Manfred Weiler ist seit 50 Jahren Mitglied in der Trachtenkapelle Gündelwangen

Manfred Weiler wurde beim Wunschkonzert der Trachtenkapelle Gündelwangen eine besondere Ehrung durch den zweiten stellvertretenden Vizepräsidenten Bernhard Podeswa und Gebietsvertreter Franz Boll vom Blasmusikverband Hochschwarzwald zuteil. Sie überreichten ihm für 50-jährige aktive Tätigkeit im Dienste der Blasmusik die große goldene Ehrennadel mit Urkunde des Bundes Deutscher Blasmusikverbände.

Vorsitzender Mario Isele erinnerte an den Werdegang des verdienten Musikers. Weiler begann 1962 seine musikalische Laufbahn bei der Trachtenkapelle auf dem Flügelhorn und spielte jahrzehntelang die erste Stimme. 1977 wurde er mit der silbernen und 2002 mit der goldenen Ehrennadel ausgezeichnet. Die Kapelle ernannte ihn im gleichen Jahr zum Ehrenmitglied.

Von 1979 bis 1991 war er in der Vorstandschaft tätig und ist bis heute eine tragende Stütze des Vereins. Vorsitzender Isele dankte Weiler auch im Namen aller Musiker für seine Treue und überreichte ihm als Geschenk ein Handy. Die Kapelle spielte ihm zu Ehren den Laridah-Marsch

 

"Der einsame Hirte" macht das Rennen

 

Meistgewählter Titel beim Wunschkonzert der Trachtenkapelle Gündelwangen / Abwechslungsreiches Programm mit gekonnten Soloeinlagen.

 

BONNDORF-GÜNDELWANGEN (ds). Vielseitig war das Wunschkonzert der Trachtenkapelle Gündelwangen. Die Musiker boten traditionelle Blasmusik wie Polkas, aber auch Musicalmelodien, Filmmusik und bekannte, moderne Musiktitel.

Das meistgewünschte Musikstück war "Der einsame Hirte" mit 226 Punkten, das aus der Feder von James Last stammt und durch den rumänischen Panflötenspieler Gheorghe Zamfir bekannt wurde. Die Solostimme wurde gekonnt auf der Trompete von Mike Faller interpretiert. Mit 136 Punkten landete der Konzertmarsch "Mars der Medici" auf dem zweiten Platz. Die Filmmusik "Gonna fly now" belegte mit 122 Punkten den dritten Rang. Bei dem Stück handelt es sich um den Titelsong aus dem Film "Rocky", es wird oft bei Sportveranstaltungen gespielt.

Vorsitzender Mario Isele begrüßte unter den zahlreichen Besuchern besonders Bürgermeister Michael Scharf, die Stadträte Max Nägele und Markus Jägler, den zweiten stellvertretenden Vizepräsidenten Bernhard Podeswa und Gebietsvertreter Franz Boll vom Blasmusikverband Hochschwarzwald sowie das Pfarrerehepaar Ina und Mathias Geib und Ehrendirigent Winfried Rombach. Er dankte Ansagerin Andrea Bernhart sowie den Gastmusikern und besonders Dirigent Mathias Kehl für seine umfangreiche Probenarbeit.

Mit zwei Musikstücken stellten sich die Jungmusiker vor. Unter Leitung von Nachwuchsdirigent Stefan Sigwart spielten sie das bekannte karibische Volkslied "La Bamba" und "I will follow him" von Peggy March und dem späteren Kinoerfolg "Sister Act". Selina Sigwart sagte die Musikstücke charmant an.

Den vierten Platz beim Wunschkonzert belegte "Polka mit Herz", gefolgt von "Elton John Favorites" mit einigen seiner bekannten Songs. Auf die nächsten Plätze kamen die Polka "Ein halbes Jahrhundert", "Set fire to the rain – ich setze den Regen in Brand" von Popsängerin Adele und "Midnight Tears – mitternächtliche Tränen", bei dem Hans-Peter Riesle und Mario Krajniak gefühlvoll auf dem Flügelhorn glänzten. Es folgten einige bekannte Lieder aus dem Musical "My fair Lady", "I’d do anything for love" von Meat Loaf, das Medley "Ein bisschen Spaß muss sein" und "Meine Polka".

Für den großen Beifall der vielen begeisterten Blasmusikfreunde bedankten sich die Musikerinnen und Musiker mit zwei Polkas als Zugabe.

 

 


 

 Probenwochenende für das Jahreskonzert der Trachtenkapelle Gündelwangen

Mit einem Probenwochenende haben sich die Musikerinnen und Musiker der Trachtenkapelle Gündelwangen intensiv auf das Jahreskonzert vorbereitet. Drei Dirigenten leiteten am Samstag die verschiedenen Registerproben im gesamten Schulgebäude. Götz Ertle, Dirigent der Stadtmusik Neustadt und Verbandsdirigent des Blasmusikverbandes Hochschwarzwald, übte mit dem tiefen Blech, wie Tuba, Bariton, Tenorhorn und Posaune. Später kam noch das Schlagwerk dazu. Der Leiter der Trachtenkapelle Gündelwangen, Mathias Kehl, probte mit den Holzbläsern von der Klarinette über die Flöte und Oboe bis hin zum Saxophon. Für das hohe Blech, wie Trompete und Flügelhorn, konnte Jürgen Kaiser aus Grimmelshofen gewonnen werden. Nach den Registerproben am Samstag, stand gestern das Zusammenspiel der gesamten Kapelle auf dem Programm.

Das Jahreskonzert findet am Samstag, 1. Dezember, um 20 Uhr im Schulsaal in Gündelwangen statt. Vorsitzender Mario Isele hofft auf den Besuch vieler Liebhaber der Blasmusik. In diesem Jahr wird wieder ein Wunschkonzert geboten. Es stehen elf Titel zur Auswahl. Die Besucher können noch während des Konzerts in das Musikprogramm eingreifen und über die Platzierung der Titel mitbestimmen. Die Reihenfolge wird über Computer ständig aktualisiert.

 

Auf der Wunschliste stehen unter anderem verschiedene Soli, wie „Einsamer Hirte“, das Medley „Ein bisschen Spaß muss sein“, „Elton John Selection“, ein Potpourri aus dem Musical „My fair Lady“ über Filmmusik „Gonna Fly Now“ bis hin zu modernen Blasmusikstücken, wie „Set fire to the rain“. Selbstverständlich dürfen ein Marsch und verschiedene Polkas auf der Wunschliste nicht fehlen. Für das leibliche Wohl der Besucher sorgen die Mitglieder der Trachtenkapelle.


Programm: Von der Dosenparty bis hin zum Kabarett

Kabarettist Bernd Händel begeistert in Gündelwangen

Mit seinem spritzigen Programm „Stimmen, Spaß und schräge Vögel“ begeisterte der fränkische Entertainer Bernd Händel rund 80 Besucher im Schulhaus, die sich diesen Höhepunkt des zweiten Gündelwanger Herbstfestes am Samstagabend nicht entgehen ließen. Mario Isele, Vorstand der Trachtenkapelle Gündelwangen, kannte den Stimmenakrobaten aus dem Fernsehen und freute sich mit ihm wieder einen außergewöhnlichen Programmpunkt anbieten zu können.In einem humorvollen Rückblick auf die deutsche Politik verriet der Stimmenimitator dann wohl das am besten gehütete Geheimnis vom ehemaligen bayerischen Ministerpräsidenten Franz-Josef Strauß, der noch kurz vor seinem Tod aus der CSU ausgetreten und in die SPD eingetreten ist, „denn wenn schon einer stirbt, dann lieber einer von denen!“ Und auch Alt-Kanzler Gerhard Schröder, angesprochen auf seine vier Ehen, bekommt sein Fett weg: „An Scheidungsgründen fehlt es nie, wenn der gute Wille da ist!“Während seinem schnellen, fehlerfrei und in mancherlei Dialekt gesprochenem Programm zitierte er Otti Fischer, der für Deutschland eine düstere Zukunft, mit nur noch zwei Bundesländern, nämlich Aldi-Süd und Aldi-Nord, prognostiziert oder gab hilfreiche Tipps für den Alltag: „Ist es sehr kalt, lasse ich abends einfach am Computer den Brenner laufen!“ Einen weiteren Angriff auf die Lachmuskeln seines Publikums startete Bernd Händel mit selbst getexteten Liedern auf bekannte Melodien.

Mit Hilfe der Zuschauer verbreitete er echte Fußballstadionatmosphäre und sang als Franz Beckenbauer den Spielern zu: „Macht jetzt nicht schlapp...“ oder interpretierte auf einer Shoppingtour durchs Kaufhaus in der Teppichabteilung das Lied von Peter Maffay ganz neu: „Über sieben Brücken musst Du gehen…“

Kein Auge blieb trocken, als der En-tertainer nach der Pause sein stimmen-artistisches Können als „Silvester Capone“, dem Bodyguard der High Society, unter Beweis stellte. „Ich muss Euch machen kalt, denn Ihr wisst zu viel“, begrüßte er die Gäste und erzählte aus seinem aufregenden Leben unter den Mafiosi, in das er als Mitglied der Familie Canneloni in der Pizzeria Contaminata Humore hineingeboren wurde. Dazu mixte er in gekonnter Marnier Politik mit Musik und verglich die Mafia mit dem Finanzamt, was ihm viele Sympathien einbrachte. Mit dem Lied „I will wieder hoam“, verabschiedete sich der profilierte Starparodist unter tosendem Applaus und zwei Zugaben vom Gündelwanger Publikum.

 


 

Gesang, Tanz und Sirenen

 

Besonders hat ihm die gute Zusammenarbeit der Gündelwangen Vereine und der gesamten Dorfgemeinschaft gefallen. Ein Erfolg war die Dosenparty, zu der vor allem junge Gäste kamen. Für den Kabarettabend mit Bernd Händel am Samstagabend hätte er sich über etwas mehr Besucher gefreut. Gut besucht war der ökumenische Erntedank-Gottesdienst mit Pfarrerin Ina Geib und Pastoralreferent Benno Thiedmann, den die Kindergartenkinder und der Kirchenchor mitgestaltet hatten.

Das anschließende Frühschoppenkonzert bestritt die Trachtenkapelle Blasiwald. Die Trachtengruppe Gündelwangen unterhielt mit verschiedenen Tänzen und Liedern. Die kleinen Festbesucher freuten sich über das Puppentheater „Der Kasper und der Räuber“. Unter Leitung von Sandra Heurung und Bianca Selz durften sie basteln und malen. Für einen zünftigen Festausklang sorgte die Blaskapelle Grünwald-Holzschlag.

Am Sonntagnachmittag heulten dann die Sirenen und kündigten die Herbstprobe an. Nach der Alarmierung rückten 20 Wehrmänner zum Brandort aus. Angenommen wurde, dass in den Räumen des Kindergartens ein Brand mit starker Rauchentwicklung ausgebrochen war. Die Einsatzleitung hatte Sven Bublitz. Er wurde von Gruppenführer Martin Selz unterstützt.

 

Die Wehr Gündelwangen kam mit ihrem eigenen Fahrzeug und dem Schlauchanhänger. Außerdem wurde das LF 16 aus Bonndorf angefordert. Sechs Atemschutzträger suchten drei vermisste Kinder. Wasserentnahme war am nahe gelegenen Hydrant und vom Löschwasserbehälter beim Hause Otmar Hofmeier. Verlegt wurden 300 Meter B- und 200 Meter C-Schläuche. Zur Brandbekämpfung sind vier Strahlrohre eingesetzt worden. Die zahlreichen Zuschauer spendeten nach der Übung Riesenapplaus.

Abteilungskommandant Andreas Stoll, der beim Kindergarten den Übungsverlauf erläuterte, begrüßte bei der Manöverkritik besonders Bürgermeister Michael Scharf, Gesamtwehrkommandant Hansjörg Ketterer, die Stadträte Max Nägele und Markus Jägler sowie Ehrenkommandant Hartmut Neipp und die Altersmannschaft. Er berichtete, dass bereits vier Minuten nach Alarmierung das Gebäude betreten wurde. Als kleinen Kritikpunkt merkte er an, dass das Bergen von Verletzten zukünftig besser laufen muss. Gesamtwehrkommandant Ketterer war mit dem Übungsverlauf zufrieden. Er freute sich, dass das neue Fahrzeug künftig in Gündelwangen stationiert sein wird. Für Bürgermeister Scharf war es eine große Freude, dass so viele Zuschauer gekommen waren, um sich von der Arbeit der Wehr, die das ganze Jahr über probt, zu überzeugen.


 

Hängereinweihung

 

 

Mitglieder der Trachtenkapelle Gündelwangen spielten zur offiziellen Übergabe des neuen Anhängers, dessen Beschaffung der stellvertretende Vorsitzende Mike Faller übernommen hatte

Groß ist die Freude bei der Trachtenkapelle Gündelwangen über einen neuen Anhänger. Während einer kleinen Feier vor dem Gasthaus Hirschen wurde der Hänger offiziell in Betrieb genommen. Vorsitzender Mario Isele dankte den 27 Sponsoren, von denen einige anwesend waren. Sie kommen unter anderem aus Bonndorf, Gündelwangen, Dillendorf, Ewattingen, Schluchsee, Oberwitzhalden und Ühlingen-Birkendorf.

Der stellvertretende Vorsitzende Mike Faller hatte die Organisation der Beschaffung und die Sponsorensuche übernommen. Er berichtete, dass der Anhänger etwa drei Meter mal 1,5 Meter groß ist und 5000 Euro gekostet hat. Aufgedruckt sind Trachtenkapelle Gündelwangen, das Ortswappen und die Namen der Sponsoren. Er hat das amtliche Kennzeichen WT - TK 18. Die Mitglieder der Kapelle freuen sich, dass Dank der Sponsoren das neue Transportmittel für sie kostenfrei ist. Auch für die Übernahme der Kosten für die TÜV-Prüfung, die Steuer und die Versicherung hat sich ein Spender gefunden.

Bisher musste für den Transport der Instrumente zu den Konzerten der Trachtenkapelle oder des Inventars für Feste auf private Anhänger zurückgegriffen werden. Vorsitzender Isele taufte das neue Gefährt mit einem Schluck Sekt.

Eine Abordnung der Trachtenkapelle spielte zur Feier des Tages einige Musikstücke wie „Schöne Stunden mit Musik“ und „Harmonie vereint“. Der neue Anhänger wird zukünftig auf dem Gelände des Gasthauses Hirschen stationiert sein.


Vorsitzender Mario Isele (links) und Dirigent Mathias Kehl (rechts) ehrten Mike Faller für 20-jährige Mitgliedschaft mit der Vereinsehrennadel und überreichten Stefan Sigwart die Urkunde des Dirigentenlehrgangs (von links).

Zur 158. Hauptversammlung der Trachtenkapelle Gündelwangen begrüßte Vorsitzender Mario Isele Stadtrat Nikolaus Gräf, Ehrendirigent Winfried Rombach und die Ehrenmitglieder. Vorsitzender Isele und Vizedirigent Ernst Waldvogel wurden wiedergewählt.

Beirat Hans-Peter Riesle stellte nach 25 Jahren sein Amt zur Verfügung. Nachfolgerin ist Stefanie Bauch. Isele dankte Riesle mit einem Geschenk und freute sich, dass er weiterhin Instrumentenwart bleibt. Stadtrat Gräf leitete die Wahlen. Er überbrachte dem aktiven Verein die Grüße und den Dank der Stadt Bonndorf. Vorsitzender Isele hielt Rückschau und Ausblick. Er erinnerte an die zwei großen Auftritte beim Doppelkonzert in St. Märgen-Glashütte und beim eigenen Jahreskonzert. Isele bedauerte, dass ausgerechnet das eigene Konzert sehr schlecht besucht war. Sein Dank galt dem Förderverein für die Zuwendung von 4000 Euro. Mit dem Geld konnten zwei neue Flügelhörner beschafft werden. Er gab bekannt, dass der Förderverein wieder ein dreitägiges Herbstfest mit Partynacht, Feuerwehrhauptprobe und Unterhaltungsmusik veranstaltet. Höhepunkt ist am Samstagabend der Auftritt des Kabarettisten Bernd Händel, der jedes Jahr als Sitzungspräsident die bekannte Fernsehsitzung „Fasnacht in Franken“ leitet.

Jungmusiker Stefan Sigwart hatte einen Dirigentenlehrgang für Einsteiger absolviert. Vorsitzender Isele überreichte ihm die Urkunde. Mike Faller spielt seit 20 Jahren Trompete und ist seit zehn Jahren stellvertretender Vorsitzender der Kapelle. Der Vorsitzende zeichnete ihn mit der Ehrennadel des Vereins aus.

Schriftführerin Andrea Bernhart blickte auf 31 Auftritte zurück. Darunter Kurkonzerte, Fasnacht, Erstkommunion, Fronleichnam, Kirchenfest, Jubiläumsumzug Bachheim, Weinfest der Stadtmusik und stimmungsvolle Lieder zum Advent. Kassierer Gerhard Schnorr gab über die Finanzen Auskunft. Die Zahlen bestätigten Thomas Wissler und Markus Kromer.

Dirigent Markus Kehl lobte die Auftritte der Musiker bei den Konzerten. Er kündigte mehrere Marschmusikproben an, denn die Trachtenkapelle führt beim Kreistrachtenfest in Bonndorf erstmals in ihrer Geschichte einen Zug an. Der Dirigent freute sich, dass der Probenbesuch besser geworden ist. Die besten Probenbesucher Manfred Weiler, Andrea Bernhart, Ernst Sigwart, Mario Krajniak, Erika Schübel-Merz, Norbert Weiler, Stefan Sigwart, Mario Isele und Armin Köpfer erhielten einen gefüllten Weinrömer. Mit dem Wanderpokal für das beste Register wurden die Trompeter ausgezeichnet.


 

Kreistrachtenfest 06.05.2012 in Bonndorf


Fasnet in Wurmlingen