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Besinnliche Feier rund um die Tanne

Weihnachtsmarkt Holzschlag erfreut Besucherherzen / Ansturm auf den Weihnachtsmann so groß wie noch nie.

 

BONNDORF-HOLZSCHLAG. Schon am Samstagabend war klar, auch die fünfte Auflage des kleinen, gemütlichen Weihnachtsmarktes rund um die große Tanne auf dem Dorfplatz in Holzschlag sollte erfolgreich werden.

Punkt 16 Uhr eröffnete Bürgermeister Michael Scharf mit einer kurzen, aber herzlichen Ansprache den Markt. Clemens Hirt vom Imkerverein verteilte gratis erste Kostproben des Honigmets in den Varianten Super und Bleifrei. Langsam, aber stetig füllte sich der Platz, die ersten Verkäufe der selbstgemachten, selbstgebackenen Geschenke und Leckereien wurden getätigt. Warm genug war es, sodass keiner bibbern musste, aber auch kühl genug, dass der Glühwein der Blaskapelle Grünwald Holzschlag schon nach Weihnachten schmeckte. Die Gündelwanger Musik schwenkte die Schupfnudeln in der Pfanne, die Wirte vom Nicklas, Waldfrieden und der Glashütte ihre Champignons, die ersten "Hamburger" von Stadtrat Jürgen Faller und seinen Freunden brutzelten überm offenen Feuer und die "Kartoffelschruube" vom Stühlinger Kartoffelbauern fanden verdient guten Absatz.

Die Vertreter vom "Nabu" schenkten feinen Saft von den Früchten der Streuobstwiesen und auch Hochprozentiges aus. Am Ende des Tages wussten die Gündelwanger Landfrauen, ihr "Adventskranz to go" – zum selber schmücken – war eine gute Idee, nur eine Handvoll war übrig für Tag zwei, aber sie hatten noch einen guten Bestand an Schutzengeln, Schneemännern und anderen pfiffigen Geschenkideen, die Geld für den guten Zweck aufs Konto der Bonndorfer Bürgerstiftung bringen sollen. Der Bürgerbus kann einige zusätzliche Kilometer rollen, manch’ ein Kind kann auf Klassenfahrt mit seinen Freunden gehen im nächsten Jahr, dafür haben sie gesorgt, wie auch die anderen Betreiber der Marktstände, die am Ende einen Obolus gaben.

Am Samstag begeisterten die Sänger des "Let’s Fetz"-Chors unter Leitung von Sabine Zausig mit neuen und alten Weihnachtsliedern, die kleine Besetzung der Holzschläger Musik sorgte an wechselnden Standorten für Besinnlichkeit. Ihren Part übernahm die Trachtenkapelle Gündelwangern am Sonntag, auch die jungen Flötenspieler der Musikschule Südschwarzwald waren mit Können dabei. Deutlich höher schlugen die Kinderherzen als gegen 16 Uhr der Weihnachtsmann mit Geschenken kam. In diesem Jahr hat der "kleine Flake" – Linus Sedlak – dafür gesorgt, dass er pünktlich auf den Platz kam. Der Ansturm war so groß wie noch nie – die 120 Geschenke reichten bei weitem nicht aus.

Der Weihnachtsmann versprach beim nächsten Weihnachtsmarkt in der Gegend auch diejenigen zu beschenken, die diesmal nicht zum Zuge kamen. Auch die letzten Zweifler müssen ohne Brille erkennen: Ein schöner Dorfplatz wie der in Holzschlag macht absolut Sinn. Aber zum Leben erweckt wird er erst durch die Menschen, die dort gemeinsam etwas auf die Beine stellen und durch die vielen Besucher aus Holzschlag, Gündelwangen, Bonndorf, Glashütte, Grünwald, Lenzkirch, Wellendingen und Neustadt – auch "Schwiizerduetsch" in Varianten aus Schaffhausen, St. Gallen, aus dem Wallis bis ins Bündnerland war deutlich zu hören. Und alle freuen sich nun noch mehr auf Weihnachten und auf den Besuch vom Weihnachtsmann, Christkind oder vom "Samichlaus".

 

Jetzt schon Erfolg der Kameradschaft

Blaskapelle Grünwald-Holzschlag und Trachtenkapelle Gündelwangen spielen zum Konzert auf.

  1. Die Dirigenten Adrian Scheu und Andreas Dörnte proben mit den Musikern der Blaskapelle Grünwald-Holzschlag und der Trachtenkapelle Gündelwangen bereits jetzt schon intensiv fürs Weihnachtskonzert am Samstag, 17. Dezember, in der Stadthalle. Foto: Wolfgang Scheu

 

 

BONNDORF-HOLZSCHLAG. "Von Freund zu Freund" ist das Motto für das Weihnachtskonzert der Blaskapelle Grünwald-Holzschlag gemeinsam mit der Trachtenkapelle Gündelwangen am Samstag, 17. Dezember, in der Stadthalle in Bonndorf.

Seit jeher sind die Weihnachtskonzerte der Blaskapelle Grünwald-Holzschlag der jährliche Höhepunkt für die Musikanten und ihrer Freunde und Gönner. Und sie haben gerade in den letzten Jahren bewiesen, dass es etwas mehr sein darf als "einfach nur ein Konzert" – der Ausflug in die Geschichte der Kapelle mit Videointerviews von Zeitzeugen aus vielen Jahrzehnten auf der Leinwand oder die packenden und überzeugenden Auftritte von einzelnen Gruppen von der Jazz-Combo über "Mnosil Brass" bis zum Ensemble im Böhmisch-Mährischen Erfolgstil sind vielen noch in bester Erinnerung. Die Idee von Dirigent Adrian Scheu, es wäre endlich einmal Zeit für ein gemeinsames Konzert mit den Freunden der Trachtenkapelle Gündelwangen, stieß sofort auf großes Interesse in beiden Vereinen. Sie kennen sich gut, wenn Not am Mann ist, hilft man sich seit Jahrzehnten gegenseitig aus. Aber gemeinsam auf der Bühne waren sie noch nie.

"Gesagt, getan" – seit zwei Monaten wird in den zwei Schulhäusern in Holzschlag und in Gündelwangen geprobt, mal gemeinsam, mal in den einzelnen Registern. Jetzt haben sie ihr Probenwochenende absolviert für den großen Abend. Und was man dort hörte, hat nicht nur die Musikerinnen und Musiker begeistert, schon die große Besetzung ergibt einen unglaublichen Klangkörper. Die gemeinsamen Stücke sind "Concerto D’ Amore", ein Medley aus "Piraten der Karibik" und der Konzertmarsch "POS". Ganz andere Klänge gibt es beim Medley mit weltberühmten Melodien des Trompeters Herb Alpert, der mit "Tijuana Taxi", "Spanish Flea" oder "A Taste Of Honey" zeitlose Klassiker schuf. Das große "kleine Register" um den Gündelwanger "Louis Armstrong" Kai Hofmeier, Hans Peter Risle, Norbert Weiler und die Holzschläger Maximilian Jägler, dem "einsame Hirten" Tobias Kessler oder Jürgen Birkenberger werden beweisen, dass die brennende Mischung aus mexikanischer Spielweise/Jazz und Funk auch die Schwarzwälder mitreißen kann.

Was die Gündelwanger alleine zu Beginn des Abends spielen und wie die Holzschläger bei ihrem Weihnachtskonzert nach dem gemeinsamen Part überzeugen werden, das wollten sie noch nicht verraten. "Etwas Spannung muss noch übrig bleiben bei diesem im klassischen Sinne eher untypischen Doppelkonzert", der Kommentar von Dirigent Scheu. Es wurde gelacht in der Probe, der Spaß am Musizieren war zu sehen und zu hören. "Man kennt sich halt, es passt einfach." Andrea Bernhard und Bernhard Ebner ergänzen sich an der Klarinette, wie schon vor Jahrzehnten. Schlagzeuger Tobias Isele freut sich, dass er wieder einmal mit den Holzschlägern spielen kann – die Lederhose hatte er schon unzählige Male bei Konzerten an. Ein Erfolg für die Kameradschaft ist es schon jetzt, so das einhellige Resümee der gut gelaunten Vorstände Mario Isele (Gündelwangen) und Jürgen Birkenberger (Holzschlag). Genau gesehen ist es ein Projekt von drei Dörfern, das mit Grünwald sogar über die Kreisgrenze hinaus geht. Und aus dem ganzen Hochschwarzwald werden sicher auch viele den Weg in die Bonndorfer Stadthalle finden.

Nicht nur gemeinsames Proben mit Kaffee und Kuchen stand auf dem Programm des Probenwochenendes. Am Samstagabend freuten sich Renate und Robert Jonitz vom Gasthaus "Reichenbächle" in Holzschlag über den gemeinsamen Abschluss im Reichenbächle in Holzschlag. So viele Musikanten auf einem Haufen hatten sie mit Sicherheit lange nicht als Gäste. Bleibt zu hoffen, dass alle noch einen perfekten Ansatz am Mundstück ihres Instruments für Tag zwei des Probenwochenendes hatten. Aber die Dirigenten Andreas Dörnte und Adrian Scheu ließen sicher etwas Gnade walten. Sie freuen sich sehr auf ihre gemeinsame Premiere in Bonndorf: "Von Freund zu Freund" in bester Kameradschaft.

 

 


Holzschläger Weihnachtsmarkt am 26. und 27. 11.2016

 

Das Angebot

Das Markenzeichen des Holzschläger Weihnachtsmarktes ist die heimelige Atmosphäre. Um den prächtigen Christbaum duftet es weihnachtlich. Schwedenfeuer sorgen für warme Pole, um die sich Menschen scharen und ins Gespräch kommen und zwar am Samstag, 26. November ab 16 bis 20 Uhr und am Sonntag nach der Kirche und bis 18 Uhr.

Verzehr: Neu in diesem Jahr sind die Kartoffelschruube des Kartoffelbauern Joachim Schwarz aus Stühlingen, auch der Räucherfisch von Jürgen Asal aus Lembach, sowie die Kartoffelsuppe des Stammtisch Bonndorfer Hof. Außerdem gibt es gerauchte Knusperle im Bierteig, Matjes, Eintopf und Marktübliches vom Grill, Schupfnudeln. Neben Glühwein und Punsch sind Lumumba (Schoki mit Rum), Gartenhäkler (Kaffee mit Schuss) erwähnenswert, so wie Apfelsaft vom NABU, der erstmals einen Stand betreibt.

Kunsthandwerk: Weihnachtsschmuck in Variationen, selbstgemachter Modeschmuck, Energieschmuck, handgeflochtene Körbe, Umhängetaschen aus ehemaligen Jeanshosen, Klammerbeutel, Mützen vom Kappenwilli, Handgestricktes, Kerzen und noch viel mehr. (gud)

 

 

 


 

Runkelefest in Bonndorf 09.10.2016 Südkurier

 

Runkelefest in Bonndorf 09.10.2016 Südkurier

 

 

 


Bilder Dorfplatz Einweihung hier klicken

 

 Bericht Badische Zeitung

Ein Ort der Begegnung und der Freude

Neuer Dorfplatz in Gündelwangen wurde feierlich eingeweiht / Zwölf Vereine ziehen an einem Strang / Die "Macher" strahlen mit der Sonne um die Wette.

Dorfplatzeinweihung: Werner Steiert und Nicole Messerschmid übernahmen mit Unterstützung der weiteren „Dorfplatz-Macher“ den Fassanstich. Foto: Cornelia Selz

 

BONNDORF-GÜNDELWANGEN. Sonntagmorgen auf dem neu geschaffenen Dorfplatz in Gündelwangen: Mit der Sonne um die Wette strahlten die "Macher" des Dorfplatzes, allen voran Bürgermeister Michael Scharf , Nicole Messerschmid und Werner Steiert vom Bauamt und die in einheitliches Gelb gekleideten Vereinsvorstände. Um den frisch geschälten Festbaum scharten sich die Festbesucher bei der feierlichen Einweihung des neuen Dorfplatzes.

Der ökumenische Gottesdienst, das Aufstellen des Festbaumes, Frühschoppenkonzert, Wanderungen zum Räuberschlössle, Auftritte der Jugendkapelle der Trachtenkapelle Gündelwangen und der Kindertrachtengruppe, ein Kinderprogramm mit Hölzlequiz, Kinderschminken und Bastelangebot, eine Verlosung, Feuerwehrprobe und Feuerwehrfahrzeugschau – all das trug zur Unterhaltung der vielen Festbesucher den ganzen Tag über bei.

Ökumenischer Gottesdienst und Segnung des Platzes


Gemeinderat Matthias Büche begrüßte alle zu diesem großen Ereignis, freute sich, dass etwas im Ort bewegt wird, und sprach seinen Dank für die Planung und Vorbereitung des Festes aus. Danach feierten viele Menschen mit Pfarrerin Ina Geib und Pfarrer Eckart Kopp den ökumenischen Gottesdienst, in dem der neue Platz eingeweiht und gesegnet wurde. "Möge der Dorfplatz ein Ort der Begegnung, Erholung und Freude sein!" Auch Ina Geib wünschte schöne Zusammenkünfte, den Musikanten gute Töne und den Kindern viel Spaß auf dem tollen Spielplatz. Schon vor über 50 Jahren gab es auf dem Platz viele Begegnungen, stand da doch die mobile Dreschmaschine, zu der die Bauern im Frühjahr ihre in der Ernte mit dem Gabenbinder gebündelten Getreidehalme zum Ausdreschen brachten. Daran erinnerten sich unabhängig voneinander einige Festbesucher. Der Kirchenchor von Gündelwangen sang mit der Gemeinde Lieder aus dem neuen Gotteslob, Michael Scharf begleitete auf der Gitarre.

Nach dem Gottesdienst war die Muskelkraft der Mitglieder des Katastrophenorchesters und der Gundelsteiner Guggemusik gefragt, unter dem Kommando von Otmar Hofmeier, bis der stattliche Festbaum in dem extra dafür vorgesehenen Loch auf dem Dorfplatz stand. Mit der Drehleiter der Feuerwehr Bonndorf, gesteuert von Martin Selz und Tobias Hoffmann im Drehleiterkorb, fuhren je zwei Vereinsvorstände in luftige Höhen, um die paarweise angeordneten Vereinswappen am Festbaum anzuschrauben. Die zwölf maßgeblich an der Gestaltung des Platzes beteiligten Vereine – Feuerwehr, Kirchenchor, Trachtenkapelle, Sportverein, Trachtengruppe, Räuber, Narrenrat, Sumpflochhexen, Guggemusik Gundelsteiner, Katastrophenorchester, Landfrauen und die Schlachthausbetreibergemeinschaft – waren zuvor in ihrer paarweisen Zusammensetzung und Reihenfolge ausgelost worden.

Max Nägele erinnerte an Anfänge der Dorfplatzgestaltung. Die bereits 2012 geplante Sanierung des Platzes erhielt damals eine Ablehnung, die optimale Planung von 2014 mit den von Nicole Messerschmid gezeichneten Plänen hat die Behörden dann überzeugt, die Ausführung wurde von Werner Steiert geleitet. Die Bepflanzung und Begrünung folgt natürlich noch.

Im Festzelt spielte der Musikverein Unadingen zum Frühschoppen auf, die Trachtenkapelle zeichnete für die komplette Verköstigung verantwortlich, wurde dabei jedoch von Mitgliedern anderer Vereine unterstützt. Immer dicht umlagert war der Bierwagen der Rothaus Brauerei, und die Waffelbäckerinnen hatten alle Hände voll zu tun, um die begehrten Waffelherzen zu backen, die zudem als Belohnung für alle sechs erkämpften Stempel des Kinderprogramms winkten. Die Landfrauen hatten ihre Kaffeestube ebenfalls auf dem Dorfplatz eingerichtet, bei dem vielfältigen Kuchen- und Tortenangebot fiel manchem die Auswahl schwer. Natürlich durften auch der Schießstand der Trachtengruppe und der Stand für das Dosenwerfen nicht fehlen.

Mitglieder des Schwarzwaldvereins der Ortsgruppe Bonndorf waren auch mit einem Stand vertreten. Martin Schwenninger und Max Nägele führten zwei Wandergruppen in einer einstündigen Wanderung zur neuen Brücke am Räuberschlössle. Dort gab es auch Infos zum Brückenbau und Geschichten aus dem Sagenbuch von Emil Kümmerle.

Mit Hilfe der Drehleiter wurden die Vereinswappen am Festbaum angebracht. Foto: Cornelia Selz

Spannendes und kreatives Programm für Kinder


Viel Spaß hatten die Kinder beim Hölzle-Quiz, beim Beantworten der gar nicht so leichten Naturfragen, dem Ertasten von Waldgegenständen, Tannenzapfenweitwerfen und dem Suchen von kleinen, etwa fünf Zentimeter großen Tierchen beim Waldrundgang. Geschicklichkeit waren beim Sackhüpfen, Torwandschießen und Dosenwerfen gefragt. Beim Holzmobile basteln im von der Firma Holzhaus neu aufgestellten Bushäuschen war es gemütlich. Jedes vorgerichtete Holzstück wurde aufgefädelt, ebenso wie jede der 1000 Moosgummiperlen zu Schlüsselanhängern, Ketten und Armbändchen verarbeitet wurden. Da hatten zum Schluss sogar die Erwachsenen Spaß daran. Von den Sumpflochhexen konnten sich die Kids noch schminken lassen.

Zum Nachmittagsprogramm gehörten zudem noch ein Auftritt der Kinder der Trachtengruppe, und die Jugendkapelle der Trachtenkapelle unter der Leitung ihres ehemaligen Dirigenten Stefan Sigwart gab Kostproben ihres Könnens. Da waren die Kids, die auch sonst schon tatkräftig mithalfen, doppelt gefordert. Den auf dem Dorfplatz integrierten Wasserspielplatz weihten die Kinder tatkräftig ein, da wurden schon so manche Socken, Schuhe und Hosen nass.

Nachdem es am Nachmittag etwas bewölkt war, kamen am Abend noch ein paar schöne Sonnenstrahlen, die den Dorfplatz noch mal in ein besonderes Licht tauchten, dazu die schönen Musikstücke von der Blaskapelle Grünwald- Holzschlag zum Dämmerschoppen aufgespielt und die rundum zufriedenen Gesichter der Hauptverantwortlichen. Ein schönes Einweihungsfest und der Anfang hoffentlich noch vieler schöner Aktionen auf dem mit so viel Mühe errungenen und neu erschaffenen Platz. Über die weiteren Aktionen im Rahmen der Dorfplatzeinweihung werden wir noch berichten.

 

Die Blaskapelle Grünwald-Holzschlag spielte zum Dämmerschoppen auf.

Starke Männer des KOG und der Gundelsteiner stellten mit Muskelkraft den Festbaum. Foto: Cornelia Selz

 


 

 

 

 

Gündelwanger Dorfplatz wird eingeweiht

Die Vereinsgemeinschaft organisiert großes Fest am Wochenende. Der neue Dorfplatz mit Wasserspielplatz und Brunnen soll die Menschen zusammenführen.Eine starke Dorfgemeinschaft freut sich auf ein großes Fest. Auf dem neu gestalteten Dorplatz wird das Herbstfest der Trachtenkapüelle Ausgeweitet zur feierlichen Einweihung mit vielen Atkionen zu denen alle Gündelwanger Vereine beitragen. Eine starke Dorfgemeinschaft freut sich auf ein großes Fest. Auf dem neu gestalteten Dorplatz wird das Herbstfest der Trachtenkapüelle Ausgeweitet zur feierlichen Einweihung mit vielen Aktionen zu denen alle Gündelwanger Vereine beitragen. | Bild: Gudrun Deinzer

"Die Musik braucht das meiste Geld"

„Die Musik braucht das meiste Geld, deshalb wollten wir die Verdienstmöglichkeiten der Trachtenkapelle überlassen“, sagte Claudia Scharf (Landfrauen) bei der Vorstellung des Programms. So ist es die Trachtenkapelle, die bereits am Vorabend zum Kabarettabend „Bure zum Alange“ einlädt, Karten dafür gibt es bei der Sparkasse. Und am Sonntag übernimmt die Trachtenkapelle die gesamte Festbewirtung. Neben üblichen Festverköstigungen von Würstel über Steak bis zum Bier, gibt es am Sonntag zum Mittagessen auch Rouladen mit Rotkraut und Spätzle, außerdem gibt es Trachtenkapellen-Kuchen. Die Landfrauen organisieren ein Kinderprogramm (13 Uhr) mit Hölzle-Quiz und die Sumpflochhexen bieten Kinderschminken an (13.30 Uhr). Mehrere Musiken spielen auf. Zur Frühschoppenzeit der Musikverein Harmonie aus Unadingen, die Jugendkapelle wechselt sich am frühen Nachmittag (14 Uhr) ab mit Aufführungen der Kindertrachtengruppe und zum Dämmerschoppen

ab 16.30 Uhr spielt die Blaskapelle Grünwald-Holzschlag. Auch die Feuerwehr ist mit von der Partie. Sie hat ihre Herbstabschlussprobe kurzerhand auf diesen Festtag gelegt. Menschenrettung aus einem Fahrzeug wird sie demonstrieren (15 Uhr), begleitet von einer Fahrzeugschau inklusive Drehleiter. Der Schwarzwaldverein nutzt die Gelegenheit zur offiziellen Brückeneinweihung, mit zwei Wanderungen dorthin (13 und 14 Uhr) und präsentiert sich mit einem Infostand.

Dorfsanierung seit Langem ein Thema

„Seit zehn Jahren ist die Dorfsanierung immer wieder Thema, alle Ortsteile wurden in Angriff genommen und wir sind froh, dass man endlich so weit ist“, sagte Max Nägele (CDU), der seit Jahrzehnten für Gündelwangen im Gemeinderat sitzt. Und sein Kollege, Matthias Büche (Bürgerliste) meinte „Wir sind froh, dass es ein Zusammenfügen gibt und mit dem Dorfplatz ein Ort gefunden wurde, an dem sich die Leute treffen können.“

Dass die nun anberaumte Einweihung deutlich später ist, als man ursprünglich erwartet hatte, will niemand kommentieren. „Die Arbeiten, die hier ausgeführt wurden, haben eine gute Qualität und das ist wichtig“, so Nägele. Er sieht insgesamt noch erhebliches Entwicklungspotenzial in dem Platz, verweist auf den Räuberpfad, der durchs Hölzle Richtung Schlucht führen soll und auf die gute Einstiegsmöglichkeit in die Schlucht. „Das ist von hier aus viel kürzer, als von Holzschlag aus“, meint er und hofft auf eine künftig gute Anbindung, etwa durch Busse.

"Der Dorfplatz gibt neue Impulse für ein Wirgefühl"

Ein Großteil der Attraktionen für Kinder steht schon, etwa das Rohr, durch das sie kriechen können, auch der Wasserspielplatz ist da und ein Brunnen. Noch rechtzeitig vor Festbeginn wird das Sonnensegel über der Spielstätte erwartet. Auch das Buswartehäuschen, das im Übrigen auch einen trockenen und schattigen Rastplatz für Senioren bietet, wird vorher noch aufgestellt. Die Begrünung steht noch an. Zu trocken sei es in den vergangenen Wochen dafür gewesen.

„Der Dorfplatz gibt neue Impulse für ein Wirgefühl“, hofft Max Nägele und die gesamte Schar der erschienenen Vereinsvertreter gibt ihm Recht. „Unsere T-Shirts zeigen auch, dass in Gündelwangen und bei uns in den Vereine Neuzugänge willkommen sind“, sagte Bille Lossau (Narrenrat) und verweist auf die Rückenaufschrift: „Guten Tag bei uns in Gündelwangen.“


Dorfplatzeinweihung

Im Turnus wäre das Herbstfest der Trachtenkapelle angestanden. Dies findet mit der feierlichen Dorfplatzeinweihung eine Erweiterung. Einlass für den Kabarettabend ist am Samstag, 24. September um 19 Uhr. Die Bure zum Alange treten um 20.30 Uhr auf, danach gibt es Stimmung mit Friedhelm Kaltenbrunn. Der Festbetrieb am Sonntag beginnt um 10 Uhr mit dem ökumenischen Festgottesdienst.


Aufbau Herbstfest mit Dorfplatz-Einweihung

 

 

 

 


 


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