Aufbrechen und dem Stern folgen

Weihnachtslieder in der Kirche.

Aufbrechen – dem Stern folgen, der die Dunkelheit schon durchbrochen hat. Den Weg jedoch muss jeder für sich selber finden und gehen. Dieser Impuls, und der Aufruf, Geschenke nicht nach dem Geldwert zu bemessen, sondern daran, wie viel Mühe sich der Schenkende mit einem Geschenk gemacht hat, waren die Themen der Erzählungen, die die Messmerin Margarete Harder zwischen den schönen alten Weihnachtsliedern beim Adventsliedersingen in der Pfarrkirche St. Maria von Gündelwangen verlas.

Die Jugendkapelle der Trachtenkapelle Gündelwangen, die dazu eingeladen hatte, begleitete die Lieder, unterstützt von ein paar "alten Hasen" mit ihrem Dirigenten Andreas Dörnte. Mit dem gefühlvollen Andachtsjodler und einem Segensgebet für diesen Aufbruch endete diese Besinnungszeit am Abend des 2. Advents.

Danach war man vor der Kirche zu Glühwein und selbst gebackenem Früchtebrot eingeladen und konnte dabei dem Adventsläuten aus dem Gündelwanger Glockenturm lauschen, bei dem zuerst jede Glocke einzeln, dann alle beim Gesamtgeläut erklangen. Nebenbei ließ sich auch noch das schmucke Kirchlein mit der Beleuchtung in der Dunkelheit bestaunen.

 

 


 

Schupfnudelstand am Weihnachtsmarkt in Holzschlag


unsere Jugend spielte am 29.11.2015 in Holzschlag am Weihnachtsmarkt

Holzschläger Weihnachtsmarkt 2015

Öffnungszeiten:

Sa 28.11.2015 ab 16:00 Uhr - 20:00 Uhr

So 29.11.2015 ab 11:00 Uhr - 18:00 Uhr

 

 

Budenzauber beim Weihnachtsmarkt auf dem Dorfplatz in Holzschlag

Zum vierten Mal gibt es auf dem Holzschläger Dorfplatz am kommenden Wochenende einen Weihnachtsmarkt. 18 Aussteller und Musiker sorgen am kommenden Wochenende (28./29. November) für Adventsstimmung.

Die Organisatoren versprechen viel Atmosphäre rund um Fallers Streichelzoo, der am Fuße einer mächtigen Weihnachtsfichte wieder Groß und Klein begeistern wird. Die Buden öffnen am Samstag um 16 Uhr. Zwischen Glühweinduft, Kinderpunsch und allerlei kulinarischen Köstlichkeiten sorgen der Let's Fetz-Chor (18 Uhr) und die Blaskapelle Grünwald Holzschlag für Unterhaltung. Am Sonntag öffnet der Markt um 11 Uhr. Die Musikschule Südschwarzwald und die Trachtenkapelle Gündelwangen sorgen für weihnachtliche Stimmung. Um 16 Uhr kommt der Höhepunkt für alle Kinder, wenn der Nikolaus Geschenke verteilt.

11.11.2015

Pünktlich um 20.11 Uhr marschierte der Gündelwanger Narrenrat mit der Musik unter der Leitung von Manfred Weiler in der Halle ein und los ging es mit einem Programm voller Höhepunkte. Die Programmdirektorinnen Angie Schanz und Bille Lossau haben in den vergangenen Monaten viel gearbeitet und können darauf stolz sein, was die mehr als 40 Akteure (die vielen Musiker nicht eingerechnet) in wechselnder Besetzung auf der Bühne zum Besten gaben.

 

 

Bild Jugendausflug 12.09.2015

 

 

Bild Jugendausflug 12.09.2015

 

 

 

 

Jugendausflug ist am Sa: 12.09.2015 im

 

 

 

 


 

 

 

 


Die Trachtenkapelle Gündelwangen spielt Blasmusik mit moderner Note

Das gesellschaftliche Leben gestalten nicht zuletzt Vereine und ihre Mitglieder. In einer kleinen Serie stellen wir ihre Vorsitzenden vor, heute Mario Isele, Trachtenkapelle Gündelwangen.

Mario Isele ist seit 2005 Vorsitzender der Gündelwanger Trachtenkapelle. Er arbeitet bei der katholischen Verrechnungsstelle in Stühlingen als Sachgebietsleiter für die Kindergartengeschäftsführung. Zur Musik kam der heute 35-Jährige über das Keyboard, das er mit acht Jahren anfing zu lernen. Im Alter von 13 Jahren saß er schon erstmals an der Kirchenorgel in Gündelwangen. „Damals war ich schon ängstlich, das hat sich aber mittlerweile gelegt“, sagt er. Er spielt heute noch Orgel, in Gündelwangen und aushilfsweise auch in Bonndorf.

„Hölzle-Echo“ hieß die Tanzkapelle, in der er in jugendlichen Jahren als Keyboarder gemeinsam mit Jörg Hauser und Thomas Wissler gerne für Stimmung sorgte. Erst als 14-Jähriger interessierte er sich mehr für die Blasmusik. In dem Alter erlernte er das Tenorhorn. Der Grund dafür ist nachvollziehbar und gleichermaßen simpel: „Die meisten meiner Kollegen sind damals in die Trachtenkapelle eingestiegen.“

Ohne traditionelle Tracht

Die Trachtenkapelle mag für manch junge Menschen wirken wie aus längst vergangenen Zeiten. Dagegen wehrt sich Mario Isele entschieden. „Trachtenkapelle ist ein falscher Name für den Verein, weil wir keine traditionelle Schwarzwälder Tracht haben.“ Im Scherz bezeichnet er seine Musiktruppe gerne als eine, die im „Landhausmodestil“ unterwegs ist, der ja in der Tat schon lange eine Renaissance erfahren hat. „Unser Verein hat in diesem Jahr eine 160 Jahre alte Musiktradition und die halte ich schon hoch“, sagt Isele. Bewahren habe nichts „mit verstaubtem alten Zeug“ zu tun, sondern sei auch modern.

Auch die Jugendkapelle seines Vereins würde nicht nur Marsch und Polka spielen, da seien moderne Stücke dabei, wie Robbie Williams' „Let me Entertain you“. Auf die Jugendkapelle ist Isele besonders stolz. Einen Teil der Ausbildung an den Instrumenten übernimmt die Trachtenkapelle seit einiger Zeit wieder selbst. „Die Ausbildung bei der Bonndorfer Stadtmusik hat ein exzellentes Niveau“, attestiert der Gündelwanger Vereinsvorsitzende.Für die Vereinsentwicklung hatte die ausschließliche Ausbildung der Jugendlichen dort aber einen Haken: „Die waren zu weit weg vom Verein.“ Heute freut er sich über 18 aktive Mitglieder bei der Jugendkapelle. Sich selbst attestiert er, Visionen zu haben, das war wohl eine davon, als er vor zehn Jahren den Vorsitz des Vereins übernahm.Mattis ist der eineinhalbjährige Sohn von ihm und seiner Frau Petra, die er aus dem Schwäbischen nach Gündelwangen geholt hat. „Gündelwangen ist mein Heimatort, der Urort meiner Familie. Das war meinen Vorfahren schon Heimat und ich kann mir nicht vorstellen, woanders zu wohnen“, sagt er. Und er wird wohl alles dafür tun, dass Mattis das einst genauso empfinden wird. Denn: „Papa werden, war das schönste Erlebnis, das ich im Leben je hatte.“


Schnupperabend am Instrument: Wie aus der Tuba die Töne kommen

Die Trachtenkapelle Gündelwangen hat einen Schnupperabend angeboten und interessierten Kindern gezeigt, wie aus den Instrumenten die Töne kommen. Dabei erfahren die Kinder, wie die Instrumente funktionieren und welches das Beste für sie ist.

Die Trachtenkapelle Gündelwangen hatte Kinder und Jugendliche zu einem Schnupperabend eingeladen. Sie durften die Instrumente der Kapelle ausprobieren um festzustellen, welches ihnen zum Erlernen am besten gefallen würde. Mitglieder der Jugendkapelle und der Vorsitzende Mario Isele gaben Hilfestellung und erklärten, wie das jeweilige Instrument zu spielen ist. Nach dem Überwinden der anfänglichen Hemmungen probierten die Kinder unter anderem die Tuba oder das Flügelhorn aus. Besonders beliebt bei den angehenden Musikanten war das Schlagzeug. Es machte ihnen sichtlich Riesenspaß, einmal die Trommeln zu schlagen.

Die Ausbildung: Die Trachtenkapelle Gündelwangen hat vor drei Jahren begonnen, die Ausbildung des Musikernachwuchses wieder selbst zu übernehmen. Einige Jahre wurden sie bei der Bläserjugend in Bonndorf unterrichtet. Zurzeit erlernen acht Jugendliche das Spiel auf verschiedenen Instrumenten. Der Musiklehrer und Vorsitzende der Bläserjugend im Blasmusikverband Hochschwarzwald, Markus Bölle, kommt einmal wöchentlich für einige Stunden nach Gündelwangen und erteilt in der Schule theoretischen und praktischen Unterricht. Ausgebildet werden unter anderem Trompete, Flügelhorn, Schlagzeug, Klarinette und Saxophon. Querflöten- und Posaunenspieler nehmen weiterhin am Unterricht in Bonndorf teil. Die Eltern zahlen einen Beitrag von 50 Euro an die Trachtenkapelle. 2004 wurde zur Unterstützung des Nachwuchses ein Förderverein gegründet. Er sorgt für die finanziellen Mittel unter anderem für Ausbildung, Instrumenten- und Notenkauf.

 

 

Das Platzkonzert: Aus Anlass des Schnupperabends veranstaltete die Jugendkapelle ein kleines Abendkonzert. Auf dem Vorplatz der Schule zeigte der Musikernachwuchs, was er in den vergangenen Monaten gelernt hat. Dirigent Stefan Sigwart hatte ein vielseitiges, musikalisches Unterhaltungsprogramm zusammengestellt, bei dem für jeden etwas dabei war. Die Vorsitzende der Jugendkapelle Selina Sigwart begrüßte die Besucher und hoffte, dass sie vor allem die Kinder mit dem kleinen Konzert erfreuen. Die Kapelle eröffnete den Musikreigen mit flotten Klängen. Zu hören waren unter anderem Summernight Rock, La Bamba, Pirates of the Caribbean sowie I will follow him. Die jungen Musiker beendeten ihren Auftritt mit Rolling in the Deep.


Die Trachtenkapelle: Das Musizieren hat in Gündelwangen eine lange Tradition. Bereits vor 160 Jahren wurde eine Musikkapelle gegründet. In dieser langen Zeit können die Musiker auf unzählige Konzerte zurückblicken. Am längsten amtierender Dirigent war Winfried Rombach, der nach 31 Jahren 1998 den Taktstock an Frank Unold weitergab. Nach über zehn Jahren löste ihn Mathias Kehl ab. Seit Frühjahr 2015 hat Andreas Dörnte die musikalische Leitung übernommen.

Die Ausbildung

Die Trachtenkapelle Gündelwangen wurde 1855 gegründet. Sie zählt 30 aktive und 35 passive Mitglieder. Seit Frühjahr ist Andreas Dörnte musikalischer Leiter. Die Kapelle hat vor drei Jahren die Ausbildung des Musikernachwuchses selbst übernommen. Im Moment sind acht Jugendliche in Ausbildung, die wöchentlich professionellen Unterricht erhalten. Interessierte, die ein Instrument erlernen wollen, können sich mit dem Vorsitzenden Mario Isele in Verbindung setzen, Telefon 07703/933 76 78.


Zünftige Blasmusik und gute Stimmung

Waldfest mit Grillspezialitäten und viel Musik. Feuerwehrkommandant Andreas Rheiner freut sich über viele Besucher

 Die Feuerwehrabteilung Ebnet hatte zu ihrem beliebten Waldfest mit Grillspezialitäten und viel Musik auf den idyllisch gelegenen Kohlplatz eingeladen. Abteilungskommandant Andreas Rheiner freute sich über die zahlreichen Besucher und dankte der Trachtenkapelle Gündelwangen für das etwa zweistündige Konzert.

Bild Südkurier

Gekommen waren Feriengäste, Einwohner von Ebnet sowie zahlreiche Besucher aus allen Ortsteilen und der näheren Umgebung. Die Feuerwehrangehörigen sorgten in bewährter Weise für das leibliche Wohl ihrer Gäste. Gegrillt wurden am offenen Feuer Steaks, Grill- und Bratwürste. Es gab Pommes Frites und Getränke aller Art. Zum Essensangebot gehörte auch Camembert mit Weißbrot und Preiselbeeren.

Die Waldfeste in Ebnet haben eine lange Tradition. Sie gehen auf eine Idee des früheren Bürgermeisters Peter Folkerts zurück, die Kassen der Vereine aus eigener Kraft aufzubessern. Eingeführt wurde, dass Bonndorfer Kapellen in Ortsteilen, die über keine eigene Musikformation verfügen, für Musikunterhaltung sorgen.

Seither finden in Ebnet die Feste statt. Zuerst wurde auf dem Dorfplatz beim Gerätehaus gefeiert. Die Wehrleute haben dafür eigens ein Festzelt gebaut. 1996 ist die Hütte auf dem Kohlplatz durch einen Sturm so beschädigt worden, dass die Überreste abgerissen werden mussten. Nach längerer Überlegung entschied sich die Feuerwehr und Dorfgemeinschaft für einen Wiederaufbau. 1998 konnte Einweihung gefeiert werden. Zur Finanzierung wurde das Geld der Versicherung verwendet. Die Stadt Bonndorf spendete das Bauholz und die Mitglieder der Wehr leisteten über 4000 ehrenamtliche Arbeitsstunden beim Wiederaufbau.

Ab dieser Zeit sind die Konzerte auf den Kohlplatz verlegt worden. Um wetterunabhängig zu sein, wird das Festzelt aufgestellt und erst nach dem Anna-Fest wieder abgebaut. Viel Beifall erhielt die Trachtenkapelle mit ihrem neuen Dirigenten Andreas Dörnte der feststellte: „Der geschützte Platz bietet sich an, um schöne Abende mit viel Musik zu verbringen“. Dirigent und Musiker verstanden es sofort, mit beliebten Musikstücken wie „Böhmischer Traum“, „Mein Heimatland“, „Schöne Stunden mit Musik“ und selbstverständlich „Hoch Badnerland“ den Geschmack der Besucher zu treffen. Am späten Abend öffnete für Nachtschwärmer die rustikale Köhler-Bar. Das nächste Kurkonzert ist für Freitag, 31. Juli, mit der Blaskapelle Grünwald-Holzschlag geplant. Außerdem laden die Wehrleute und die Dorfgemeinschaft am Sonntag, 2. August, zum Anna-Fest mit Gottesdienst in der Kapelle und anschließendem gemütlichen Hock auf den Kohlplatz mit dem Musikverein Dillendorf ein.


 


 Die Kuchen kommen an

Musiker der Jugendkapelle Gündelwangen legen sich ins Zeug.

Kuchenverkauf vor dem Schmitd’s Markt: Dirigent Stefan Sigwart (Mitte) und seine Musikanten von der Jugendkapelle Gündelwangen. Foto: Scheu

 

"Willst Du einen Ausflug machen – musst Du gute Kuchen backen". Der leicht abgewandelte Reim ist für viele Vereine in Bonndorf schon eine Regel. Gerne und oft unterstützt "Schmidt’s Markt" in Bonndorf die hiesigen Vereine und stellt den Platz vor dem Eingang für solche Aktionen zur Verfügung. Diesmal war die Jugendkapelle Gündelwangen an der Reihe, die so ihre Ausflugskasse aufgefrischt hat. Die Jugendlichen haben sich mächtig ins Zeug gelegt und sich wohl so manches Geheimrezept von Mutter und Großmutter ausgeborgt. Die Kuchen fanden guten Absatz, gegen Mittag war die Theke schon recht ausgedünnt.

Stattliche 18 Musiker(innen) hat die vor zwei Jahren wieder neu gegründete Jugendkapelle Gündelwangen inzwischen schon in ihren Reihen. Dirigent Stefan Sigwart und Jugendchefin Selina Sigwart sind stolz: Auch aus Bonndorf, Lenzkirch und Holzschlag kommen Musiker gerne zur wöchentlichen Probe. Gute Kuchen können sie auf jeden Fall backen. Und beim nächsten Mal bringen sie auch ihre Instrumente mit auf den Parkplatz vor dem Schmidt’s Markt in der Bahnhofstraße. Das haben sie versprochen.


Fronleichnam 03.06.2015


Pfingswandertage in Bachheim 24.05.2015


 
1.Mai (Maiwecken)

 

 

 

 

Erstkommunion in Gündelwangen

12.04.2015 Gündelwangen

16 Kinder aus der Seelsorgeeinheit Bonndorf-Wutach feierten ihre Erste Heilige Kommunion in der Kirche St. Maria in Gündelwangen.

Den Festgottesdienst zelebrierte Pfarrer Eckart Kopp. Für die festliche musikalische Umrahmung der Feier sorgten die Trachtenkapelle,

der Kirchenchor und ein Instrumental-Trio.


 

 

Trachtenkapelle beruft Selina Sigwart in den Vorstand

Neues Amt des Jugendvertreters. Dirigent Andreas Dörnte spricht Dynamik und klangliche Abstimmung an

1.Vorsitzender Mario Isele  (rechts) und 2. Vorsitzender Mike Faller begrüßten Selina Sigwart als Jugend-Vertreterin im neuen Vorstandsamt.

Groß war die Freude der Flügelhornisten Norbert Weiler, Manfred Weiler, Hans-Peter Riesle, Mario Krajniak und Linus Sedlak (von links) über den Gewinn des Wanderpokals für den besten Probebesuch im Registers der Kapelle im vergangenen Jahr.

Zur Hauptversammlung der Trachtenkapelle Gündelwangen begrüßte Vorsitzender Mario Isele die Stadträte Max Nägele und Matthias Büche sowie Ehrendirigent Winfried Rombach. Zu den Höhepunkten des Vereinsjahres zählten 2014 der Wiedereinzug in die renovierte Kirche und das Kirchenkonzert zusammen mit dem Kirchenchor. Das Jahres- und Abschiedskonzert war ein schöner Abschluss der Dirigententätigkeit von Mathias Kehl. Beim Vorsitzenden ist die Freude groß, dass dieses Jahr nach langer Zeit wieder einmal eine Erstkommunionfeier in Gündelwangen stattfindet. Für zehnjährige Mitgliedschaft zeichnete Vorsitzender Isele Fabian Marder mit der Ehrennadel des Vereins aus. Er freute sich, dass der Musiker nach seinem Wiedereinstieg das Schlagzeugregister verstärkt.

Max Nägele leitet die Teilwahlen, bei denen es keine Veränderungen gab. Für zwei weitere Jahre bleiben der stellvertretende Vorsitzende Mike Faller, der erste Kassierer Gerhard Schnorr, Beisitzer Mario Krajniak und Vize-Dirigent Ernst Waldvogel im Amt. Nachdem inzwischen sehr viele Nachwuchsmusiker der Kapelle angehören, war es für den Vorsitzenden wichtig, dass auch die Jugend im Vorstand vertreten ist. Selina Sigwart wird zukünftig die Interessen der Jugendlichen im neugeschaffenen Amt wahrnehmen. Nägele ist stolz auf die Kapelle, die ein Aushängeschild für die Gesamtstadt ist, und dankte für die großartigen Leistungen und Einsätze im vergangenen Jahr.

Der neue Dirigent Andreas Dörnte sprach der Jugendkapelle, die die Versammlung musikalisch umrahmte, ein großes Kompliment aus. Ihm habe der erste Auftritt mit der Kapelle an Fasnacht großen Spaß gemacht. Gedanken machte er sich, wie er die Besetzung verändern und verbessern kann. Ein großes Anliegen des Dirigenten ist die Dynamik und die klangliche Abstimmung beim Musizieren. Er wünschte sich eine schöne Zusammenarbeit und ehrte die besten Probenbesucher: Manfred Weiler, Ernst Sigwart, Andrea Bernhart, Mario Krajniak, Erika Schübel-Merz und Hubert Haury. Mit dem Wanderpokal als bestes Register wurden die Flügelhornisten ausgezeichnet. Vorsitzender Isele gab als nächste Termine die Pfingstwandertage in Bachheim und die Sonnwendfeier im Juni bekannt. Nach einer Abstimmung war die Mehrheit der Musiker dafür, die Tradition des Weckens am 1. Mai beizubehalten.


Förderverein stellt Vorstand um

Tobias Isele neuer Vorsitzender. Er tritt die Nachfolge von Andreas Risle an

Die neu gewählten Vorstandsmitglieder des Fördervereins, (v.l.): Tobias Isele, Hans-Peter Riesle und Armin Köpfer. Die neu gewählten Vorstandsmitglieder des Fördervereins, (v.l.): Tobias Isele, Hans-Peter Riesle und Armin Köpfer. Bild: Daniele Schüle

Veränderungen in der Zusammensetzung des Vorstandsteams des Fördervereins der Trachtenkapelle Gündelwangen gab es bei der Hauptversammlung. Vorsitzender Andreas Risle stellte nach fünf Jahren sein Amt zur Verfügung. Zu seinem Nachfolger wurde der bisherige Stellvertreter Tobias Isele gewählt. Armin Köpfer übernahm den Posten des stellvertretenden Vorsitzenden. Neuer Beirat ist Hans-Peter Riesle. Schriftführerin Sandra Heurung, Kassierer Mario Krajniak und Beisitzer Mike Faller sind wiedergewählt worden.

Die Wahlen leitete Stadtrat Max Nägele, der dem Förderverein dafür dankte, dass er die Trachtenkapelle finanziell unterstützt. Schriftführerin Heurung blickte auf das vergangene Jahr zurück. Ein großer Erfolg war die Jugendwerbung im Garten der Schule. Außerdem umrahmte die Jugendkapelle unter Leitung von Dirigent Stefan Sigwart den Sonntagnachmittag beim Herbstfest, das Seminar der katholischen Verrechnungsstelle Stühlingen und den Seniorennachmittag musikalisch. Mario Krajniak legte die Kassengeschäfte offen. An die Trachtenkapelle konnte eine Zuwendung in Höhe von 5000 Euro überwiesen werden. Die Jugendlichen erhielten Polo-Hemden im Wert von 407 Euro und für den Kauf von Noten sind 788 Euro aufgewendet worden. Der Förderverein hat zurzeit 51 Mitglieder. Der bisherige Vorsitzende Risle dankte für die gute Zusammenarbeit in den vergangenen fünf Jahren. Stefan Sigwart, Dirigent der Jugendkapelle, freute sich über die gute Besetzung und den hervorragenden musikalischen Stand. Der Vorsitzende der Trachtenkapelle, Mario Isele, gab bekannt, dass im Juni eine Sonnwendfeier mit Jugendwerbung und ein Ausflug in den Europapark Rust geplant sind. Er dankte dem Förderverein für die Unterstützung. Dergrößte Teil des Geldes werde für die Jugendarbeit, den Instrumenten- und Notenkauf ausgegeben.

Stabwechsel bei der Trachtenkapelle

Andreas Dörnte löst Dirigent Mathias Kehl ab. Vorsitzender Mario Isele bezeichnet nahtlosen Übergang als Glücksfall

Die Trachtenkapelle Gündelwangen steht seit dem 1. März unter neuer musikalischer Leitung. Andreas Dörnte hat den Dirigentenstab übernommen. Er ist Nachfolger von Mathias Kehl, der die Kapelle vier Jahre dirigiert hatte und mit dem Jahreskonzert Ende Dezember 2014 seinen Abschied nahm. Vorsitzender Mario Isele berichtete, dass der Kontakt über die beiden Ehefrauen Carola und Petra zustande kam.

Beim Vorsitzenden ist die Freude groß, dass die vakante Stelle so schnell wieder besetzt werden konnte, denn die Suche nach Dirigenten werde immer schwieriger. Für ihn ist es ein Glücksfall und er ist dankbar, dass der Übergang so nahtlos vonstatten ging. Das Zusammenspiel passte sofort auf beiden Seiten. Andreas Dörnte hat seinen ersten musikalischen Auftritt mit der Trachtenkapelle an Fasnacht absolviert, denn Vizedirigent Ernst Waldvogel ist aus gesundheitlichen Gründen in dieser Zeit ausgefallen. Dörnte ist 36 Jahre alt und Leiter eines Lebensmittelmarktes in Bonndorf. Er hat bei der Jugendmusikschule Hochrhein - Südlicher Schwarzwald das Spielen auf der Querflöte erlernt. 1989 trat er in die Hotzenwald Bauernkapelle Görwihl ein und war dort 25 Jahre aktiv. 1998/99 machte er während der Bundeswehrzeit die Dirigentenausbildung beim Blasmusikverband Hochrhein. Außerdem verstärkte er in dieser Zeit das Luftwaffenmusikcorps Karlsruhe auf der Quer- und Piccoloflöte.

Im Jahre 1999 übernahm er das Amt des Vizedirigenten und war als Dirigent von 2001 bis März 2014 bei der Kapelle in Görwihl tätig. Zusätzlich leitete er zwei Jahre den Musikverein Schachen und ein Dreivierteljahr den Musikverein Oberwihl. Durch seine berufliche Tätigkeit und die Familiengründung verlegte Andreas Dörnte seinen Lebensmittelpunkt nach Bonndorf. In den vergangenen Jahren ist er einmal wöchentlich und vor Konzerten mehrmals in der Woche zu den Proben nach Görwihl gefahren. Aus zeitlichen Gründen gab Dörnte die musikalische Leitung auf und pausierte ein Jahr.

Schnell merkte er, dass er ohne das Musizieren nicht leben kann und sagte der Trachtenkapelle seine Tätigkeit zu. Als Dirigent will Dörnte ein breitgefächertes musikalisches Konzertprogramm einstudieren und möglichst das Niveau der Kapelle steigern. Das Musizieren soll den 28 Aktiven Spaß machen und er erhofft sich, zusätzlich den Musikernachwuchs motivieren zu können. Vorsitzender Isele will auf dem eingeschlagenen Weg weitermachen. Er kündigte an, dass das erste Jahreskonzert mit dem neuen Dirigenten für Anfang Januar 2016 geplant ist.


Umzug Fasnet Sundig

Propaganda Sundig im Hirschen


Umzug Narrentreffen in Weizen 18.01.2015