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Böllerschüsse zur Eröffnung des Kirchenfestes

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Zu den flotten Klängen der Trachtenkapelle, unter Leitung von Andreas Dörnte, marschierten Feuerwehr und Trachtengruppe vom Gasthaus Hirschen zur Pfarrkirche. Foto: Daniele Schüle
In Gündelwangen feierten zahlreiche Gläubige mit einem Festgottesdienst, der traditionellen Kräuterweihe und dem anschließenden gemütlichen Beisammensein das Patrozinium ihrer Pfarrkirche Maria Aufnahme in den Himmel. Die Feierlichkeiten begannen mit Böllerschüssen von Hubert Haury. Zum klingenden Spiel der Trachtenkapelle, unter Leitung von Andreas Dörnte, marschierten die Feuerwehrabteilung mit ihrer Fahnenabordnung sowie Mitglieder der Trachtengruppe vom Gasthaus Hirschen zur Kirche. Der Kirchenchor, dirigiert von Franz Gromann, umrahmte die Messfeier mit den Liedern "Ave sei gegrüßt", "Vater unser" von Hanne Haller, "Du bist das Licht der Welt", Ave verum" von Wolfgang Amadeus Mozart und "Geh in Gottes Frieden" musikalisch. Die Orgelbegleitung hatte Annika Grohmann übernommen.
 

Pfarrer Linus Ibekwe aus Nigeria, der zurzeit in der Seelsorgeeinheit Bonndorf-Wutach die Ferienvertretung übernimmt, zelebrierte den Festgottesdienst. Er begrüßte die Gläubigen und erinnerte daran, dass Maria mit Leib und Seele in den Himmel aufgenommen wurde. Dies sei das Mysterium und Geheimnis, das gemeinsam gefeiert werde. In seiner Predigt rief Pfarrer Ibekwe ins Bewusstsein, dass die Aufnahme Mariens in den Himmel eine Bestätigung von Gottes Liebe für die Menschheit sei. Sie war frei von Sünde und ist als Gottesgebärerin ausgewählt worden. Uns sei das Privileg gegeben, durch die Taufe die Sünde abzuwaschen. Das Fest sage viel über den Sinn des Lebens aus. Wir hätten die Aufgabe zu erfüllen, Leben zu entfalten und zu gestalten. Der Pfarrer unterstrich, dass die Welt nicht unsere Heimat ist und wir nur auf der Durchreise sind. Der Glaube sage uns, Gott wird uns trösten über die Vergangenheit und über das Leid, das wir erdulden mussten. Die Gündelwanger hätten Maria zur Schutzpatronin ihrer Kirche gewählt. Der Priester bat, dass sie Helferin und Fürsprecherin bei Gott sein möge.

Im Verlaufe des Gottesdienstes segnete Pfarrer Ibekwe die von den Gläubigen mitgebrachten Blumen und Kräuterbüschel. Am Schluss der Messfeier dankte der Pfarrer allen Helfern, die zum Gelingen des Festes beigetragen haben.
 

Im Namen der Trachtenkapelle lud Vorsitzender Mario Isele zum gemütlichen Hock beim Feuerwehrgerätehaus ein. Die Spielegemeinschaft mit Musikern der Trachtenkapellen Rothaus und Gündelwangen sorgten mit Dirigent Andreas Dörnte für ein zünftiges Frühschoppenkonzert. Die Mitglieder der Kapelle boten Mittagstisch, Getränke, Kaffee und Kuchen. Mit einer Marienandacht am Abend klang der Festtag aus.
Bild könnte enthalten: Personen, die sitzen, Tisch und Innenbereich
 


Die musikalische Umrahmung des Festgottesdienstes übernahm der Singkreis Ebnet mit den Liedern "Gott soll gepriesen werden", "Aus Gottes Munde", "Lege deine Sorgen nieder", "May the Lord send angels" sowie "Das Jahr steht auf der Höhe". Abwechselnd sangen die Gottesdienstbesucher und der Singkreis "Sankt Anna voll der Gnade, du Bild der Herrlichkeit, gepriesen sei dein Name jetzt und in Ewigkeit". Pfarrer Fabian Schneider begrüßte die Gläubigen zum Patrozinium der Kapelle, die der heiligen Anna, der Mutter Mariens und Großmutter von Jesus, geweiht ist.

Fabian Schneider blickte auf die Romreise von 30 Jugendlichen und jungen Erwachsenen letzte Woche zurück, die er begleitet hatte. Mit Blick auf den Apostel Paulus sowie den Heiligen Petrus stellte er sich die Frage, warum die Heiligenverehrung in der katholischen Kirche eine solch’ große Bedeutung hat. Der Priester versuchte, während des Gottesdienstes eine Antwort zu geben. Er stelle klar, dass sie Menschen wie jedermann seien und dies auch blieben. Der Unterschied sei, dass ihr Lebens- und Glaubensweg bereits vollendet ist und sie am Ziel angekommen sind. Heilige übernehmen die Rolle der Fürsprecher bei Gott. Fabian Schneider gab zu bedenken, dass sie selbst nicht schon immer perfekte Menschen gewesen waren. Petrus hatte Jesus verleumdet, und Paulus war für die Christenverfolgung verantwortlich. Heilige zeigten aber, was mit Gottes Hilfe alles möglich ist. Die Liebe und Barmherzigkeit Gottes hatten auch die Heilige Anna und ihre Tochter Maria erfahren. Beide sagten zum Leben Ja. Der Name Anna bedeute "die Begnadete". Der Pfarrer bat die Heilige Anna zu helfen, das Wagnis des Glaubens zu wahren. "Wir orientierten uns an den Worten von Jesus, denen es an Schärfe und Klarheit nicht fehlte."

 


Zur weltlichen Feier an der Kohlplatzhütte hieß Abteilungskommandant Andreas Rheiner die Besucher willkommen. Er dankte allen Helfern, die für das leibliche Wohl der Gäste sorgten. Unter Leitung von Andreas Dörnte übernahm die Trachtenkapelle Gündelwangen die zünftige musikalische Unterhaltung. Sie eröffnete den Melodienreigen mit dem "Bozener Bergsteigermarsch". Zu hören waren unter anderem die beliebten Musiktitel "Wir Musikanten", "Böhmischer Traum" sowie "Jubiläumsklänge". Den Reinerlös des Annafestes stellen die Feuerwehrangehörigen aus Ebnet wie jedes Jahr zur Verschönerung der Anna-Kapelle zur Verfügung.

 

 


 


BONNDORF-GÜNDELWANGEN (BZ). Die Trachtenkapelle Gündelwangen hatte zu einer offenen Musikprobe eingeladen, zu der jeder kommen konnte, der ein Instrument erlernen möchte. Leider wollte das niemand. Jedoch waren der schriftlichen Einladung, die an ehemalige Mitglieder der Trachtenkapelle gesandt wurde, immerhin zwei Personen gefolgt. Eine Querflötenspielerin und ein Trompeter. Letzterer kam sogar aus Ludwigshafen angereist, er war dann bei dieser Probe der einzige seines Registers und meisterte eine ihm unbekannte Solopassage hervorragend. Dirigent Andreas Dörnte hätte ihn auch künftig gerne in den Reihen der Kapelle gesehen, jedoch ist der Anfahrtsweg für ihn zu lang.

 


Die Trachtenkapelle würde sich über Neuzugänge von Erwachsenen, die schon ein Instrument spielen können, freuen. Erst im Frühjahr durften sie einen Musiker willkommen heißen. In einer einstündigen, straff durchgezogenen Probe wurden bekannte Stücke wie "Böhmische Liebe" gespielt und der neue Titel "Choral and Beat for Band". Ein Geburtstagsständchen für eine langjährige Klarinettistin rundete die Probe ab. Danach legte Grillmeister Armin Köpfer auf. Dabei ließ es sich mit den zwei "Ehemaligen" wundervoll in Erinnerungen schwelgen.

 

 


Ausflug 2018  Bodensee

 

Ihr Gemeindefest feiert die evangelische Kirchengemeinde am Sonntag, 15. Juli. Um 10 Uhr beginnt die Feier mit einem Familiengottesdienst, bei dessen Vorbereitung auch einige Kinder mitwirken. Ein Ad-hoc-Chor sorgt für den passenden musikalischen Rahmen.

 Anschließend wird in bewährter Weise rund um Kirche und Gemeindesaal gefeiert. Die Trachtenkapelle Gündelwangen spielt ab 11.30 Uhr zum Frühschoppen. Erstmals gibt es ab 13 Uhr beim Kinderprogramm Spaß für die jüngsten Festbesucher. Das Team der Kindergottesdienstvorbereitung initiiert dieses. Um 14.30 Uhr präsentieren Let’s Fetz Kids und Teens ihr neuestes Programm. Auch kulinarisch beschreitet man neue Wege. Neben klassischer Festwurst gibt es anstatt Steaks erstmals Gyros mit Reis, dazu ein reichhaltiges Salatbuffet und eine große Auswahl an Kuchen. Außerdem bietet ein Dritte-Welt-Laden seine Produkte an.

Die "Stadtmusik und Jugendkapelle St. Blasien" lädt zum zweitägigen Kurparkfest ein / Unterhaltungsband und drei Blasmusikkapellen.

Gute Laune brachte auch die Trachtenkapelle Gündelwangen in den St. Blasier Kurpark. An den Tischen genossen die vielen Gäste der „Stadtmusik und Jugendkapelle das Angebot des Vereins. Foto: Cornelia Liebwein

BONNDORF (jul). Einiges geboten ist in der Bonndorfer Innenstadt am Sonntag, 6. Mai. Von 12 bis 17 Uhr findet ein Hobby- und Kreativmarkt statt, parallel dazu lädt der Handels- und Gewerbeverein Bonndorf zum verkaufsoffenen Sonntag ein.Zum Hobby- und Kreativmarkt haben sich 25 Anbieter angemeldet, die an ihren Ständen entlang der Martinstraße kunstvolle Hand- und Handwerksarbeiten anbieten werden. Taschen, Puppen, Dekoartikel aus Holz, Stroh oder auch Beton, Körbe und Wand- oder Fensterbilder haben die kreativen Händler im Angebot, ebenso wie Kräuter, Kräutersalben oder Kräuterketten. Wer sich für alte Handwerkstraditionen interessiert, ist beim Markt ebenfalls richtig. Ein Drechsler und ein Seiler werden sich bei ihrer Arbeit über die Schulter schauen lassen.Gesorgt ist am 6. Mai auch für musikalische Unterhaltung. Im Martinsgarten spielt die Trachtenkapelle Gündelwangen, entlang der Straße ist eine Wandermusik unterwegs. Verschiedene Vereine warten mit Speisen und Getränken, Kaffee und Kuchen auf. Auf dem Sparkassenhof kommen die Kinder auf ihre Kosten. Das Spielmobil des Landkreises ist dort zu finden, mit Hüpfburg. Weitere Spielmöglichkeiten stehen für die Kleinen zur Verfügung und in der Sparkasse wartet eine Puppenbühne auf Gäste. Mehr als 20 Geschäfte haben ihre Türen am Sonntag geöffnet. Hier lässt es sich gemütlich im vielfältigen Angebot stöbern, eingehende Beratung inklusive. Ein Einkaufsbummel lohnt sich allemal. Auch die Ausstellung im Rathaus kann besichtigt werden.


BONNDORF-HOLZSCHLAG. Der Vatertagshock auf dem Dorfplatz in Holzschlag war schon immer ein Publikumsmagnet. Das konnte der strömende Regen nicht ändern, der das Festareal zur Mittagszeit "überflutete". Bestens gelaunt fanden sich nämlich viele Besucher zum Fassanstich ein und genossen das erste von vier Blasmusikkonzerten an diesem Tag im Schutz des Bewirtungszeltes und unter den zahlreichen Schirmen.

 

Andreas Schurt vom Musikverein Kappel hatte die Ehre, das Fass anzustechen, mit Bonndorfer Stadträten (Jürgen Faller/ Martin Sedlak) und den Vorstandsmitgliedern der Blaskapelle Grünwald-Holzschlag stieß er auf ein gutes Gelingen des Festes an. Anna Lena Huber und die Kappler Musikanten unterhielten bestens, bei der Zugabe saßen die nächsten Musiker schon inmitten der begeisterten Zuhörer – denn auch die Trachtenkapelle Altglashütten ließ sich von "dem bisschen Regen" die Stimmung nicht vermiesen. Der große angekündigte Sturm blieb aus und der Dorfplatz füllte sich nach und nach. Windig-frisch war’s dann zwar, als die Trachtenkapelle Gündelwangen (ohne Tracht) zur Unterhaltung aufspielte, aber sowohl die Musiker mit Dirigent Dörnte hielten durch, ebenso wie die vielen Gäste. Den Vatertagshock nutzen auch die Spieler des SV Gündelwangen und die des FC Lenzkirch vor dem Derby am Sonntag als "Trainingslager" und wie immer waren viele Väter samt Ehefrauen, oder Frauen solo beim Hock auf dem Dorfplatz. Zusammen mit den "Ennewuetlern" aus Göschweiler waren wieder viele Besucher aus beiden Landkreisen (WT und FR) vereint. War’s ein Vatertagsfest, Familienfest oder ein Musikfest? Wahrscheinlich von allem etwas. Die Holzschläger wissen, wie man feiert.


Maibaum als Symbol für starken Zusammenhalt in Gündelwangen

Die Vereinsgemeinschaft freut sich über funktionierenden Zusammenhalt der Gündelwanger Einwohner. Die 1.-Mai-Feier lockt rund 100 Gäste.

„Es sind viel mehr gekommen, als wir gedacht haben“, meinte eine glückliche Martina Schaller, Räuberhauptfrau aus Gündelwangen. Nun im dritten Jahr zeigt sich endgültig, dass der Dorfplatz in der Mitte der Einwohner angekommen ist. Der Baum der Vereine, aufgestellt zur Eröffnung des Platzes, war im vergangenen Jahr im strömenden Regen geschmückt worden mit einem Fichtlein, nur mit wenigen Vereinsvertretern. Nun feierten erstmals alle Vereine und luden das ganze Dorf ein.

Im Februar hatten die Vereinsvertreter unbemerkt von der Öffentlichkeit eine organisierte Vereinsgemeinschaft gegründet und damit den bisherigen Küchenverein abgelöst. Mario Isele (Trachtenkapelle) ist der Vorsitzende der Vereinsgemeinschaft. Stellvertreter ist Jochen Zehender (Trachtengruppe), Schriftführerin ist Claudia Scharf (Landfrauen) und Manfred Weiler fungiert als Kassierer.

Erst schmückte die Gündelwanger Vereinsgemeinschaft den neuen Maien noch, bevor Feuerwehrmänner sich mit der Bonndorfer Drehleiter in luftige Höhen fahren ließen, um dort am Baum der Vereine das Werk anzubringen.
Erst schmückte die Gündelwanger Vereinsgemeinschaft den neuen Maien noch, bevor Feuerwehrmänner sich mit der Bonndorfer Drehleiter in luftige Höhen fahren ließen, um dort am Baum der Vereine das Werk anzubringen. | Bild: Gudrun Deinzer

Die Idee zum Fest

„Es war nicht immer so, dass die Gündelwanger Vereine an einem Strang gezogen haben. Aber wir alle kämpfen um Nachwuchs, da kann nicht jeder alles alleine machen, da muss man zusammenrücken“, sagt Mario Isele. Die Idee zu dem Fest entstand aus der Zusammenkunft aller und auch die Einnahmen kommen allen zugute. Untermalt von Musik, die die Trachtenkapelle unter Leitung von Andreas Dörnte spielte, hatten schon beim Schmücken des Bäumchens gut 100 Gündelwanger Platz genommen. Feuerwehrhauptmann Andreas Stoll und Jochen Zehender wagten sich mit der Bonndorfer Drehleiter in luftige Höhen, dirigiert von Martin Selz, um dort die neue Maibaumspitze unter Beifall zu montieren. Schließlich stiegen auch Gemeinderäte in den Korb der Drehleiter und ließen sich 30 Meter in die Lüfte schrauben.

„Es ist wirklich toll, wie der Platz aufgenommen wird“, meinte Max Nägele. Man spüre regelrecht, wie die Gemeinschaft im Dorf wieder wachse, „man hört auch den Stolz der Gündelwanger auf ihren Dorfplatz heraus.“ Nachdem nun auch der Fußverbindungsweg geschaffen ist von Gündelwangen nach Holzschlag und vor kurzem der zweite Wanderbus eingesetzt worden ist, der die Dörfer anfährt, fehle nur noch der Räuberpfad, für den der Schwarzwaldverein verantwortlich zeichnet.

Davon ließen sich die Sumpflochhexen freilich nicht beeinträchtigen. Sie tanzten im Hexenloch am Feuerwehrhaus in den Mai.

 



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