Altar, wie überall in der Welt, zum Gedenken an Jesu Geburt. Möge es uns Allen wirklich Frieden bringen.

Im Anschluss konnte man sich vor der Kirche an heißem Glühwein erwärmen, Margret Harder servierte dazu ihr beliebtes Apfelbrot, und man konnte dem angekündigten Adventsläuten lauschen. Hierbei erklang zuerst jede Glocke im Glockenturm einzeln, bevor das Gesamtgeläut erklang. Die Adventszeit soll eine Zeit der Besinnung sein. Die Idee zu dieser schönen Zusammenkunft, einem gemeinsamen Innehalten, wurde von vielen Gündelwangern gerne angenommen.

 


Bericht Badische Zeitung

Musiker feiern mit Premiere großen Erfolg

Von Freund zu Freund: Beim "etwas anderen Doppelkonzert" traten die Blaskapellen aus Grünwald-Holzschlag und Gündelwangen erstmals gemeinsam auf.

„Von Freund zu Freund“: Das etwas andere Doppelkonzert der Blaskapelle Grünwald-Holzschlag mit der Trachtenkapelle Gündelwangen wurde zum großen Erfolg. Unser Foto zeigt beide Kapellen gemeinsam auf der Bühne.

Ein paar hundert Meter trennt sie nur, die Bonndorfer Ortsteile Holzschlag und Gündelwangen. Musikalisch trennte sie nichts mehr am Samstagabend in der Bonndorfer Stadthalle. Zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte standen sie gemeinsam auf der Bühne, um zu zeigen, dass sie sich nicht nur gut verstehen, sondern auch sehr gut zusammen musizieren können. Der Beweis war der immer wieder aufbrausende Applaus der vielen Zuhörer, die auch nach drei Stunden Programm nicht müde wurden. Dirigent Andreas Dörnte eröffnete den Abend mit der Trachtenkapelle aus Gündelwangen mit dem schwungvollen Marsch "Bohemia" und der bekannten Polka "Nechod K´Nam" – das Eis war gebrochen. Beim Solostück "Gabriella’s Song" bewies Hans-Peter Riesle Ansatz, Gefühl und Stehvermögen, das ganze Flügelhornregister war gefordert. Poppig wurde es beim Medley "The Beatles Gold" – jeder kennt die Melodien. Vor der Umbaupause erklang der zackige Militärmarsch "Regimentskinder" ganz nach dem Geschmack der Konzertbesucher.

Das Zusammenspiel funktionierte hervorragend

Werner Kessler beim Solo an der Trompete. Foto: Wolfgang Scheu


Die Bühne füllte sich, gemeinsam ging es weiter mit weit mehr als 40 Musikern und Musikerinnen beider Vereine. Das charmant-souveräne Moderatorenduo Selina Sigwart und Christian Podeswa scherzte von der "Blaskapelle Holzwangen" und der "Trachtenkapelle Gündelschlag". Die große Besetzung brauchte es aber auch bei den gemeinsamen Stücken im Programmteil "Von Freund zu Freund". Der Klangkörper war gewaltig, das Zusammenspiel funktionierte hervorragend, das hörte man schon beim feierlichen Beginn des Stücks "Concerto D’Amore". Ab ging die Post beim zweiten Stück unter der Leitung von Andreas Dörnte. Herb Alpert – der Name ist nicht allzu geläufig, die schwungvollen Melodien haben fast alle schon einmal gehört, die in den letzten 40 Jahren am Samstagabend den Fernseher eingeschaltet haben.

Auch zwei Piraten hatten sich beim Weihnachtskonzert unter die Musiker gemischt. Foto: Wolfgang Scheu


"Wo isch denn der Adrian? " fragte Selina Sigwart übers Mikrofon. Noch leicht nervös übernahm der Holzschläger Dirigent Adrian Scheu den Taktstock für den Rest des Abends. In den Proben lief es nie ganz rund, beim Konzert erklang das Stück "Pirates of the Carribean" mit all seinen Tempi- und Taktwechseln in voller Pracht. Auch die Holzschläger Spaßvögel Schorle und Flo hatten vorsichtshalber die Augenklappen ihres Piraten-Outfits zur Seite gedreht, zu anspruchsvoll war das, was auf den Notenblättern stand, um es leichtfertig einäugig zu betrachten. Der Marsch "POS" beschloss den gemeinsamen Teil: Experiment gelungen, Publikum begeistert.

Alleine meisterten die Musiker aus Holzschlag und Grünwald den letzten Teil des Abends. Die Register wurden kleiner, der Klang litt keineswegs. Es war letztendlich auch das Weihnachtskonzert der Blaskapelle Grünwald-Holzschlag und dafür hatten sie lange geprobt. Bei der Polka "Gerlinger Zeiten" unterstützte Gastmusiker Andreas Dörnte mit perfekter Nebenmelodie an der Querflöte. Der Maxglaner Zigeunermarsch war eine Spezialversion, statt der gewohnten Geige gab es einen Ausflug in den Orient. "Die Hexe", ein weniger bekannter Titel von Ernst Mosch, begeisterte ebenso. Beim "Patronatsmarsch" zeigte Schlagzeuger Linus Sedlak Einsehen, er spielte die schwierigen Einsätze exakt und präzise, genau so, wie es der Dirigent wollte. Der ungewöhnliche Titel "Ad Rem" entpuppte sich als Solo-Walzer aus dem Musikantenhimmel, Jörg Risle am Tenorhorn startete den Reigen am geschmückten Tannenbaum, Musiker aus allen Registern glänzten im Wechsel. Mit dem mährischen Tanzstück "Für Walter" beendeten die Holzschläger den offiziellen Teil.

Solist Hans Peter Riesle bei Gabriella’s Song. Foto: Wolfgang Scheu


Gemeinsam mit den Gündelwangern hieß es in der Zugabe "Von Freund zu Freund". Die Freunde im Publikum ließen die Musiker aber noch nicht gehen, erst nach dem Klassiker "Böhmische Liebe" gingen die Lichter aus. Fazit von Dirigent Adrian Scheu: Vor einer Woche feierte er seinen 30sten Geburtstag, seine Musikfreunde aus Gündelwangen, Holzschlag und Grünwald bescherten ihm aber nachträglich mit diesem perfekten Konzert das schönste Geschenk.

 

 

 


 


Bericht Südkurier

Konzert mit zwei Kapellen: Viel Applaus für doppeltes Vergnügen

Konzert mit der Blaskapelle Grünwald-Holzschlag und der Trachtenkapelle Gündelwangen begeistert Besucher in der Stadthalle Bonndorf. Die Musiker ernten für ihre Leistung viel Applaus.

Bonndorf – Die Blaskapelle Grünwald-Holzschlag und die Trachtenkapelle Gündelwangen hatten die Freunde der Blasmusik zu einem bemerkenswerten Doppelkonzert unter dem Motto "Von Freund zu Freund" eingeladen. In der vollbesetzten Stadthalle begrüßten die Vorsitzenden Jürgen Birkenberger und Mario Isele besonders Bürgermeister Michael Scharf, Ehrenvorsitzender Wolfgang Fehrenbach sowie Ehrendirigent Winfried Rombach. Sie freuten sich auf zwei Premieren.

Erstmals veranstaltete die Blaskapelle ihr Jahreskonzert in der großen Halle und einmalig in der Geschichte beider befreundeter Kapellen war, dass sie bei einem Doppelkonzert gemeinsam auf der Bühne musizierten. Die beiden Dirigenten Adrian Scheu und Andreas Dörnte hatten bei intensiven Gesprächen das beeindruckende Konzert vorbereitet. Gekonnt und amüsant führten Selina Sigwart und Christian Podeswa durch das Programm.

Den ersten Teil des Konzertabends übernahm die Trachtenkapelle und eröffnete mit "Bohemia". Bei der Polka "Nechod K'nam – Es ist schön" waren die Besucher eingeladen, mitzusingen. Das Flügelhorn-Solo spielte Hans-Peter Riesle beim modernen Lied "Gabriella's Song". Mit Beatles Gold und bekannten Melodien wie "Let it be", "Yesterday" und "Yellow Submarine" der früheren Rockband erfreuten die Musiker nicht nur die ältere Generation. Die Trachtenkapelle verabschiedete sich mit dem Militärmarsch "Die Regimentskinder" von Julius Fucik. Unmittelbar danach kamen die Mitglieder der Blaskapelle auf die Bühne und nahtlos ging es zu dem Doppelkonzert über. Andreas Dörnte dirigierte das Konzertwerk "Concerto D'amore" von Jakob de Haan, das Barock, Pop und Jazz miteinander verbindet sowie weltweit beliebte Melodien der Help Alpert Selection.

Dann entführte Dirigent Adrian Scheu die Besucher mit der Filmmusik "Pirates of the Caribbean" und Captain Jack Sparrow in die Karibik. Das etwas andere Doppelkonzert endete mit dem polnischen Militärmarsch "P.O.S".

Den Abschlussteil übernahmen die Musiker der Blaskapelle mit Polkas, Märschen und Walzern. Sie begannen mit "Gerlinger Zeiten". Beim "Maxglaner Zigeunermarsch" waren unter anderem orientalische Klänge zu hören. Zum Marsch "Die Hexe" überreichte Selina Sigwart ihrem Mitstreiter Christian Podeswa einen Besen. Der Konzertabend endete mit dem "Patronatsmarsch", dem Walzer "Ad Rem" und der Polka "Für Walter".

Mit Riesenbeifall baten die Besucher um eine Zugabe. Sehr zur Freude aller kamen nochmals die Musiker beider Kapellen auf die Bühne und spielten gemeinsam das Motto des Abend "Von Freund zu Freund". Mit einer weiteren Zugabe ging ein eindrucksvoller Konzertabend zu Ende. Die beiden Vorsitzenden Birkenberger und Isele dankten den Dirigenten für ihre monatelange Mühe und überreichten Präsente.

 

Besinnliche Feier rund um die Tanne

Weihnachtsmarkt Holzschlag erfreut Besucherherzen / Ansturm auf den Weihnachtsmann so groß wie noch nie.

 

BONNDORF-HOLZSCHLAG. Schon am Samstagabend war klar, auch die fünfte Auflage des kleinen, gemütlichen Weihnachtsmarktes rund um die große Tanne auf dem Dorfplatz in Holzschlag sollte erfolgreich werden.

Punkt 16 Uhr eröffnete Bürgermeister Michael Scharf mit einer kurzen, aber herzlichen Ansprache den Markt. Clemens Hirt vom Imkerverein verteilte gratis erste Kostproben des Honigmets in den Varianten Super und Bleifrei. Langsam, aber stetig füllte sich der Platz, die ersten Verkäufe der selbstgemachten, selbstgebackenen Geschenke und Leckereien wurden getätigt. Warm genug war es, sodass keiner bibbern musste, aber auch kühl genug, dass der Glühwein der Blaskapelle Grünwald Holzschlag schon nach Weihnachten schmeckte. Die Gündelwanger Musik schwenkte die Schupfnudeln in der Pfanne, die Wirte vom Nicklas, Waldfrieden und der Glashütte ihre Champignons, die ersten "Hamburger" von Stadtrat Jürgen Faller und seinen Freunden brutzelten überm offenen Feuer und die "Kartoffelschruube" vom Stühlinger Kartoffelbauern fanden verdient guten Absatz.

Die Vertreter vom "Nabu" schenkten feinen Saft von den Früchten der Streuobstwiesen und auch Hochprozentiges aus. Am Ende des Tages wussten die Gündelwanger Landfrauen, ihr "Adventskranz to go" – zum selber schmücken – war eine gute Idee, nur eine Handvoll war übrig für Tag zwei, aber sie hatten noch einen guten Bestand an Schutzengeln, Schneemännern und anderen pfiffigen Geschenkideen, die Geld für den guten Zweck aufs Konto der Bonndorfer Bürgerstiftung bringen sollen. Der Bürgerbus kann einige zusätzliche Kilometer rollen, manch’ ein Kind kann auf Klassenfahrt mit seinen Freunden gehen im nächsten Jahr, dafür haben sie gesorgt, wie auch die anderen Betreiber der Marktstände, die am Ende einen Obolus gaben.

Am Samstag begeisterten die Sänger des "Let’s Fetz"-Chors unter Leitung von Sabine Zausig mit neuen und alten Weihnachtsliedern, die kleine Besetzung der Holzschläger Musik sorgte an wechselnden Standorten für Besinnlichkeit. Ihren Part übernahm die Trachtenkapelle Gündelwangern am Sonntag, auch die jungen Flötenspieler der Musikschule Südschwarzwald waren mit Können dabei. Deutlich höher schlugen die Kinderherzen als gegen 16 Uhr der Weihnachtsmann mit Geschenken kam. In diesem Jahr hat der "kleine Flake" – Linus Sedlak – dafür gesorgt, dass er pünktlich auf den Platz kam. Der Ansturm war so groß wie noch nie – die 120 Geschenke reichten bei weitem nicht aus.

Der Weihnachtsmann versprach beim nächsten Weihnachtsmarkt in der Gegend auch diejenigen zu beschenken, die diesmal nicht zum Zuge kamen. Auch die letzten Zweifler müssen ohne Brille erkennen: Ein schöner Dorfplatz wie der in Holzschlag macht absolut Sinn. Aber zum Leben erweckt wird er erst durch die Menschen, die dort gemeinsam etwas auf die Beine stellen und durch die vielen Besucher aus Holzschlag, Gündelwangen, Bonndorf, Glashütte, Grünwald, Lenzkirch, Wellendingen und Neustadt – auch "Schwiizerduetsch" in Varianten aus Schaffhausen, St. Gallen, aus dem Wallis bis ins Bündnerland war deutlich zu hören. Und alle freuen sich nun noch mehr auf Weihnachten und auf den Besuch vom Weihnachtsmann, Christkind oder vom "Samichlaus".

Jetzt schon Erfolg der Kameradschaft

Blaskapelle Grünwald-Holzschlag und Trachtenkapelle Gündelwangen spielen zum Konzert auf.

  1. Die Dirigenten Adrian Scheu und Andreas Dörnte proben mit den Musikern der Blaskapelle Grünwald-Holzschlag und der Trachtenkapelle Gündelwangen bereits jetzt schon intensiv fürs Weihnachtskonzert am Samstag, 17. Dezember, in der Stadthalle. Foto: Wolfgang Scheu

BONNDORF-HOLZSCHLAG. "Von Freund zu Freund" ist das Motto für das Weihnachtskonzert der Blaskapelle Grünwald-Holzschlag gemeinsam mit der Trachtenkapelle Gündelwangen am Samstag, 17. Dezember, in der Stadthalle in Bonndorf.

Seit jeher sind die Weihnachtskonzerte der Blaskapelle Grünwald-Holzschlag der jährliche Höhepunkt für die Musikanten und ihrer Freunde und Gönner. Und sie haben gerade in den letzten Jahren bewiesen, dass es etwas mehr sein darf als "einfach nur ein Konzert" – der Ausflug in die Geschichte der Kapelle mit Videointerviews von Zeitzeugen aus vielen Jahrzehnten auf der Leinwand oder die packenden und überzeugenden Auftritte von einzelnen Gruppen von der Jazz-Combo über "Mnosil Brass" bis zum Ensemble im Böhmisch-Mährischen Erfolgstil sind vielen noch in bester Erinnerung. Die Idee von Dirigent Adrian Scheu, es wäre endlich einmal Zeit für ein gemeinsames Konzert mit den Freunden der Trachtenkapelle Gündelwangen, stieß sofort auf großes Interesse in beiden Vereinen. Sie kennen sich gut, wenn Not am Mann ist, hilft man sich seit Jahrzehnten gegenseitig aus. Aber gemeinsam auf der Bühne waren sie noch nie.

"Gesagt, getan" – seit zwei Monaten wird in den zwei Schulhäusern in Holzschlag und in Gündelwangen geprobt, mal gemeinsam, mal in den einzelnen Registern. Jetzt haben sie ihr Probenwochenende absolviert für den großen Abend. Und was man dort hörte, hat nicht nur die Musikerinnen und Musiker begeistert, schon die große Besetzung ergibt einen unglaublichen Klangkörper. Die gemeinsamen Stücke sind "Concerto D’ Amore", ein Medley aus "Piraten der Karibik" und der Konzertmarsch "POS". Ganz andere Klänge gibt es beim Medley mit weltberühmten Melodien des Trompeters Herb Alpert, der mit "Tijuana Taxi", "Spanish Flea" oder "A Taste Of Honey" zeitlose Klassiker schuf. Das große "kleine Register" um den Gündelwanger "Louis Armstrong" Kai Hofmeier, Hans Peter Risle, Norbert Weiler und die Holzschläger Maximilian Jägler, dem "einsame Hirten" Tobias Kessler oder Jürgen Birkenberger werden beweisen, dass die brennende Mischung aus mexikanischer Spielweise/Jazz und Funk auch die Schwarzwälder mitreißen kann.

Was die Gündelwanger alleine zu Beginn des Abends spielen und wie die Holzschläger bei ihrem Weihnachtskonzert nach dem gemeinsamen Part überzeugen werden, das wollten sie noch nicht verraten. "Etwas Spannung muss noch übrig bleiben bei diesem im klassischen Sinne eher untypischen Doppelkonzert", der Kommentar von Dirigent Scheu. Es wurde gelacht in der Probe, der Spaß am Musizieren war zu sehen und zu hören. "Man kennt sich halt, es passt einfach." Andrea Bernhard und Bernhard Ebner ergänzen sich an der Klarinette, wie schon vor Jahrzehnten. Schlagzeuger Tobias Isele freut sich, dass er wieder einmal mit den Holzschlägern spielen kann – die Lederhose hatte er schon unzählige Male bei Konzerten an. Ein Erfolg für die Kameradschaft ist es schon jetzt, so das einhellige Resümee der gut gelaunten Vorstände Mario Isele (Gündelwangen) und Jürgen Birkenberger (Holzschlag). Genau gesehen ist es ein Projekt von drei Dörfern, das mit Grünwald sogar über die Kreisgrenze hinaus geht. Und aus dem ganzen Hochschwarzwald werden sicher auch viele den Weg in die Bonndorfer Stadthalle finden.

Nicht nur gemeinsames Proben mit Kaffee und Kuchen stand auf dem Programm des Probenwochenendes. Am Samstagabend freuten sich Renate und Robert Jonitz vom Gasthaus "Reichenbächle" in Holzschlag über den gemeinsamen Abschluss im Reichenbächle in Holzschlag. So viele Musikanten auf einem Haufen hatten sie mit Sicherheit lange nicht als Gäste. Bleibt zu hoffen, dass alle noch einen perfekten Ansatz am Mundstück ihres Instruments für Tag zwei des Probenwochenendes hatten. Aber die Dirigenten Andreas Dörnte und Adrian Scheu ließen sicher etwas Gnade walten. Sie freuen sich sehr auf ihre gemeinsame Premiere in Bonndorf: "Von Freund zu Freund" in bester Kameradschaft.

Holzschläger Weihnachtsmarkt am 26. und 27. 11.2016

Das Angebot

Das Markenzeichen des Holzschläger Weihnachtsmarktes ist die heimelige Atmosphäre. Um den prächtigen Christbaum duftet es weihnachtlich. Schwedenfeuer sorgen für warme Pole, um die sich Menschen scharen und ins Gespräch kommen und zwar am Samstag, 26. November ab 16 bis 20 Uhr und am Sonntag nach der Kirche und bis 18 Uhr.

Verzehr: Neu in diesem Jahr sind die Kartoffelschruube des Kartoffelbauern Joachim Schwarz aus Stühlingen, auch der Räucherfisch von Jürgen Asal aus Lembach, sowie die Kartoffelsuppe des Stammtisch Bonndorfer Hof. Außerdem gibt es gerauchte Knusperle im Bierteig, Matjes, Eintopf und Marktübliches vom Grill, Schupfnudeln. Neben Glühwein und Punsch sind Lumumba (Schoki mit Rum), Gartenhäkler (Kaffee mit Schuss) erwähnenswert, so wie Apfelsaft vom NABU, der erstmals einen Stand betreibt.

Kunsthandwerk: Weihnachtsschmuck in Variationen, selbstgemachter Modeschmuck, Energieschmuck, handgeflochtene Körbe, Umhängetaschen aus ehemaligen Jeanshosen, Klammerbeutel, Mützen vom Kappenwilli, Handgestricktes, Kerzen und noch viel mehr. (gud)


 

Runkelefest in Bonndorf 09.10.2016 Südkurier

 

Runkelefest in Bonndorf 09.10.2016 Südkurier

 


Bilder Dorfplatz Einweihung hier klicken

 Bericht Badische Zeitung

Ein Ort der Begegnung und der Freude

Neuer Dorfplatz in Gündelwangen wurde feierlich eingeweiht / Zwölf Vereine ziehen an einem Strang / Die "Macher" strahlen mit der Sonne um die Wette.

Dorfplatzeinweihung: Werner Steiert und Nicole Messerschmid übernahmen mit Unterstützung der weiteren „Dorfplatz-Macher“ den Fassanstich. Foto: Cornelia Selz

BONNDORF-GÜNDELWANGEN. Sonntagmorgen auf dem neu geschaffenen Dorfplatz in Gündelwangen: Mit der Sonne um die Wette strahlten die "Macher" des Dorfplatzes, allen voran Bürgermeister Michael Scharf , Nicole Messerschmid und Werner Steiert vom Bauamt und die in einheitliches Gelb gekleideten Vereinsvorstände. Um den frisch geschälten Festbaum scharten sich die Festbesucher bei der feierlichen Einweihung des neuen Dorfplatzes.

Der ökumenische Gottesdienst, das Aufstellen des Festbaumes, Frühschoppenkonzert, Wanderungen zum Räuberschlössle, Auftritte der Jugendkapelle der Trachtenkapelle Gündelwangen und der Kindertrachtengruppe, ein Kinderprogramm mit Hölzlequiz, Kinderschminken und Bastelangebot, eine Verlosung, Feuerwehrprobe und Feuerwehrfahrzeugschau – all das trug zur Unterhaltung der vielen Festbesucher den ganzen Tag über bei.

Ökumenischer Gottesdienst und Segnung des Platzes


Gemeinderat Matthias Büche begrüßte alle zu diesem großen Ereignis, freute sich, dass etwas im Ort bewegt wird, und sprach seinen Dank für die Planung und Vorbereitung des Festes aus. Danach feierten viele Menschen mit Pfarrerin Ina Geib und Pfarrer Eckart Kopp den ökumenischen Gottesdienst, in dem der neue Platz eingeweiht und gesegnet wurde. "Möge der Dorfplatz ein Ort der Begegnung, Erholung und Freude sein!" Auch Ina Geib wünschte schöne Zusammenkünfte, den Musikanten gute Töne und den Kindern viel Spaß auf dem tollen Spielplatz. Schon vor über 50 Jahren gab es auf dem Platz viele Begegnungen, stand da doch die mobile Dreschmaschine, zu der die Bauern im Frühjahr ihre in der Ernte mit dem Gabenbinder gebündelten Getreidehalme zum Ausdreschen brachten. Daran erinnerten sich unabhängig voneinander einige Festbesucher. Der Kirchenchor von Gündelwangen sang mit der Gemeinde Lieder aus dem neuen Gotteslob, Michael Scharf begleitete auf der Gitarre.

Nach dem Gottesdienst war die Muskelkraft der Mitglieder des Katastrophenorchesters und der Gundelsteiner Guggemusik gefragt, unter dem Kommando von Otmar Hofmeier, bis der stattliche Festbaum in dem extra dafür vorgesehenen Loch auf dem Dorfplatz stand. Mit der Drehleiter der Feuerwehr Bonndorf, gesteuert von Martin Selz und Tobias Hoffmann im Drehleiterkorb, fuhren je zwei Vereinsvorstände in luftige Höhen, um die paarweise angeordneten Vereinswappen am Festbaum anzuschrauben. Die zwölf maßgeblich an der Gestaltung des Platzes beteiligten Vereine – Feuerwehr, Kirchenchor, Trachtenkapelle, Sportverein, Trachtengruppe, Räuber, Narrenrat, Sumpflochhexen, Guggemusik Gundelsteiner, Katastrophenorchester, Landfrauen und die Schlachthausbetreibergemeinschaft – waren zuvor in ihrer paarweisen Zusammensetzung und Reihenfolge ausgelost worden.

Max Nägele erinnerte an Anfänge der Dorfplatzgestaltung. Die bereits 2012 geplante Sanierung des Platzes erhielt damals eine Ablehnung, die optimale Planung von 2014 mit den von Nicole Messerschmid gezeichneten Plänen hat die Behörden dann überzeugt, die Ausführung wurde von Werner Steiert geleitet. Die Bepflanzung und Begrünung folgt natürlich noch.

Im Festzelt spielte der Musikverein Unadingen zum Frühschoppen auf, die Trachtenkapelle zeichnete für die komplette Verköstigung verantwortlich, wurde dabei jedoch von Mitgliedern anderer Vereine unterstützt. Immer dicht umlagert war der Bierwagen der Rothaus Brauerei, und die Waffelbäckerinnen hatten alle Hände voll zu tun, um die begehrten Waffelherzen zu backen, die zudem als Belohnung für alle sechs erkämpften Stempel des Kinderprogramms winkten. Die Landfrauen hatten ihre Kaffeestube ebenfalls auf dem Dorfplatz eingerichtet, bei dem vielfältigen Kuchen- und Tortenangebot fiel manchem die Auswahl schwer. Natürlich durften auch der Schießstand der Trachtengruppe und der Stand für das Dosenwerfen nicht fehlen.

Mitglieder des Schwarzwaldvereins der Ortsgruppe Bonndorf waren auch mit einem Stand vertreten. Martin Schwenninger und Max Nägele führten zwei Wandergruppen in einer einstündigen Wanderung zur neuen Brücke am Räuberschlössle. Dort gab es auch Infos zum Brückenbau und Geschichten aus dem Sagenbuch von Emil Kümmerle.

Mit Hilfe der Drehleiter wurden die Vereinswappen am Festbaum angebracht. Foto: Cornelia Selz

Spannendes und kreatives Programm für Kinder


Viel Spaß hatten die Kinder beim Hölzle-Quiz, beim Beantworten der gar nicht so leichten Naturfragen, dem Ertasten von Waldgegenständen, Tannenzapfenweitwerfen und dem Suchen von kleinen, etwa fünf Zentimeter großen Tierchen beim Waldrundgang. Geschicklichkeit waren beim Sackhüpfen, Torwandschießen und Dosenwerfen gefragt. Beim Holzmobile basteln im von der Firma Holzhaus neu aufgestellten Bushäuschen war es gemütlich. Jedes vorgerichtete Holzstück wurde aufgefädelt, ebenso wie jede der 1000 Moosgummiperlen zu Schlüsselanhängern, Ketten und Armbändchen verarbeitet wurden. Da hatten zum Schluss sogar die Erwachsenen Spaß daran. Von den Sumpflochhexen konnten sich die Kids noch schminken lassen.

Zum Nachmittagsprogramm gehörten zudem noch ein Auftritt der Kinder der Trachtengruppe, und die Jugendkapelle der Trachtenkapelle unter der Leitung ihres ehemaligen Dirigenten Stefan Sigwart gab Kostproben ihres Könnens. Da waren die Kids, die auch sonst schon tatkräftig mithalfen, doppelt gefordert. Den auf dem Dorfplatz integrierten Wasserspielplatz weihten die Kinder tatkräftig ein, da wurden schon so manche Socken, Schuhe und Hosen nass.

Nachdem es am Nachmittag etwas bewölkt war, kamen am Abend noch ein paar schöne Sonnenstrahlen, die den Dorfplatz noch mal in ein besonderes Licht tauchten, dazu die schönen Musikstücke von der Blaskapelle Grünwald- Holzschlag zum Dämmerschoppen aufgespielt und die rundum zufriedenen Gesichter der Hauptverantwortlichen. Ein schönes Einweihungsfest und der Anfang hoffentlich noch vieler schöner Aktionen auf dem mit so viel Mühe errungenen und neu erschaffenen Platz. Über die weiteren Aktionen im Rahmen der Dorfplatzeinweihung werden wir noch berichten.

 

Die Blaskapelle Grünwald-Holzschlag spielte zum Dämmerschoppen auf.

Starke Männer des KOG und der Gundelsteiner stellten mit Muskelkraft den Festbaum. Foto: Cornelia Selz


 

Gündelwanger Dorfplatz wird eingeweiht

Die Vereinsgemeinschaft organisiert großes Fest am Wochenende. Der neue Dorfplatz mit Wasserspielplatz und Brunnen soll die Menschen zusammenführen.Eine starke Dorfgemeinschaft freut sich auf ein großes Fest. Auf dem neu gestalteten Dorplatz wird das Herbstfest der Trachtenkapüelle Ausgeweitet zur feierlichen Einweihung mit vielen Atkionen zu denen alle Gündelwanger Vereine beitragen. Eine starke Dorfgemeinschaft freut sich auf ein großes Fest. Auf dem neu gestalteten Dorplatz wird das Herbstfest der Trachtenkapüelle Ausgeweitet zur feierlichen Einweihung mit vielen Aktionen zu denen alle Gündelwanger Vereine beitragen. | Bild: Gudrun Deinzer

"Die Musik braucht das meiste Geld"

„Die Musik braucht das meiste Geld, deshalb wollten wir die Verdienstmöglichkeiten der Trachtenkapelle überlassen“, sagte Claudia Scharf (Landfrauen) bei der Vorstellung des Programms. So ist es die Trachtenkapelle, die bereits am Vorabend zum Kabarettabend „Bure zum Alange“ einlädt, Karten dafür gibt es bei der Sparkasse. Und am Sonntag übernimmt die Trachtenkapelle die gesamte Festbewirtung. Neben üblichen Festverköstigungen von Würstel über Steak bis zum Bier, gibt es am Sonntag zum Mittagessen auch Rouladen mit Rotkraut und Spätzle, außerdem gibt es Trachtenkapellen-Kuchen. Die Landfrauen organisieren ein Kinderprogramm (13 Uhr) mit Hölzle-Quiz und die Sumpflochhexen bieten Kinderschminken an (13.30 Uhr). Mehrere Musiken spielen auf. Zur Frühschoppenzeit der Musikverein Harmonie aus Unadingen, die Jugendkapelle wechselt sich am frühen Nachmittag (14 Uhr) ab mit Aufführungen der Kindertrachtengruppe und zum Dämmerschoppen

ab 16.30 Uhr spielt die Blaskapelle Grünwald-Holzschlag. Auch die Feuerwehr ist mit von der Partie. Sie hat ihre Herbstabschlussprobe kurzerhand auf diesen Festtag gelegt. Menschenrettung aus einem Fahrzeug wird sie demonstrieren (15 Uhr), begleitet von einer Fahrzeugschau inklusive Drehleiter. Der Schwarzwaldverein nutzt die Gelegenheit zur offiziellen Brückeneinweihung, mit zwei Wanderungen dorthin (13 und 14 Uhr) und präsentiert sich mit einem Infostand.

Dorfsanierung seit Langem ein Thema

„Seit zehn Jahren ist die Dorfsanierung immer wieder Thema, alle Ortsteile wurden in Angriff genommen und wir sind froh, dass man endlich so weit ist“, sagte Max Nägele (CDU), der seit Jahrzehnten für Gündelwangen im Gemeinderat sitzt. Und sein Kollege, Matthias Büche (Bürgerliste) meinte „Wir sind froh, dass es ein Zusammenfügen gibt und mit dem Dorfplatz ein Ort gefunden wurde, an dem sich die Leute treffen können.“

Dass die nun anberaumte Einweihung deutlich später ist, als man ursprünglich erwartet hatte, will niemand kommentieren. „Die Arbeiten, die hier ausgeführt wurden, haben eine gute Qualität und das ist wichtig“, so Nägele. Er sieht insgesamt noch erhebliches Entwicklungspotenzial in dem Platz, verweist auf den Räuberpfad, der durchs Hölzle Richtung Schlucht führen soll und auf die gute Einstiegsmöglichkeit in die Schlucht. „Das ist von hier aus viel kürzer, als von Holzschlag aus“, meint er und hofft auf eine künftig gute Anbindung, etwa durch Busse.

"Der Dorfplatz gibt neue Impulse für ein Wirgefühl"

Ein Großteil der Attraktionen für Kinder steht schon, etwa das Rohr, durch das sie kriechen können, auch der Wasserspielplatz ist da und ein Brunnen. Noch rechtzeitig vor Festbeginn wird das Sonnensegel über der Spielstätte erwartet. Auch das Buswartehäuschen, das im Übrigen auch einen trockenen und schattigen Rastplatz für Senioren bietet, wird vorher noch aufgestellt. Die Begrünung steht noch an. Zu trocken sei es in den vergangenen Wochen dafür gewesen.

„Der Dorfplatz gibt neue Impulse für ein Wirgefühl“, hofft Max Nägele und die gesamte Schar der erschienenen Vereinsvertreter gibt ihm Recht. „Unsere T-Shirts zeigen auch, dass in Gündelwangen und bei uns in den Vereine Neuzugänge willkommen sind“, sagte Bille Lossau (Narrenrat) und verweist auf die Rückenaufschrift: „Guten Tag bei uns in Gündelwangen.“


Dorfplatzeinweihung

Im Turnus wäre das Herbstfest der Trachtenkapelle angestanden. Dies findet mit der feierlichen Dorfplatzeinweihung eine Erweiterung. Einlass für den Kabarettabend ist am Samstag, 24. September um 19 Uhr. Die Bure zum Alange treten um 20.30 Uhr auf, danach gibt es Stimmung mit Friedhelm Kaltenbrunn. Der Festbetrieb am Sonntag beginnt um 10 Uhr mit dem ökumenischen Festgottesdienst.


Aufbau Herbstfest mit Dorfplatz-Einweihung

Kirchenfest 14.08.2016 Bild Gerhard Schnorr

Kirchenfest 14.08.2016 Bild Gerhard Schnorr

Kirchenfest 14.08.2016 Bild Mario K.

Kirchenfest 14.08.2016 Bild Mario K.


 Bericht Badische Zeitung

Kirchenfest in Gündelwangen

Die Sonne lacht zum Patrozinium

Mit einem Festgottesdienst und einer anschließenden weltlichen Feier wurde in Gündelwangen das Patrozinium begangen.

Nach dem Gottesdienst wurde auf dem Kirchenvorplatz mit Musik und Tanz gefeiert. Foto: Wolfgang Scheu

 Spontan aufbrandender Applaus in der Kirche ist eher selten. Spätestens beim "Hail Holy Queen" – zu Deutsch: "Gegrüßet seist Du heilige Königin" war es aber vorbei mit der Zurückhaltung. Das schwungvolle Stück des Kirchenchors unter der Leitung von Franz Gromann zauberte nicht nur ein Lächeln ins Gesicht von Pfarrer Kopp, die zahlreichen Besucher des Patrozinium-Gottesdienstes dankten mit lange anhaltendem Applaus. Abgerundet wurde das Ganze durch die musikalische Begleitung von Annika Gromann und Michael Scharf an Orgel und Gitarre.

Die Jüngsten der Trachtengruppe Gündelwangen zeigten gekonnt Schwarzwälder Brauchtum. Foto: Wolfgang Scheu

Der Aufmarsch vor dem Gasthaus Hirschen von Trachtenkapelle Gündelwangen, Trachtengruppe, Feuerwehr und Fahnenträgern war schon ein prächtiges Bild, schön war auch nach dem Gottesdienst die große Menge an Besuchern, die die anschließende Feier genossen und sich aus der Küche der Trachtenkapelle verwöhnen ließen. "Musik – Musik" war das erste Stück der Trachtenkapelle Raitenbuch-Falkau unter der Leitung von Hubert Dörflinger, der statt eines Taktstocks sein Tenorhorn zur Hand hatte. Die Stimmung war perfekt, die geschätzt rund 150 bis 200 Gäste kamen vornehmlich aus Gündelwangen, ein paar Holzschläger hatten sich auch dazu gesellt. Die gekonnten Tänze der Jüngsten von der Gündelwanger Trachtengruppe zeigten, dass das Schwarzwälder Brauchtum im Ort hochgehalten wird – fröhliche Gesichter und fliegende Röcke inbegriffen. Der Applaus war groß, die Besucher ließen sich von der Freude anstecken. Und die sechs Böller von Kanonier Hubert Haury zum feierlichen Anlass waren bis in weite Ferne zu hören.


Ebnet feiert sein traditionelles Wald- und Annafest (Bericht Südkurier)

Das Wald- und Annafest ist auch in diesem Jahr ein Großereignis in Ebnet. Pfarrer Linus Ibekwe nimmt das Fest als Anlass, um für den guten Zusammenhalt in der Seelsorgeeinheit zu danken.

Bild privat: Gerhard Schnorr

Pfarrer Ibekwe hieß alle, besonders "die kleine Herde, die in der Kapelle noch übrig geblieben ist", willkommen. Die Freude des Tages sollte miteinander geteilt werden und gemeinsam gebetet. Er dankte für die umfangreichen Vorbereitungen, um das Fest feierlich gestalten zu können und bezeichnete die heilige Anna als Schutzpatronin dieser schönen Kirche. Für Pfarrer Ibekwe war es erfreulich, auch in diesem Jahr wieder gemeinsam mit den Gläubigen das Patroziniumsfest in Ebnet feiern zu können.

Bild privat: Gerhard Schnorr

An beiden Tagen sorgten die Mitglieder der Feuerwehrabteilung Ebnet für die Bewirtung der Besucher, die von Kommandant Andreas Rheiner begrüßt wurden. Nach der Messfeier am Sonntag gab die Trachtenkapelle Gündelwangen ein unterhaltsames Nachmittagskonzert. Dirigent Andreas Dörnte sagte die Musikstücke an und die Kapelle spielte beliebte Weisen wie "Schöne Stunden mit Musik", "Auf der Vogelwiese" und, passend zum Festtag, die "Anna-Polka". Beide Musikformationen wurden mit begeistertem Beifall belohnt. Der Reinerlös des Fests wird zur Verschönerung der Anna-Kapelle verwendet.


Sommerhock in Schönenbach Bild privat: Gerhard Schnorr

Sommerhock in Schönenbach Bild privat: Gerhard Schnorr



Bürgermeisterwahl

Bürgermeisterwahl

 (Bericht Badische Zeitung)

Instrumenten EM weckt Interesse

Trachtenkapelle Gündelwangen lässt sich für die Nachwuchswerbung einiges einfallen / Musikalische Europameisterschaft.

Die Jugendkapelle gab ein kleines Nachmittagskonzert. Foto: Cornelia Selz

Eingebunden war das Ganze in ein kleines Mittagskonzert der Jugendkapelle der Trachtenkapelle Gündelwangen, in dem die derzeit 14 Jugendlichen zeigten, was sie schon gelernt haben (sechs sind derzeit noch in der Ausbildung). Sie werden jetzt vom Dirigenten der Trachtenkapelle Andreas Dörnte dirigiert, da der bisherige Leiter Stefan Sigwart wegen seines Studiums in Konstanz ist. Nach "La Bamba" und "Summernight Rock" erklärte Dörnte die Spielregeln der Europameisterschaft, und dann stürmten 16 Kids mit mindestens einem Elternteil die Bühne und versuchten, den verschiedenen Instrumenten einen, aber oft schon auch mehrere Töne zu entlocken. Das hörte sich schon recht wild an, aber alle, vor Allem die Kleineren, waren stolz auf jeden hörbaren Ton.

Auf Laufzetteln bekam man für jeden erzeugten Ton auf Klarinette, Trompete, Saxophon, Tenorhorn, oder auch auf der großen Tuba einen Punkt eingetragen. Am besten und mit sichtlicher Begeisterung gelang das natürlich am Schlagzeug, da konnte man auch schon erkennen, wer schon einige Unterrichtsstunden absolviert hat. Sogar einige Eltern ließen sich dazu verleiten, die Instrumente zu testen und auch Mitglieder der Jugendkapelle versuchten sich mal an anderen Instrumenten. Da wurde ganz schnell festgestellt, dass eine Querflöte oder Klarinette eigentlich nichts für Linus ist, der ja sonst jedes Blechinstrument beherrscht.

Während die Jugendkapelle immer wieder zwischendurch mit ein paar fetzigen Melodien unterhielt, konnten sich die Kids am Kickertisch beweisen, auch hier gab es für jedes gewonnene Spiel Punkte. Die Erwachsenen konnten sich mit Kaffee und Kuchen oder mit gegrillten Würsten stärken, die Grillmeister Armin Köpfer offerierte, der seine Grillerei wegen des Wetters in die Vereinsküche ins Schulhaus verlegt hatte.

Andreas Dörnte informierte noch darüber, dass die Ausbildung vom langjährigen Ausbilder der Kapelle, Markus Bölle, immer am Mittwochnachmittag ab 16.30 Uhr stattfindet. Zur Zeit im Gasthaus Hirschen, weil dort immer ein Schlagzeug aufgebaut bleiben kann. Ab sechs Jahren kann mit der Ausbildung begonnen werden und zwar gleich auf dem gewünschten Instrument. Bei Interesse kann man sich beim Dirigenten melden, auch diejenigen, die an diesem Nachmittag keine Zeit gefunden hatten.

Doch nun zurück zur EM, die von Jugendvertreterin Selina Sigwart zusammen mit Mitgliedern der Trachtenkapelle organisiert wurde. 16 Kinder haben mitgemacht, fünf haben die 34 möglichen Punkte erreicht. Da es jedoch nur drei Eisgutscheine gab, wurden die Gewinner per Losentscheid ermittelt. Glück hatten dabei, wie bereits erwähnt, Lorena Gfrörer und Maximilian und Felix Stegerer. Die anderen durften sich aus einer großen Schüssel Süßigkeiten nehmen. Toll zu erleben war, dass sich die Kinder auch heute noch jubelnd über ein Schleckeis freuen konnten.

Nun bleibt zu hoffen, dass die doch recht aufwendige Nachwuchswerbung der Trachtenkapelle Gündelwangen die benötigte Verstärkung zur Folge hat. Vielleicht hat ja auch noch manch älterer Gast Lust aufs Musizieren bekommen.


 

Bilder Jugendwerbung 25.06.2016 Foto M.K.

Bilder Jugendwerbung 25.06.2016 mehr Bilder in der Galerie Foto M.K.

 


Fronleichnam 26.05.2016 Foto G.Schnorr


Pfingswandertage in Bachheim am 15.05.2016 Foto G.Schnorr

 

Pfingswandertage in Bachheim am 15.05.2016 Foto W.R.


50 Jahre Freiwillige Feuerwehr Wittlekofen - Festumzug

Bild Südkurier

Bericht Badische Zeitung

In Holzschlag lässt es sich gut feiern

Vatertagshock auf dem Dorfplatz zieht viele Besucher an / Veranstaltung an Christi Himmelfahrt wird zum Fest für die ganze Familie.

Trachtenkapelle Gündelwangen Foto: Wolfgang Scheu

Holzschläger, Neubürger, Gündelwanger, Bonndorfer, Ennewüetler, Grafhusemer, Berliner, Hamburger, Kurgäste (sogar aus Südfrankreich), die komplette Fußballmannschaft aus Lenzkirch, viele Sportler vom TuS Bonndorf, die Schweizer Jäger, durstige Junggesellengruppen, männliche Familienoberhäupter, Mütter und Kinder – sie alle versammelten sich an Christi Himmelfahrt auf dem Dorfplatz in Holzschlag, schließlich feierte man dort mit einem unterhaltsamen Hock den Vatertag. Schön zu sehen war, dass in diesem Jahr verhältnismäßig viele Männer das Fest zu einem Familientag mit Frau und Kindern gemacht hatten. Die Jüngsten waren im Kinderwagen dabei, die älteren vergnügten sich auf dem Spielplatz. Am Ende des Tages schätzte Jürgen Birkenberger, Vorsitzender der Blaskapelle Grünwald-Holzschlag, den Besucherdurchlauf über den gesamten Tag gerechnet auf an die 2000 Besucher.

Der Himmel war strahlend blau, auch der heftige Wind ließ am Mittag nach. Die Musiker der Blaskapelle Grünwald-Holzschlag hatten statt Lederhose und weißem Hemd Schürzen umgebunden und standen an Fritteuse und Pfanne. Mit vereinten Kräften versorgten sie im Zelt die Hungrigen und Durstigen. Draußen gab es feine Kuchen und Torten, und damit bei so viel köstlichen Dingen die Verdauung stimmt, hatte Sebastian Herb auch noch seinen Schnapsstand aufgebaut.

Musiker sorgen dafür, dass die gute Stimmung nicht nachlässt


Die musikalische Unterhaltung überließen die Holzschläger auch diesmal Freunden von anderen Vereinen. Nach dem Frühschoppenkonzert vom Musikverein Friedenweiler-Rudenberg folgte die Trachtenkapelle Gündelwangen. Vater Franz und Sohn Jens Neher von "Harmonika Zickzack" aus Bahlingen spielten schon mehrfach in Holzschlag. Wie beim ersten Mal waren sie auch diesmal begeistert, was beim Holzschläger Vatertagshock los ist. Zusammen mit "Flake" Martin Sedlak machten sie den musikalischen Abschluss. Alle zusammen bewiesen, dass sie die richtigen Stücke beherrschen, damit die Stimmung nicht nachlässt.

Es war schon dunkel, als die letzten Dirndl-Trägerinnen und Vatertagsgruppen mit ihren Gefährten den Heimweg antraten. Ein Fazit über den Hock fällt positiv aus: Es war wieder ein friedliches und harmonisches Fest, das in Holzschlag über die Bühne gegangen war.

 

Vatertagshock in Holzschlag

Vatertagshock in Holzschlag

1.Mai 2016

1.Mai 2016

Carneval in Bains les Bains (mehr Bilder in der Bildergalerie)

Kapelle von Bains les Bains

Trachtenkapelle in Bains les Bains am 10.04.2016

Bericht Badische Zeitung

Dirigenten ziehen alle Register

Osterkonzert: Trachtenkapellen Rothaus und Gündelwangen.

Freundschaftskonzert der Blasmusikkapellen Rothaus und Gündelwangen in der Schwarzwaldhalle in Grafenhausen:

Beide Musikvereine spielten auf der Bühne gemeinsam zu zu Ehren von Winfried Rombach

GRAFENHAUSEN-ROTHAUS. Unter dem Motto "Musik verbindet" stand das diesjährige Freundschaftskonzert der Blaskapellen aus Rothaus und Gündelwangen in der Grafenhausener Schwarzwaldhalle. Den musikalischen Auftakt machten die Jungmusiker der Trachtenkapelle aus Rothaus. Dirigent Michael Greiner
Unter der Leitung von Michael Greiner gab es Leckerbissen aus Hollywood. "Die Eiskönigin" und "Shrek" heißen die Filme, die Melodien sind weltbekannt, die Jüngsten aus Rothaus brachten sie gekonnt auf die Bühne. Unter ihnen auch zwei Bühnenneulinge: Noel Clastenier kennt man schon vom Sport bei den Rothaus Runners, auch bei der Musik geht ihm die Luft nicht so schnell aus. Mira Betz durfte nach ihrem ersten Konzert mit den Jungmusikern auch bei der Vergabe der Jugendmusikabzeichen durch Markus Bölle von der Bläserjugend ihr Juniorabzeichen entgegennehmen. Vier Musikanten bekamen den "Einstiegspass ins Orchester", das Abzeichen in Bronze: Amelie Betz, Pia Grandis, Linda Jäger und Robin Schulz. Mit der nächsten Leistungsstufe, dem Silbernen Abzeichen, wurden Sarah Morath, Sonja Langenbacher und David Langenbacher geehrt.

Dirigent Andreas Dörnte
Die Trachtenkapelle aus Gündelwangen begeisterte das Publikum in der voll besetzten Halle mit fünf Stücken aus ihrem abwechslungsreichen Repertoire. Unter der Leitung von Andreas Dörnte ging es los mit einer "Classy Session for Band". Nach einem klassisch feierlichen Intro setzte Mario Isele am Bass markante Solotöne, das Stück bekam neuen Schwung mit modernen Rhythmen. Zuvor noch mit lockeren Händen an den Congas, zeigte Tobias Isele bei "Un Poco Espanol", dass Schwarzwälder auch mit Castagnetten umgehen können. Ein solistischer Höhepunkt wurde das Stück "Wonderful World" mit Kai Hofmeier an der Trompete. Deutlich blasser als Louis Armstrong ist er nur optisch, der Klang war perfekt. Entsprechend war der Applaus in der Halle. Nach einer Prise "Latin Gold", einem Ausflug nach Mexiko mit Santana Klassikern und dem bekannten "La Bamba" gab es zackige Marschmusik mit dem "Graf Zeppelin Marsch" von Carl Teike. Das Publikum bekam eine stürmisch geforderte Zugabe.

Musikalische Eingebung? Foto: Wolfgang Scheu



Dirigent Paul Maurer
Bei seinem fünften Jahreskonzert mit der Trachtenkapelle Rothaus zog Dirigent Paul Maurer auch in diesem Jahr alle Register. Nach der Blasorchester Fanfare Hehuli ertönte das viersätzige Werk "Showtime" von Sven van Calster mit viel Abwechslung. Und nach Disco Beat über Ballde wurde es irisch im Schwarzwald, man konnte die grünen Weiden fast sehen, was fehlte, waren nur ein paar Solotänzer der River Dance Truppe. Bis zum spektakulären Ende gab es swingende Einlagen, die Köpfe im Publikum wippten mit. Nicht nur die zwei älteren Damen aus Hamburg waren entzückt, als die Rothauser mit Paul Maurer beim Stück "Waterkant" in See stachen. Das Motiv vom "Hamburger Veermaaster" war deutlich zu hören. Der Jubel war gross, als die Musikerinnen und Musiker wieder im Rothauser Hafen anlegten. Die zahlreichen Kollegen der umliegenden Musikvereine "litten mit", als sie hörten, wie viele Vorzeichen bei der Steeephans Polka (kein Schreibfehler) zu beachten waren: Das Trio war in Ges-Dur, mit sechs "b" keine leichte Kost. Heraus kam eine schöne, eingängige Polka, gekonnt gespielt. Militärisch zackig erklang zum Abschluss der Marsch "Die Regimentskinder", neben dem Florentiner Marsch das wohl bekannteste Stück von Julius Fucik. Das Publikum dankte mit lang anhaltendem Applaus und entließ die Rothauser Kapelle erst nach mehreren Zugaben in den wohlverdienten Feierabend.

Der Rothauser Dirigent Paul Maurer bei seinem fünften Osterkonzert. Foto: Wolfgang Scheu

Bürgermeister Christian Behringer
Selena Sigwart aus Gündelwangen und Jannik Duttlinger aus Rothaus lieferten Informationen zu den einzelnen Musiktiteln und führten durch das unterhaltsame und anspruchsvolle Konzertprogramm. Bürgermeister Christian Behringer behielt Recht mit seinen lobenden Worten für die großen Leistungen der Rothauser Musikanten für die Gemeinde im Dienste der Blasmusik. Zusammen mit den Freunden aus Gündelwangen, den Jungmusikern und dem gemeinsamen Musikpart beider Kapellen zu Ehren von Winfried Rombach, der als Dirigent und Musiker in beiden Kapellen tätig war und für seine 60-jährige musikalische Leistung im Rahmen des Konzertes geehrt wurde (wir haben berichtet) war es ein langer Abend, aber Langeweile kam nicht auf. Und die Schweißperlen auf der Stirn von Dirigent Maurer zeugten am Ende von der harten Arbeit auf der Bühne.

Dem Trompeter geht die Luft nicht aus

60 Jahre Musiker und Dirigent: Winfried Rombach wird beim Freundschaftskonzert in Grafenhausen vom Blasmusikverband geehrt. Winfried Rombach wurde beim Freundschaftskonzert der Trachtenkapellen Rothaus und Gündelwangen geehrt für 60 Jahre als Musiker und Dirigent (v.li.): Markus Hofmeier (Vorsitzender TK Rothaus), Mario Isele (Vorsitzender TK Gündelwangen), Winfried Rombach, Micha Bächle (Präsident Blasmusikverband Hochschwarzwald) Foto: Wolfgang Scheu

Nicht ohne Grund wird eine Musikhochschule "Konservatorium" genannt, Wissenschaftler sprechen von "einem günstigen sozio-ökonomischen Klima und von der emotionell reinigenden Kraft des Abreagierens innerer Spannungen in der schöpferischen Tätigkeit". Der Volksmund sagt ganz einfach "Musik hält jung" - als blühendes Beispiel dafür stand der Vollblutmusiker Winfried Rombach beim Freundschaftskonzert der Trachtenkapellen Rothaus und Gündelwangen in Grafenhausen. Für Micha Bächle, den frisch gewählten Präsidenten des Blasmusikverbands Hochschwarzwald, war es die erste Amtshandlung. Und - wie er selbst betonte - eine große Ehre, solch einen verdienten Musiker mit der Ehrennadel in Gold mit Diamant für 60 Jahre als aktiver Musiker und Dirigent auszeichnen zu dürfen. Wie auch für die Musikkameradinnen und Kameraden, die diesen Abend ihrem langjährigen Dirigenten widmeten. Rombach saß nicht im Publikum, um Lobesreden und Laudatio über sich ergehen zu lassen. Sowohl beim Konzert der Gündelwanger als auch bei dem der Rothauser Kapelle saß er in den Reihen der Musiker. Einige seiner Zöglinge haben sich schon lange in den musikalischen Ruhestand verabschiedet, doch dem Gündelwanger "Trainer" Winfried Rombach geht die Luft nicht aus. Auch nach 60 aktiven Jahren spielt er, wie an diesem Abend, mit perfektem Ansatz auf seiner Trompete in "seinen" zwei Kapellen munter weiter. Bei der Slavonicka Polka übernahm er die Leitung, einen Taktstock brauchte er nicht, das Publikum klatschte im letzten Teil begeistert mit.

Mario Isele fasste den musikalischen Werdegang Winfried Rombachs mit all seinen beeindruckenden Fakten zusammen: 1956, Belgien führt die Führerscheinpflicht ein, in Monaco heiratet Fürst Rainier Grace Kelly und in Gündelwangen tritt ein junger Kerl namens Winfried Rombach mit 15 Jahren dem Musikverein bei und erlernt das Spielen des Flügelhorns. Im Protokollbuch der Gündelwanger ist unter dem 19.11.1967 vermerkt: "Der Verein nahm auch in diesem Jahr am Heldengedenktag teil. Unser junger Dirigent Winfried Rombach leitete die Kapelle zum ersten Mal öffentlich."

Von 1966 bis 1969 besuchte er die Dirigentenkurse in Waldau. Lernte 1970 für Ausbildungszwecke die Klarinette zu spielen und bewarb sich 1975 an der Bundesakademie für Blasmusik in Trossingen, wurde dort angenommen und legte 1976 die staatliche Anerkennung als Dirigent ab. Während dieser Zeit erlernte Winfried Rombach noch die Instrumente Flöte und kombiniertes Schlagzeug. Sehr beeindruckend, wenn man sich den kurzen Zeitraum ansieht.

Dass in Gündelwangen ein Talent wohnt, hat sich dann auch im Rothauser Land herumgesprochen. An einem Sonntagnachmittag im März 1978 bekam Winfried Rombach Besuch von drei Herren (Ludwig Spek, Otto Booz und Paul Betz) des Musikvereins Rothaus. Bis dahin kannte Rombach die Rothauser Musik nicht, das sollte sich aber bald ändern. Denn ehrgeizig wie er nun mal ist, und mit Zustimmung seiner Familie hat er auch den Dirigentenposten in Rothaus angenommen. Bei der ersten Musikprobe in Rothaus, im April 1978, war er mutig und hat das Biertrinken während der Probe abgestellt. Zitat: "Ich muss mich heute noch wundern, wie die sonst so herzhaften und deftigen Rothauser dies sofort akzeptiert hatten". Bereits im Dirigentenbericht von 1979 geht hervor, dass 23 Musiker aktiv mitspielten und diese 119 Termine hatten. Zusammen mit den Terminen in Gündelwangen waren dies rund 200 Termine im Jahr für die Blasmusik. Mehr als 200 Jungmusiker hat Winfried Rombach an verschiedenen Instrumenten ausgebildet. Isele fasste zusammen: "Die Trachtenkapellen in Rothaus und Gündelwangen sind stolz, dass wir so einen tollen Dirigenten haben durften, dafür wurde Winfried Rombach auch in beiden Kapellen zum Ehrendirigenten ernannt. In beiden Kapellen spielt Winfried heute noch - und hoffentlich noch sehr lange - aktiv mit seiner Trompete mit. Vor deinem Lebenswerk verneigen wir uns."


 Bericht Südkurier

Musikalische Freundschaft begeistert die Besucher in Grafenhausen

Osterkonzert der Trachtenkapelle. Kapellen aus Gündelwangen und Rothaus begeistern. Auch jüngste Zöglinge zeigen ihr Können

Zur Ehrung und Freude von Winfried Rombach spielten die beiden Blaskapellen gemeinsam drei Stücke. | Bild: kerstin heller

Nicht nur beste und abwechslungsreiche musikalische Unterhaltung erwartete die Gäste des Osterkonzertes der Trachtenkapelle Rothaus, sondern auch eine ganz besondere Darbietung der beiden Blasmusikkapellen aus Rothaus und Gündelwangen. Hierzu waren die begeisterten Zuhörer zur Freude der Musiker zahlreich in der Schwarzwaldhalle erschienen.

Den Auftakt gestalteten die Nachwuchsmusiker mit Bravour. Sie entführten mit bekannten Filmmelodien in märchenhafte Welten, und so konnten auch die jüngsten Zöglinge unter der Leitung von Michael Greiner erstmals ihr Können zeigen.

Im Anschluss an den gelungenen ersten Teil des Abends durften gleich acht Jungmusiker ihre Leistungsabzeichen, überreicht durch Markus Bölle, den Vorsitzenden der Bläserjugend Hochschwarzwald, entgegennehmen. Mira Betz erhielt ihr Juniorabzeichen, Pia Grandis, Amelie Betz, Linda Jäger und Robin Schulz absolvierten erfolgreich das Leistungsabzeichen in Bronze, und Sarah Morath sowie Sonja und David Langenbacher wurden mit dem silbernen Abzeichen geehrt.

Die Trachtenkapelle Gündelwangen ließ schließlich temperamentvolle Melodien aus Lateinamerika und Spanien erklingen. Der heitere Einstieg mit „Classy Session for Band“ kam ebenso gut an wie das Trompetensolo von Kai Hofmeier zu „What a wonderful world“.

Zu Ehren des langjährigen ehemaligen Dirigenten der beiden Kapellen, Winfried Rombach, überraschten die Musiker schließlich mit einer gelungenen Darbietung der rothaus-gündelwangerischen Gesamtkapelle, bevor nach der Pause die Rothauser die Bühne für sich beanspruchten und mit facettenreichen Melodien punkteten. Hier kamen ebenso traditionelle Stücke wie die Steeephans Polka zur Aufführung wie auch frische Melodien. „Showtime!“ war das beste Beispiel dafür, wie vielfältig die Rothauser musikalisch agieren können.

Ein Hauch von „Fluch der Karibik“ zauberte das gewaltige Werk „Waterkant“ in die Halle, das von Markus Götz stammt und beim Publikum für begeisterten Applaus sorgte.

Winfried Rombach seit 60 Jahren in Trachtenkapellen Gündelwangen und Rothaus aktiv

Ehrung für langjährigen Dirigenten und Trompeter. Michael Bächle, Präsident des Blasmusikverbands Hochschwarzwald, überreicht diamantene Ehrennadel

Große Freude bei Markus Hofmeier und Mario Isele, von links: Sie durften ihren langjährigen Dirigenten und Musiker Winfried Rombach für 60 Jahre aktive Mitgliedschaft beglückwünschen. Michael Bächle vom Blasmusikverband Hochschwarzwald (rechts) überreichte ihm hierfür die diamantene Ehrennadel. | Bild: Kerstin Heller

Auf zwei Hochzeiten tanzen soll man ja sprichwörtlich lieber nicht. Denn nur die wenigsten schaffen es, dies zur vollsten Befriedigung beider Parteien zu absolvieren. Einer, der diesen doppelten Tanz jedoch stets mit Bravour vollbracht hat, ist Winfried Rombach. Seit stolzen und außergewöhnlichen 60 Jahren spielt der Musiker bei den Trachtenkapellen Gündelwangen und Rothaus. Das ist jedoch nur die halbe Wahrheit. Schließlich trat Rombach 1967 außerdem den Dienst als Dirigent der Gündelwanger Musik an und leistete dort über 30 Jahre treue Dienste.

Ein überraschender Besuch von drei Rothauser Herren im Jahr 1978 überzeugte Rombach dann davon, dass er auch für die Rothauser Musiker exakt das Richtige ist und so fungierte er bald darauf auch dort als Dirigent. „Als erstes musste er das Biertrinken während der Probe abstellen“, berichtete der Gündelwanger Vorsitzende, Mario Isele, beim freundschaftlichen Osterkonzert der beiden Kapellen in Grafenhausen. Dieses Vorhaben ließen die Musiker jedoch ohne Murren über sich ergehen. Rund 200 musikalische Termine im Jahr – kaum vorstellbar, wie das zu schaffen ist. Zusätzlich hierzu bildete Rombach in 60 Jahren über 200 Jungmusiker an verschiedenen Instrumenten aus. „Das heutige Konzert trägt mit Recht den Namen Freundschaftskonzert, denn die Kapellen Rothaus und Gündelwangen hat Winfried Rombach verbunden, sei es musikalisch oder freundschaftlich“, so das Fazit Iseles.

Gerade frisch in dieses Amt gewählt, oblag es dem Vorsitzenden des Blasmusikverbands Hochschwarzwald, Michael Bächle, den treuen Musiker und Dirigenten für 60 Jahre zu ehren. Bächle überreichte Winfried Rombach hierfür die diamantene Ehrennadel sowie eine Urkunde und freute sich besonders darüber, dass Rombach auch heute noch beiden Kapellen als Trompeter erhalten geblieben ist. Von seinen Musikern aus Rothaus und Gündelwangen bekam er einen Gutschein zu Reisezwecken, bevor er zur Feier des Tages noch einmal den Dirigentenstab ergreifen durfte. Die Musiker aus Grafenhausen und Rothaus, die ihm während der Ehrung bereits zwei Stücke gemeinsam gespielt hatten, spielten daraufhin unter Rombachs Leitung die Slanovicka-Polka unter begeistertem Beifall der Besucher.

 

 

 

 

 


Bericht Badische Zeitung

Highlight 2015 war der neue Dirigent

Trachtenkapelle Gündelwangen freut sich auf ein sonniges musikalisches Jahr 2016 / Förderverein unterstützt die Jugend.

 Den Versammlungsabend der Trachtenkapelle Gündelwangen eröffnete die Jugendmusik mit einer flotten und modernen Demonstration ihres Könnens unter der Leitung von Andreas Dörnte. Die "Großen" geizten nicht mit verdientem Applaus. Die Förderung der Jugend und ihrer musikalischen Ausbildung ist der Zweck des Fördervereins der Trachtenkapelle, wie der Vorsitzende Tobias Isele noch einmal in Erinnerung rief.

Die Regularien der Hauptversammlung liefen problemlos durch. Mario Krajniaks Kasse war vorbildlich geführt, Wahlleiter Max Nägele hatte keine Probleme bei den Wahlen. Tobias Isele bleibt erster Vorsitzender, Armin Köpfer ist als zweiter Vorstand an seiner Seite und Mario Krajniak bleibt Kassierer. Andrea Bernhart löste Sabine Heurung als Schriftführerin ab. Am 25. Juni ist eine Jugendwerbung geplant und auch einen Ausflug wird man wieder machen.

Der Förderverein veranstaltet am letzten Septemberwochenende ein Herbstfest (die "Buure zum Alange" haben schon zugesagt) und die Teilnahme am Holzschläger Weihnachtsmarkt steht ebenfalls auf dem Plan. Falls es der Filialleiter von "Schmidt’s Markt" in Bonndorf zulässt, könnte auch noch ein Kuchenverkauf hinzukommen – die Chancen stehen nicht schlecht, die Verhandlungen übernimmt der Dirigent. Isele dankte allen Mitgliedern und den Gündelwangern für ihre Unterstützung und die Geldzuwendungen für das "Zukunftsprojekt Jugendmusik".

Bilanz der Trachtenkapelle
Enttäuschung sieht anders aus. Die gute Laune der Musikerinnen und Musiker aus Gündelwangen war ansteckend. Kein Wunder, ein beeindruckendes Highlight haben sie in diesem Jahr schon vorzuweisen. Das Jahreskonzert in der Gündelwanger Schule – zum ersten Mal war die Halle zu klein für den Andrang der Besucher – war ein großartiger Erfolg für die Trachtenkapelle Gündelwangen. Und natürlich für den neuen Dirigenten Andreas Dörnte. Kein Wunder, dass Vorstand Mario Isele bei der 161. Generalversammlung auch sofort nach der Begrüßung stolz vermeldete: "2015 war ein gutes Jahr mit einem neuen Dirigenten, der einen fabelhaften Start hingelegt hat."

Dörnte gab in seinem Dirigentenbericht das Kompliment gern zurück. Er fühlt sich wohl, "...es macht einfach Spaß bei diesem tollen Haufen. Die musikalische Qualität ist da." Er lobte das Engagement jedes einzelnen Musikers. Er freut sich auf das Osterkonzert in Grafenhausen zusammen mit der Rothauser Musik. Das 60. Musikjubiläum von "Trainer" Winfried Rombach soll gebührend gefeiert werden. Dörnte ist sich sicher, dass die Gündelwanger den Schwung mitnehmen: "Die Vorbereitungen laufen entspannt, aber konzentriert." Erfreulich war sein spontaner Entschluss, auch die Jugend weiter zu leiten, bis ein neuer musikalischer Leiter gefunden wird, "obwohl das nicht im Vertrag stand."

Schriftführerin Andrea Bernhart berichtete von den 18 Auftritten und vier Vorstandssitzungen. "Es waren zu viele verregnete Termine – wir freuen uns jetzt auf ein sonniges musikalisches Jahr 2016", so ihr Kommentar. Die Kassenführung von Gerhard Schnorr war tadellos wie immer. Die Kassenprüfer Thomas Wissler und Georg Hofmeier sorgten für die Entlastung. Leider wird das kommende Jahr das letzte von Schnorr als Kassierer sein. Es ist kein einfaches Amt, die Verantwortung ist groß. Heutzutage sind es enorme Summen, die schon von relativ kleinen Vereinen verwaltet werden. Stadtrat Max Nägele überbrachte in Vertretung von Bürgermeister Scharf Gruß und Dank des gesamten Gemeinderats. Er gratulierte zur hervorragenden Jugendarbeit und leitete die Wahlen. Dank der Hilfe von Ottmar Hofmeier waren die Wahlzettel rasch ausgewertet. Mario Isele bleibt erster Vorsitzender, Sabine Heurung übernahm das Amt der Schriftführerin von Andrea Bernhart, der zweite Kassierer Simon Riesle und Beirat Fabian Marder wurden einstimmig gewählt.

2016 wird nicht so ruhig ausfallen wie das Vorjahr. Die Hauptversammlung war schon der neunte Termin in diesem Jahr. Es folgen laut Plan noch 21 Termine – ohne Proben wohlgemerkt – bis zum nächsten Krippenspiel am 24.12. in der Kirche St. Maria mit ihrem wunderschönen Klangkörper.

Historische Stunde bei der Trachtenkapelle

Ein besonderes Ehrenmitglied und viele fleißige Probenbesucher.

Ehrungen bei der Trachtenkapelle Gündelwangen (v.li.): Andrea Bernhart (neues Ehrenmitglied) , Mike Faller (25 Jahre), Tobias Isele (20 Jahre). Foto: Wolfgang Scheu

Vorsitzender Mario Isele nannte es zu Recht "eine historische Stunde". Als erste Frau, die in der Vereinsgeschichte der Trachtenkapelle Gündelwangen auf 40 Jahre als aktives Mitglied zurückblicken kann, wurde Andrea Bernhart zum Ehrenmitglied ernannt. Bisher ging eine solche Ehrung stets an mehr oder weniger ergraute Herren. Offensichtlich blieben der Musikerin jegliche Alterserscheinungen bisher erspart. Kein Wunder, sie ist seit eh und je nicht nur mit vollem Einsatz, sondern auch mit viel Freude dabei. Mit ihrem gewohnt strahlenden Lächeln nahm sie die Urkunde entgegen. Im Jahr 1976 trat sie in den Verein ein, mit ihrer Klarinette blieb sie bis heute dem Holzregister treu und hat schon viele Konzerte mit brillanten und präzisen Soli bereichert. Früh nahm sie als Jugendwartin auch ein Vorstandsamt wahr. Als Beirätin und wie heute als Schriftführerin auch hier fast ohne Unterbrechung. "Eine wichtige Stütze des Vereins, auf Andrea war und ist Verlass, sie scheut keine Arbeit", so fasste es Isele zusammen, der Applaus der Musikkolleginnen und Kollegen war entsprechend groß.

Mit Urkunde und Ehrennadel in Silber des Blasmusikverbands wurde Mike Faller für 25 Jahre aktive Mitgliedschaft geehrt. Der Trompeter und "Chefkoch" der Trachtenkapelle übernimmt auch seit 11 Jahren als zweiter Vorsitzender Verantwortung. Davor war er schon Mitglied des "Dreier-Vorstandsteams" unter Raimund Marder.

Eine Urkunde des Vereins erhielt Tobias Isele für seine 20 aktiven Jahre am Schlagzeug. Mit neun Jahren hat er angefangen. "Der größte Marsch- und Polkafreund im Verein hat sich prächtig entwickelt", so Vorstand und Bruder Mario Isele. Tobias Isele ist auch als Vorstand des Fördervereins der Trachtenkapelle aktiv.

Das Flügelhornregister hat den Wanderpokal für besten Probenbesuch gewonnen. Es freuen sich ( v.l.) Manfred Weiler, Hans-Peter Risle und Mario Krajniak. Foto: Wolfgang Scheu


Der Probenbesuch war enorm in diesem Jahr, der neue Dirigent war mehr als beeindruckt. Ein Probendurchschnitt von 85 Prozent unter allen Aktiven, so etwas gibt es selten. Einen "Hundertprozentigen" bei den insgesamt 44 Proben und 18 Auftritten gab es in diesem Jahr: Manfred Weiler war immer vor Ort. Einen gefüllten (Wein-) Römer mit Gravur erhielten für 85% und mehr: Andrea Bernhart, Erika Schübel, Ernst Sigwart, Armin Köpfer, Hubert Haury, Kai Hofmeier, Norbert Weiler, Manfred Weiler, Mario Krajniak, Hans-Peter Risle, Tobias Isele und Dirigent Andreas Dörnte. Der Wanderpokal für das fleißigste Register ging an die Flügelhörner: Manfred Weiler (100%), Mario Krajniak (95%), Norbert Weiler (90%) und Hans-Peter Risle (85%).


 (Bericht Südkurier)

Trachtenkapelle Gündelwangen ehrt treue Mitglieder

Andrea Bernhart seit 40 Jahren aktive Musikerin. Dirigent Andreas Dörnte lobt Zusammenhalt in der Kapelle.

Vorsitzender Mario Isele (von links) ernannte Andrea Bernhart zum Ehrenmitglied und zeichnete Mike Faller und Tobias Isele als langjährige aktive Mitglieder der Trachtenkapelle aus. | Bild: Daniele Schüle

Erfolgreich verlief das vergangene Jahr für die Trachtenkapelle Gündelwangen. Vorsitzender Mario Isele nannte in seinem Rückblick den guten Start mit dem neuen Dirigenten Andreas Dörnte. Der Höhepunkt war das erste Jahreskonzert, bei dem die Halle für die zahlreichen Besucher kaum ausreichte.

Ein großes Zukunftsprojekt sei die Jugendkapelle. Er dankte Selina Sigwart, dass sie als Jugendvertreterin Verantwortung übernommen hat. Der Vorsitzende kündigte an, dass die Gündelwanger Musiker zusammen mit der Trachtenkapelle Rothaus an Ostern ein gemeinsames Konzert in der Schwarzwaldhalle Grafenhausen bestreiten, bei dem der langjährige Dirigent beider Kapellen, Winfried Rombach, für 60 Jahre Musizieren geehrt wird.

Vorsitzender Isele war stolz, eine nicht alltägliche Ehrung vornehmen zu dürfen. Andrea Bernhart ist seit 40 Jahren aktive Musikerin. Sie trat 1976 dem Verein bei, erlernte das Klarinettenspiel und ist nahezu ununterbrochen im Vorstand tätig. Der Vorsitzende ernannte sie für ihre Verdienste zum Ehrenmitglied und überreichte die Urkunde.

Mike Faller gehört der Kapelle seit 25 Jahren an und spielt Trompete. Seit elf Jahren leitete er als stellvertretender Vorsitzender zusammen mit dem Vorsitzenden Mario Isele die Geschicke des Vereins. Er wurde mit der silbernen Ehrennadel des Blasmusikverbands Hochschwarzwald ausgezeichnet. Seit 20 Jahren ist Tobias Isele als Schlagzeuger aktiv. Außerdem steht er dem Förderverein als Vorsitzender vor. Er erhielt die silberne Vereinsehrennadel.

Gemeinderat Max Nägele gratulierte zu den Nachwuchsmusikern die zeigten, dass es mit der Trachtenkapelle weitergeht. Unter seiner Leitung wurden Vorsitzender Mario Isele, der zweite Kassierer Simon Riesle und Beirat Fabian Marder in ihren Ämtern bestätigt. Für Schriftführerin Andrea Bernhart wurde Sandra Heurung gewählt.

Dirigent Andreas Dörnte bezeichnete die Kapelle nach der Kennenlernphase als „tollen Haufen“. Sie hätten sich schätzen gelernt. Die musikalische Qualität ist vorhanden und alle Auftritte seien gut gemeistert worden. Das Jahreskonzert sei bestens verlaufen und beim Publikum gut angekommen. Er appellierte an die Musiker, die Proben regelmäßig zu besuchen, um gute Auftritte zeigen zu können. Sein Fazit nach dem ersten Jahr war: „Ich habe 2015 als Dirigent begonnen mit Open End.“ Für guten Probenbesuch bei 44 Proben und einem Durchschnitt von 85 Prozent erhielten Manfred Weiler, Erika Schübel Merz, Ernst Sigwart, Norbert Weiler, Mario Krajniak und Andreas Dörnte ein Präsent. Über den Wanderpokal als bestes Register zum zweiten Mal in Folge freuten sich die Flügelhornisten.

Schriftführerin Andrea Bernhart berichtete von 18 Auftritten. Dazu gehörten das Narrentreffen in Weizen, der Zunftabend der Räuber, der Weiße Sonntag, der nach vielen Jahren wieder einmal in Gündelwangen gefeiert wurde, Fronleichnam, der Frühschoppen in Bachheim, das Waldfest in Ebnet, die Jugendwerbung, das Geranienfest und der Frühschoppen an Chilbi in Unadingen. Kassierer Gerhard Schnorr gab über Einnahmen und Ausgaben Auskunft. Die gute Arbeit bestätigten Thomas Wissler und Georg Hofmeier.

 

Die Trachtenkapelle Gündelwangen e.V.

lädt ein zur

Generalversammlung

am Samstag, 05.03.2016

um 20:00 Uhr

im Gasthaus Hirschen in Gündelwangen

Tagesordnung:

                                 1. Begrüßung durch den 1. Vorsitzenden

                                  2. Totenehrung

                                 3. Jahresbericht der Schriftführerin

                                 4. Kassenbericht des Kassierers

                                 5. Bericht der Kassenprüfer mit Entlastung des Kassierers

                                 6. Jahresbericht des Dirigenten

                                 7. Wahl eines Wahlleiters

                                 8. Entlastung der Gesamtvorstandschaft

                                 9. Teilwahlen zur Vorstandschaft

                               10. Ehrungen

                             11. Auszeichnungen für guten Probenbesuch

                             12. Wünsche und Anträge

                             13. Schlusswort des 1. Vorsitzenden

Die Trachtenkapelle Gündelwangen lädt alle aktiven und passiven Mitglieder, die Ehrenmitglieder, sowie alle Freunde und Gönner des Vereins zu dieser Versammlung herzlich ein.

gez.

Mario Isele, 1. Vorsitzender

Der Förderverein

„ Trachtenkapelle Gündelwangen e.V.“

lädt ein zur

Generalversammlung

am Samstag, 05.03.2016

um 19:30 Uhr

im Gasthaus Hirschen in Gündelwangen

Tagesordnung:

                                 1. Begrüßung durch den 1. Vorsitzenden

                                2. Jahresbericht der Schriftführerin

                                  3. Kassenbericht des Kassierers

                       4. Bericht der Kassenprüfer mit Entlastung des Kassierers

                                 5. Wahl eines Wahlleiters

                                 6. Entlastung der Vorstandschaft

                                  7. Neuwahlen

                                 8. Ausblick auf das Jahr 2016

                                  9. Wünsche und Anträge

                                10. Schlusswort der/des 1. Vorsitzenden

Der Förderverein „Trachtenkapelle Gündelwangen e.V.“ lädt alle Mitglieder, sowie alle Freunde und Gönner der Trachtenkapelle zu dieser Versammlung herzlich ein.

gez.

Tobias Isele, 1 Vorsitzender

Kinderfasnet

Fasnet Sundig

 

Fasnet Sundig

Fasnet Sundig

Stamme haue 2016

Stamme haue 2016

Holzhackerball in Holzschlag

Propagandasunndig im Hirschen 31.01.2016

Propagandasunndig im Hirschen 31.01.2016

Propagandasunndig im Hirschen 31.01.2016


  Bilder vom Narrentreffen in Eggingen

Eggingen 25.01.2016 gefunden auf Partyamigo.de

Eggingen 25.01.2016 gefunden auf Partyamigo.de

Eggingen 25.01.2016 gefunden auf Partyamigo.de

 

Glanzlichter für Orchester und Solisten präsentiert die Trachtenkapelle Gündelwangen bei ihrem Konzert

Die Trachtengruppe Gündelwangen meistert ihr erstes Jahreskonzert mit dem neuen Dirigenten Andreas Dörnte bestens.

Die Mitglieder der Jugendkapelle zeigten, was sie im vergangenen Jahr gelernt hatten. Sie nahmen das Publikum mit auf eine Reise in die Karibik zu den „Pirates of the Caribbean“ und auf einen Besuch im heißen Afrika mit „The Lion Sleeps tonight“. Die Trachtenkapelle eröffnete ihren Konzertteil mit der modernen Melodie „Classy Session for Band“. Selina Sigwart stellte charmant und mit viel Fachwissen die einzelnen Musikstücke vor. Tubist Mario Isele stand bei „Tuba Karneval“ und dem Titel „Mein Hut, der hat drei Ecken“ im Rampenlicht. Die „Jubelpolka“ widmeten die Musiker ihrem Dirigenten, denn ihr Jubel war groß als sie hörten, dass Andreas Dörnte die musikalische Leitung übernehmen wird.

Die Erinnerung an den vielseitigen Musiker und Bandleader James Last und seinen markanten Sound wollte die Trachtenkapelle mit „Happy Music“, „Happy Heart“, „Morgens um sieben“ und „Wochenend' und Sonnenschein“ wachhalten. Die Kapellenmitglieder und Kastagnettensolist Tobias Isele überraschten bei „Un poco Espanol“ mit spanischem Temperament.

Mit dem lebhaften, volkstümlichen Tanz „Blue Night“ meldeten sich die Musiker aus der Pause zurück. Sein virtuoses Können auf der Trompete bewies Kai Hofmeier mit dem bekannten Lied von Louis Armstrong „What a wonderfull World“. Rassige Rhythmen und mexikanische Klänge versetzten die Besucher nach Lateinamerika. Das Lied „You raise me up“ führte die Musiker mit den gefühlvollen Solostimmen der Altsaxofone von Ernst Waldvogel und Selina Sigwart in eine träumerische Welt. Mit dem flotten Militärmarsch „Graf Zeppelin“ beendete die Kapelle das Jahreskonzert. Die Zugabe „Luftballon-Polka“ stimmte die Blasmusikfans humorvoll auf die nahende Fasnachtszeit ein.


Seit einem halben Jahrhundert der Kapelle treu

Trachtenkapelle Gündelwangen ehrt mit Andrea Bernhart und Norbert Weiler zwei wichtige Stützen des Vereins.

Die erste Frau, die seit 40 Jahren in der Trachtenkapelle Gündelwangen mitspielt, ist Andrea Bernhart. Sie wurde in einer ganz besonderen Ehrungsstunde, einer historischen, wie der Vorsitzende Mario Isele sie benannte, im Rahmen des Jahreskonzertes geehrt.

Doch nicht nur sie alleine ist der Trachtenkapelle lange Jahre treu: Norbert Weiler ist sogar schon 50 Jahre mit seinem Flügelhorn in der Kapelle aktiv. Bernhard Podeswa, der zweite Vizepräsident des Blasmusikverbandes Hochschwarzwald, dankte den beiden treuen Musikern für das jahrzehntelange Musizieren, was in der heute schnelllebigen Zeit, wo alles nebeneinander her und schnell gehen muss, nicht mehr selbstverständlich ist. Er überreichte Andrea Bernhart die goldene Ehrennadel des Blasmusikverbandes mitsamt der Urkunde.

Norbert Weiler wurde mit der großen goldenen Ehrennadel und der dazu gehörenden Urkunde belohnt. Zusammen genossen die Beiden sichtlich das von der Trachtenkapelle Gündelwangen für sie zur Ehre aufgespielte Musikstück "Ein halbes Jahrhundert", von ihnen ausgewählt, "weil das so gut zu Norbert's Ehrung passt". Mario Isele sprach den beiden Jubilaren namens der Trachtenkapelle seinen Dank aus. Andrea Bernhart erlernte 1976 nach ihrem Eintritt in die Trachtenkapelle das Spielen auf der Klarinette, was sie in all den Jahren hervorragend und selbstsicher steigerte. Immer wieder engagierte sie sich auch im Vorstand, ob als Jugendwartin oder Beirätin, oder aktuell als Schriftführerin. Sie ist eine wichtige Stütze des Vereins, in dem Frauen oft in der Minderheit sind und ist stets zur Stelle, wenn es etwas zu tun gibt. "Auf dich ist immer Verlass, dafür danken wir dir und hoffen auf weiterhin viele schöne Stunden mit dir." An einem Blumenstrauß solle sie sich erfreuen, mit dem HGV Gutschein einen geheimen Wunsch erfüllen.

Ebenfalls nicht alltäglich ist die Ehrung für 50 Jahre Treue zur Trachtenkapelle von Norbert Weiler. Seit 1966 spielt er das Flügelhorn und engagierte sich auch in der Vorstandschaft, war einige Jahre im damaligen Dreier- Vorstandsteam. "Wenn man Norbert beschreiben müsste, würde ich sagen, er ist der Flügelhornist mit Benzin im Blut, denn sein zweites Hobby ist zweifelsohne der Motorsport. Als nun frisch gebackener Rentner hast du sicher viel Zeit für diese beiden Hobbys." Damit er immer zur richtigen Zeit in die Musikproben kommt, überreichte er ihm zum Dank eine Uhr, sowie auch einen Blumenstrauß.


 

Trachtenkapelle ist gut vorbereitet

Jahreskonzert findet erstmals unter Leitung des neuen Dirigenten Andreas Dörnte statt.

Bild Wolfgang Scheu

Die 24 Musikerinnen und Musiker der Trachtenkapelle Gündelwangen sind fit fürs Jahreskonzert am 5. Januar, 20 Uhr, in der Schule in Gündelwangen. Das haben sie zuletzt eindrucksvoll am Heiligabend in der Kirche in Gündelwangen bewiesen. Was sie dort anlässlich des Krippenspiels der Jüngsten aus Gündelwangen abgeliefert haben, konnte sich sehen beziehungsweise hören lassen. Nach dem finalen, klanggewaltigen "Marys Boychild" war der Applaus groß in der voll besetzten Kirche St Maria.

Es ist das erste Jahreskonzert für Andreas Dörnte aus Rickenbach, seit Februar ist er Dirigent in Gündelwangen. In vielen Proben und einem Probenwochenende hat das abwechslungsreiche Programm Gestalt angenommen. Solisten werden ihr Bestes geben – so zum Beispiel Mario Isele beim "Tuba Karneval" oder Kai Hofmeier beim Klassiker "What a wonderful world". Konzertantes ist dabei, beim "Latin Gold" mit Tequila, La Bamba und einem Santana Song wird es rhythmisch. "Bis zum finalen Graf Zeppelinmarsch wird es einige Überraschungen geben", so Dirigent Dörnte. 13 Jahre war er Dirigent in Görwihl, seit 13 Jahren wohnt er in Wittlekofen... das lässt hoffen, dass er mindestens 13 Jahre den Gündelwangern treu bleiben wird. Denn: Sie passen zusammen, die Gündelwanger Musik und der (nicht mehr ganz) neue Dirigent aus dem Hotzenwald.

 

 

Auch dieses Jahr bieten wir wieder eine prall gefüllte Tombola am Jahreskonzert an.

----- Programm Download Seite 1 -----

----- Programm Download Seite 2 -----


Die Trachtenkapelle Gündelwangen bereitet sich mit einem Probewochenende auf das Jahreskonzert vor

Das Jahreskonzert der Trachtenkapelle Gündelwangen findet am Dienstag, 5. Januar, um 20 Uhr in der Gündelwanger Schule statt und ist das erste Konzert, das vom neuen Dirigenten Andreas Dörnte einstudiert wird.Der frühere Dirigent Mathias Kehl war für das Proben mit dem Holzregister und dem hohen Blech zuständig.

Der frühere Dirigent Mathias Kehl war für das Proben mit dem Holzregister und dem hohen Blech zuständig. | Bild: Daniele Schüle