Gold für Hubert Haury

Der ehemalige Vorsitzende der Trachtenkapelle Gündelwangen erhält Auszeichnung des Bundes Deutscher Blasmusikverbände

Vorsitzender Mario Isele und der Ehrenpräsident des Blasmusikverbandes Hochschwarzwald, Albert Reich, ehrten beim Jahreskonzert der Trachtenkapelle Gündelwangen zwei verdiente Musiker. Sie würdigten deren langjährige Treue zur Kapelle.

Posaunist Hubert Haury ist seit 40 Jahren aktives Mitglied der Trachtenkapelle. Er war einige Jahre Kassierer und von 1991 bis 2001 Vorsitzender des Vereins. Die Kapelle ernannte ihn im Jahr 2002 für seine großen Verdienste zum Ehrenmitglied. Reich zeichnete ihn mit der goldenen Ehrennadel und der Urkunde des Bundes Deutscher Blasmusikverbände aus. Armin Köpfer spielt seit 25 Jahren das Tenorhorn. Er arbeitete von 1996 bis 2002 im Dreier-Vorstandsteam mit. Vorsitzender Mario Isele bezeichnete Köpfer als hilfsbereiten und zuverlässigen Musiker. Er erhielt die silberne Ehrennadel und die Urkunde des Blasmusikverbandes Hochschwarzwald. Ehrenpräsident Reich nannte die Geehrten Vorbilder, bei denen die Vereinsarbeit im Vordergrund stehe. Er wünschte der Kapelle weiterhin den guten Geist und die Geschlossenheit zum Wohle und zur Freude der Mitbürger. Zu Ehren der beiden Musiker spielten ihre Kollegen den Marsch „Die Sonne geht auf“.


Jahreskonzert 2011 (Bericht Südkurier)

Flotte Musik begeistert

Gündelwangen – Die Trachtenkapelle Gündelwangen bot beim Jahreskonzert im Schulsaal ein interessantes und abwechslungsreiches Programm. Dirigent Mathias Kehl hatte für jeden Geschmack und jedes Alter Musikstücke ausgewählt.

Mit einem abwechslungsreichen und gelungenen Jahreskonzert begeisterte die Trachtenkapelle Gündelwangen ihre Besucher.

Vorsitzender Mario Isele begrüßte besonders den Ehrenpräsidenten des Blasmusikverbandes Hochschwarzwald Albert Reich aus Lenzkirch, Pfarrer Michael Hipp von der katholischen und Pfarrerin Ina Geib von der evangelischen Kirchengemeinde, Stadtrat Markus Jägler, Ehrendirigent Winfried Rombach, den ehemaligen Dirigenten Frank Unold sowie die immer noch aktiven Ehrenmitglieder. Die Ansage hatte in diesem Jahr Andrea Bernhart übernommen. Zu den jeweiligen Musikstücken wurden bei einer Power-Point-Präsentation die passenden Bilder gezeigt.

Die Kapelle begann mit „Beyond the stars“ des amerikanischen Komponisten Ed Huckeby. In dem mit Oscars in sieben Kategorien ausgezeichneten Film „Der mit dem Wolf tanzt“ wurde die Geschichte des Nordstaaten-Offiziers John Dunbar erzählt, der Freundschaft mit einem Wolf schließt. Die Musiker nahmen ihre Gäste in die Weiten der Indianergebiete von South Dacota und zu einem Ritt in die traumhafte Landschaft des amerikanischen Wilden Westens mit. Beim Welthit „Stranger on the shore“ schlüpfte Andrea Bernhart als Klarinetten-Solistin in die Rolle des Komponisten Acker Bilk. Jungmusiker Stephan Sigwart spielte auf der Trompete die Solopassage bei „Choral and beat for band“.

Den zweiten Teil eröffnete die Musikformation mit dem modernen Konzertstück „Classy session for band“ im Stil von Rondo Veneziano, bei dem die Oboe mit Laura Krones eine zentrale Rolle im Klanggefüge übernahm. Vor allem die jungen Konzertbesucher waren vom Robbie Williams Medley „Let me entertain you“ begeistert. Der Konzertmarsch „Abel Tasman“ beschrieb die Entdeckungsreisen des niederländischen Seefahrers. Bei der böhmisch-mährischen Polka „Schwarzer Peter“ klatschten die Besucher mit. Gerne gab die Kapelle nach lang anhaltendem Beifall die Zugaben „Beim Dorfwirt“ und „Sakvicka“. Vorsitzender Isele dankte Dirigent Kehl zu dem gelungenen Konzert. Sein Dank galt allen aktiven Mitgliedern der Trachtenkapelle sowie den Gastmusikern aus Bonndorf und Rothaus für die vielen Proben.

 

Andrea Bernhart schlüpfte bei ihrem Klarinettensolo in die Rolle von Acker Bilk.


Können gepaart mit Spielfreude (Bericht Badische Zeitung)

Beim Jahreskonzert der Trachtenkapelle Gündelwangen kommen nicht nur die Freunde der traditionellen Blasmusik auf ihre Kosten.

 

 

Mit einem breitgefächerten Repertoire begeisterte die Trachtenkapelle Gündelwangen ihr Publikum. Foto: Cornelia Selz

 

BONNDORF-GÜNDELWANGEN. Beim Jahreskonzert der Trachtenkapelle Gündelwangen unter der Leitung von Mathias Kehl aus Grimmelshofen war für jeden Musikgeschmack etwas dabei, von modern bis Polka, von Marschmusik bis konzertant.

Gekonnt und mit spürbarer Freude am Musizieren spielten die 32 Musikerinnen und Musiker für die wegen einiger Terminüberschreitungen leider nicht so vielen Gäste auf. Den Auftakt machten sie mit "Beyond The Stars", Unter den Sternen, von Ed Huckeby, einem melodisch, harmonischen Stück, das sich durch den Wechsel der Betonung sowie der Lautstärke präsentiert. In die Weiten der Indianergebiete von South Dakota entführte die Filmmusik "Dances with Wolves", wobei die Zuhörer die Dramatik einer Büffeljagd, einen Überfall, und als krönenden Abschluss einen Pferderitt durch die traumhafte Landschaft des Wilden Westens miterleben durften. Die hervorragende Soloklarinette spielte Andrea Bernhart in dem Swing "Stranger on the Shore", das der englische Jazz-Klarinettist Acker Bilk für seine Tochter komponiert hat. Das folgende Stück "Choral and Beat for Band" hatte die Trachtenkapelle schon einmal bei einem Wertungsspiel zu Zeiten ihres Ehrendirigenten Winfried Rombach, der jetzt in den Reihen der Musiker die Trompete spielt, dargeboten. Am Konzertabend spielte Young-Star, und das im wahrsten Sinne des Wortes, Stephan Sigwart an der Trompete die Solopassage. Ein modernes Konzertstück im Rondo Veneziano Stil erklang mit "Classy Session for Band", das stilmäßig der venezianischen Barockmusik nachempfunden ist, aber auch moderne Elemente mit einbezieht. Solistisch und in der Melodieführung spielte die Oboe eine zentrale Rolle im Klanggefüge. Rockig und poppig präsentierte sich das Medley "Let me entertain you", in dem die bekanntesten Titel von Robbie Williams gespielt wurden. Ein schwungvoller Marsch wurde mit "Abel Tasman", einem Konzertmarsch von Alexander Pfluger dargeboten.

Die Polka der Blaskapelle Tschecharanka "Schwarzer Peter" garantierte Gänsehautfeeling für die Liebhaber von böhmisch-mährischen Polkas. Hier wechselten sich die Register der Flügel- und Tenorhörner bei den gefühlvollen Solopassagen ab. Und dann war auch schon das Ende des Jahreskonzertes da und der Vorsitzende der Trachtenkapelle Mario Isele bedankte sich bei allen Musikerinnen und Musikern für ihre Bereitschaft zu den vermehrten Proben. Mit einem Geschenk wurden die Gastmusiker vom Musikverein Rothaus und der Stadtmusik Bonndorf belohnt. An Andrea Bernhart wurde für ihre gute Ansage ein Blumenstrauß überreicht. Nach dem reichlichen Beifall spielte die Kapelle noch die Stücke "Beim Dorfwirt" und "Sakvicka", bevor Dirigent Mathias Kehl zufrieden und erleichtert das Dirigentenpult verließ, in der Gewissheit, den Geschmack des Publikums getroffen zu haben mit seiner Titelauswahl.

Mit Spannung wurden dann die beim traditionellen Losverkauf gezogenen Nummern gegen die Gewinne aus der dank zahlreicher Sponsoren reichhaltig bestückten Tombola eingetauscht.


Bild vom 1. Advent 2012

 


 

Proben für das Jahreskonzert

Die Trachtenkapelle Gündelwangen bereitet sich auf den großen Auftritt am 3. Dezember vor


Gündelwangen  Mit einem Probewochenende bereitete sich die Trachtenkapelle Gündelwangen intensiv auf das Jahreskonzert vor. Es findet am Samstag, 3. Dezember, um 20 Uhr im Schulsaal Gündelwangen statt. Das Programm wird bunt gemischt sein von volkstümlich bis modern und bietet für jeden Geschmack etwas. Von Polkas wie „Schwarzer Peter“ über Märsche wie der Konzertmarsch „Abel Tasman“ bis hin zu Filmmusik ist alles zu hören. Besonders die jungen Blasmusikliebhaber dürfte die modernen Stücke „Classy Session for Band“ und ein „Robbie-Williams-Medley“ ansprechen.

30 Mitglieder der Kapelle und einige Gastmusiker übten im gesamten Schulgebäude in den verschiedenen Registern. Für Holzinstrumente und Saxophone war Dirigent Mathias Kehl aus Grimmelshofen zuständig. Flügelhorn und Trompete wurde von Jürgen Kaiser, ebenfalls aus Grimmelshofen, unterrichtet. Tenorhorn, Bariton, Tuba und Posaune probten die Musiker mit Ralf Thoma aus Bachheim. Am Schluss des Probewochenendes gab es für alle Beteiligten ein Gesamtzusammenspiel.

 


 

Neue Küche ist fertig

Gündelwanger Vereine freuen sich über neue Möglichkeiten im Schulgebäude

 

Gündelwangen  Die Gündelwanger Vereine freuen sich über eine neue Küche im Schulgebäude. Bei Veranstaltungen kann jetzt problemlos warmes Essen angeboten werden. Auch Kochkurse sind ab sofort möglich. Für den Küchenneubau haben sich die Gündelwanger Vereine: Trachtenkapelle, Trachtengruppe, die Guggenmusiken „Gundelsteiner“ und „Katastrophenorchester“, Räuberzunft, Narrenrat, Feuerwehr, Sportverein, Landfrauen, Kirchenchor und Spielstube zu einer Vereinsgemeinschaft zusammengeschlossen. Vorsitzender der Gemeinschaft ist Mario Isele, Kassierer Manfred Weiler und Schriftführerin Erika Schübel. Sie haben die organisatorische und finanzielle Abwicklung der Maßnahme übernommen.

Treibende Kraft für die neue Küche bei der Umsetzung und der Arbeit waren Werner Rudigier und Manfred Weiler. Die Vereine haben den gesamten Um- und Einbau in Eigenarbeit geleistet und sind froh und dankbar für die Unterstützung der Stadt. Etwa ein Jahr wurde regelmäßig am Küchenbau gearbeitet. Es musste eine Wand entfernt werden. Neu gekauft worden sind Herd, Spülmaschine und Dunstabzugshaube.

Die Vereinsgemeinschaft dankt Ernst Sigwart für die Überlassung der übrigen Geräte aus dem Restbestand des ehemaligen Cafés Lothenbach. Die neue Küche wird beim Fasnetauftakt in Gündelwangen am 11. November erstmals genutzt und offiziell in Betrieb genommen.


 

Verantwortung für die Schöpfung (Bericht badische Zeitung) (Bilder Gerhard Schnorr)

Traditionell werden zum Fest der Aufnahme Mariens in den Himmel in Gündelwangen die Kräuter gesegnet / Festmesse.

In der Pfarrkirche von Gündelwangen wurde am Sonntag das Fest der Aufnahme Mariens in den Himmel gefeiert. Seit über tausend Jahren werden an diesem Tag, offiziell ist es der 15. August, Blumen und Kräuter zur Segnung in die Kirche gebracht.

Die Reichtümer der Schöpfung, die den Menschen Freude und Gesundheit zu bringen vermögen, erinnern an die beständige Fürsorge Gottes für alle Geschöpfe. Die "Kräuterbuschel" werden zum Schutz der Menschen und ihrer Behausungen, früher auch für das Vieh, bis zu Maria Himmelfahrt im nächsten Jahr in den Häusern, früher im Stall, aufgehängt. Es bleibt zu hoffen, das dieser schöne Brauch noch lange erhalten bleibt und uns immer an unsere Verantwortung gegenüber der Schöpfung erinnert. In Gündelwangen jedenfalls wurden viele schöne bunte, duftende Kräuterbuschel in die Kirche gebracht, wo sie von Pfarrer Eckart Kopp geweiht wurden.

 

Der katholische Kirchenchor von Gündelwangen bereicherte die Festmesse mit der "Turmbläser-Messe" nach Sätzen alter Meister von Fridolin Limbacher unter der Leitung von Franz Gromann. Zum Abschluss erklang das "Sancta Maria" für vierstimmigen Männerchor von Johannes Schweitzer (1831-1882) mit der Sopran- und Altstimme von Berthold Waßmer. Auf der Orgel begleitete in bewährter Weise Annika Grohmann.

Wunderschöne Gestecke aus bunten Sommerblumen schmückten den Kirchenraum und leuchteten in den durch die Kirchenfenster einfallenden Sonnenstrahlen. Der Mut der Trachtenkapelle von Gündelwangen wurde belohnt, das Wetter hielt und so fand das Kirchenfest mit einem Hock auf dem Kirchplatz einen schönen und von den Gottesdienstbesuchern immer gerne angenommenen Abschluss. Die "Bergtiroler" unterhielten mit flotten Melodien und die Musikerinnen und Musiker der Trachtenkapelle sorgten mit Getränken sowie leckeren Schnitzeln mit Kartoffelsalat oder Pommes und Grillwürsten für das leibliche Wohl. Auch für einen Kaffee samt Kuchen danach war gesorgt. Am Abend wurde traditionell zum Ausklang des Kirchenfestes eine Marienandacht gestaltet.

 

 

Badische Zeitung

Hölzlefest: Das Wetter spielte mit

Bei sommerlichen Temperaturen, viel Musik und einem bunten Angebot der Vereine wurde in Gündelwangen gefeiert.

 

 

 

 

 

 

Bei schönstem Sommerwetter ging in diesem Jahr das Hölzlefest in Gündelwangen über die Bühne. Am Sonntag genossen zahlreiche Besucher das Angebot auf dem Festareal. Foto: Cornelia Selz

 

BONNDORF-GÜNDELWANGEN. In diesem Jahr hatte Petrus ein Einsehen mit den Gündelwangern und schickte ihnen viel Sonnenschein und sommerliche Temperaturen zu ihrem Hölzlefest.

Ist zwar der Besucheransturm durchweg rückläufig gewesen, so tummelten sich am Sonntag nach dem Wortgottesdienst mit Pfarrer Michael Hipp und am Nachmittag zahlreiche Besucher, auch aus der Umgebung, auf dem Festplatz. Die Kinder hatten ihren Spaß mit den bei der Schießbude angebotenen Wasserpistolen, was ja bei den sommerlichen Temperaturen durchaus erfrischend war. Am Samstagabend war Party angesagt im Zelt des KOG (Katastrophenorchester). Von der von 18 bis 21 Uhr erstmals durch die Landfrauen veranstalteten Kinderdisco waren alle begeistert. Die Leitung derselben wurde dankenswerterweise von den Pfadfindern übernommen, da es krankheitsbedingt zwei Ausfälle der für diese Aufgabe eingesetzten Jugendlichen gab. Auf dem Festplatz unterhielten die "Grashüpfer" mit einem abwechslungsreichen Repertoire. Auch das Kasperletheater lockte viele Kinder an. Wie die Vorsitzende der Landfrauen Erika Schübel zufrieden äußerte, haben sie ihre vielen Steigen Limetten zu süffigen erfrischenden Drinks verarbeitet und am Samstagabend gut verkauft. Der Kaffee und Kuchenverkauf am Sonntag lief gut. Die Zeiten, wo man am Abend zum Abschluss noch lange in der Kaffeestube saß, sind aber vorbei. Gut zu tun hatten die kleinen Waffelbäcker der Trachtengruppe.

 


Mit dem Auftritt der Öschmusik, die nach der Musikkapelle aus Hausen vor Wald und dem Musikverein Unadingen für die musikalische Unterhaltung sorgte, nahm ein gelungenes Hölzlefest mit geselligen Stunden in den schön geschmückten Zelten der Trachtengruppe, Freiwilligen Feuerwehr und dem Förderverein Trachtenkapelle Gündelwangen sein Ende.

 

 

Bericht Südkurier

Dorf feiert bei Kaiserwetter

Bonndorf – Ein Hölzlefest ohne Regen ist für die Gündelwanger fast ein bisschen so wie ein Cappuccino ohne Milch. So gesehen fehlte dem diesjährigen Hölzlefest auf jeden Fall etwas, denn auch die ganz alt Eingesessenen können sich kaum an ein Dorffest am Hölzle erinnern, das bis zum Ende wirklich trocken war.

Bürgermeister Michael Scharf unkte gar zur Eröffnung, dass er als Schirmherr eine Anregung der Akteure wahrnehmen könnte, es als landwirtschaftliches Hauptfest auszurufen. „Denn die Landwirte stöhnen, wir brauchen Regen. Hier kann das Hölzlefest ja helfen“, was sich final ja nicht bestätigte.

Hochzufrieden mit dem Ausgang des Festes waren natürlich die drei Gewinner des Hauptpreises. Sie dürfen im August, beim Kirchenfest in Gündelwangen, abheben und durch die Lüfte fahren. Ein bisschen Einfluss hatte das Wetter nämlich schon auf den Festverlauf: Bei problemlosem Wetter wäre der Ballon sofort losgefahren. Am Horizont dräuten aber Gewitterwolken, die ein sofortiges Aufsteigen zu gefährlich machten.

„Ich bin zufrieden“, konstatierte Erika Schübel von den Landfrauen. Die 80 Kuchen und Torten waren am Sonntagnachmittag fast vollständig an Mann und Frau gebracht. Die Caipirinha-Cocktails, die Heike Badran mit ein paar Landfrauenkolleginnen zum Ausklang eines langen Arbeitstages genießen wollte, waren da bereits ausverkauft. Zufrieden waren auch die Leute von der Trachtengruppe mit ihrer Salatbar. Mario Isele, Vorsitzender der Trachtenkapelle, resümierte: „Gefühlsmäßig ist es gut gelaufen. Am Samstag hätten es ein paar mehr sein dürfen, aber im Großen und Ganzen war das ok.“ Nur Andreas Stoll, örtlicher Feuerwehrkommandant, sagte: „Trotz des guten Wetters war eigentlich etwas zu wenig los.“ Dies hatten auch viele Festbesucher auf dem Hauptplatz festgestellt. Im KOG-Zelt (Katastrophen-Orchester-Gündelwangen) wurde indes wie gewohnt bis tief in die Nacht gefeiert. Dort, wie auch auf dem Hauptplatz sorgten verschiedene Musikgruppen für Stimmung.

Die Kinder sind in diesem Jahr besonders gut weggekommen. Neben dem Bähnle und den Schießbuden, die immer gerne frequentiert werden, gab es eine Kinderdisco und das Kasperletheater vom Kip (Kinder im Puppentheater). Sie führten das Stück „Plötzlich Prinzessin“ mit selbst gefertigten Puppen auf. Karin Neipp, Vorsitzende des Vereins, war mit der Resonanz zufrieden und die neben ihr sitzende Claudia Scharf ergänzte: „Das war supertoll gemacht, spannend und genau eine viertel Stunde war für die Kleinen ideal.“

Trachtenmusiker sorgen für Stimmung

Neukirch – Eine Woche nach den Musical-Auftritten erlebte die Neukircher Schwarzwaldhalle eine weitere musikalische Veranstaltung.

Die Trachtenkapelle St. Märgen-Glashütte genießt in der Neukircher Schwarzwaldhalle sozusagen Heimrecht und kann ebenso wie die Gastmusikanten der Trachtenkapelle Gündelwangen die Zuhörer beim Doppelkonzert begeistern.

 Wie jedes Jahr kurz vor Ostern veranstaltete die Trachtenkapelle St. Märgen-Glashütte ihr traditionelles Oster-Doppelkonzert. Vielleicht waren es die vielen Veranstaltungen oder auch der Osterstress, welche einem besseren Besuch dieser Veranstaltung entgegenstanden. Die Besucher erlebten ein Doppelkonzert mit guten Darbietungen beider Kapellen und brauchten ihr Kommen nicht zu bereuen.

Mit dem Stück „Theme from J.A.G.“ von der auch in Deutschland bekannten Fernsehserie „J.A.G. – Im Auftrag der Ehre“ eröffneten die Glashüttener Musikanten den bunten Melodienreigen. Ein Potpourri mit 14 bekannten Melodien des ungarisch-österreichischen Komponisten Franz Lehár brachte musikalische Erinnerungen an das erste Drittel des 19. Jahrhunderts in den Saal. Mit dabei natürlich auch so bekannte Lieder wie„Immer nur lächeln“ und „Dein ist mein ganzes Herz“ aus der Operette „Land des Lächelns“, welche ursprünglich „Die gelbe Jacke“ hieß. Mit den zwei folgenden Melodien „I will follow him“ aus dem Film „Sister Act“ mit Hauptdarstellerin Whoopi Goldberg und „Pirates of the Caribbean“ mit Johnny Depp als Captain Jack Sparrow wurden die Zuhörer an große filmische Ereignisse erinnert. Mit rhythmischem Fingerschnippen und Händeklatschen begleitete die Kapelle die vier Melodien aus der Swing- und frühen Beat-Zeit beim Titel „Pop and Swing“ von Georg Stich.

Nicht fehlen dürfen natürlich bei einem Blasmusikabend auch Polkas und Märsche, wie Franz Watz' „Heidrun“ oder Anton Blatons Militärmarsch „Schemua“. Mit der aus den Reihen der Mitglieder gewünschten volkstümlichen Weise „Des Jägers Abschied“, verabschiedete sich die Trachtenkapelle Glashütte mit ihrem Dirigenten Klaus Simon von den Zuhörern.

Aus Bonndorfs Ortsteil Gündelwangen war die Trachtenkapelle zu diesem Konzert angereist und konnte die Zuhörer sofort mit Jacob de Haans opulentem Stück „Concerto d' Amore“ in ihren Bann ziehen. Mit dem Soundtrack aus „Robin Hood“ waren auch die Gündelwanger Musikanten bekennende Liebhaber großer Kinofilme. Zwei bekannte Musiker aus der Rock- und Blues-Szene hatten Einzug in das Repertoire der Kapelle gefunden. Mit „The Cream of Clapton“ ehrten sie einen der größten Gitarristen, den Engländer Eric Clapton. Die Titel Wonderful tonight, Tears of Heaven und das unvergleichliche Layla zeugen vom Können des als „Mister Slowhand“ in die Musikgeschichte eingegangenen Künstlers. Mit dem Lied „Nessaja“ aus Peter Maffays Musical „Tabaluga“ beendeten sie ihren Konzertzyklus. Als Zugabe gab es noch zwei Polkas und für die Gastgeber zwei Fässchen Bier und Schnaps.

Doppelkonzert

TK St. Märgen Glashütte - TK Gündelwangen in Neukirch

 


Schlagzeug und Flöte testen

Schnuppertag bei der Trachtenkapelle Gündelwangen

Bei einem Schnuppernachmittag der Trachtenkapelle Gündelwangen konnten Kinder Instrumente ausprobieren.

Zu einem Schnuppernachmittag hatte die Trachtenkapelle Gündelwangen eingeladen. Kinder und Jugendliche im Alter ab zehn Jahren konnten sich im Proberaum unverbindlich informieren. Gekommen waren fünf Kinder. Sie durften unter Anleitung von Mitgliedern der Kapelle Instrumente wie Schlagzeug, Saxophon, Trompete, Flöte, Waldhorn, Bass oder Klarinette ausprobieren.

Zwei Kinder haben sich fest angemeldet. Sie werden das Schlagzeug und das Spielen auf dem Saxophon erlernen. Drei interessierte Jugendliche wollen ebenfalls mitmachen, konnten sich aber noch für kein Instrument entscheiden. Vorsitzender Mario Isele freute sich über die Anmeldungen und ist mit dem Schnuppertag zufrieden.

Die Kinder beginnen nach den Sommerferien bei der Bläserjugend Bonndorf ihre Ausbildung. In Theorie unterrichten Roland Krones und Rainer Dietsche. Das Erlernen des jeweiligen Instruments wird von professionellen Musiklehrern im Einzelunterricht übernommen. Im Vororchester lernen die jungen Musiker das Zusammenspiel. Ziel ist, dass die Jugendlichen in etwa zwei Jahren das Jungmusikerleistungsabzeichen in Bronze ablegen können. Danach dürfen sie in der heimischen Kapelle mitspielen. Vorsitzender Isele ist der Bläserjugend mit ihrem Vorsitzenden Roland Krones für die sehr gute Ausbildung des Musikernachwuchses dankbar.