Bild könnte enthalten: Personen, die sitzen, Tisch und InnenbereichAnnafest Ebnet
 


Die musikalische Umrahmung des Festgottesdienstes übernahm der Singkreis Ebnet mit den Liedern "Gott soll gepriesen werden", "Aus Gottes Munde", "Lege deine Sorgen nieder", "May the Lord send angels" sowie "Das Jahr steht auf der Höhe". Abwechselnd sangen die Gottesdienstbesucher und der Singkreis "Sankt Anna voll der Gnade, du Bild der Herrlichkeit, gepriesen sei dein Name jetzt und in Ewigkeit". Pfarrer Fabian Schneider begrüßte die Gläubigen zum Patrozinium der Kapelle, die der heiligen Anna, der Mutter Mariens und Großmutter von Jesus, geweiht ist.

Fabian Schneider blickte auf die Romreise von 30 Jugendlichen und jungen Erwachsenen letzte Woche zurück, die er begleitet hatte. Mit Blick auf den Apostel Paulus sowie den Heiligen Petrus stellte er sich die Frage, warum die Heiligenverehrung in der katholischen Kirche eine solch’ große Bedeutung hat. Der Priester versuchte, während des Gottesdienstes eine Antwort zu geben. Er stelle klar, dass sie Menschen wie jedermann seien und dies auch blieben. Der Unterschied sei, dass ihr Lebens- und Glaubensweg bereits vollendet ist und sie am Ziel angekommen sind. Heilige übernehmen die Rolle der Fürsprecher bei Gott. Fabian Schneider gab zu bedenken, dass sie selbst nicht schon immer perfekte Menschen gewesen waren. Petrus hatte Jesus verleumdet, und Paulus war für die Christenverfolgung verantwortlich. Heilige zeigten aber, was mit Gottes Hilfe alles möglich ist. Die Liebe und Barmherzigkeit Gottes hatten auch die Heilige Anna und ihre Tochter Maria erfahren. Beide sagten zum Leben Ja. Der Name Anna bedeute "die Begnadete". Der Pfarrer bat die Heilige Anna zu helfen, das Wagnis des Glaubens zu wahren. "Wir orientierten uns an den Worten von Jesus, denen es an Schärfe und Klarheit nicht fehlte."

 


Zur weltlichen Feier an der Kohlplatzhütte hieß Abteilungskommandant Andreas Rheiner die Besucher willkommen. Er dankte allen Helfern, die für das leibliche Wohl der Gäste sorgten. Unter Leitung von Andreas Dörnte übernahm die Trachtenkapelle Gündelwangen die zünftige musikalische Unterhaltung. Sie eröffnete den Melodienreigen mit dem "Bozener Bergsteigermarsch". Zu hören waren unter anderem die beliebten Musiktitel "Wir Musikanten", "Böhmischer Traum" sowie "Jubiläumsklänge". Den Reinerlös des Annafestes stellen die Feuerwehrangehörigen aus Ebnet wie jedes Jahr zur Verschönerung der Anna-Kapelle zur Verfügung.

 

 


 


BONNDORF-GÜNDELWANGEN (BZ). Die Trachtenkapelle Gündelwangen hatte zu einer offenen Musikprobe eingeladen, zu der jeder kommen konnte, der ein Instrument erlernen möchte. Leider wollte das niemand. Jedoch waren der schriftlichen Einladung, die an ehemalige Mitglieder der Trachtenkapelle gesandt wurde, immerhin zwei Personen gefolgt. Eine Querflötenspielerin und ein Trompeter. Letzterer kam sogar aus Ludwigshafen angereist, er war dann bei dieser Probe der einzige seines Registers und meisterte eine ihm unbekannte Solopassage hervorragend. Dirigent Andreas Dörnte hätte ihn auch künftig gerne in den Reihen der Kapelle gesehen, jedoch ist der Anfahrtsweg für ihn zu lang.

 


Die Trachtenkapelle würde sich über Neuzugänge von Erwachsenen, die schon ein Instrument spielen können, freuen. Erst im Frühjahr durften sie einen Musiker willkommen heißen. In einer einstündigen, straff durchgezogenen Probe wurden bekannte Stücke wie "Böhmische Liebe" gespielt und der neue Titel "Choral and Beat for Band". Ein Geburtstagsständchen für eine langjährige Klarinettistin rundete die Probe ab. Danach legte Grillmeister Armin Köpfer auf. Dabei ließ es sich mit den zwei "Ehemaligen" wundervoll in Erinnerungen schwelgen.

 

 

 


Ausflug 2018  Bodensee

 

Ihr Gemeindefest feiert die evangelische Kirchengemeinde am Sonntag, 15. Juli. Um 10 Uhr beginnt die Feier mit einem Familiengottesdienst, bei dessen Vorbereitung auch einige Kinder mitwirken. Ein Ad-hoc-Chor sorgt für den passenden musikalischen Rahmen.

 Anschließend wird in bewährter Weise rund um Kirche und Gemeindesaal gefeiert. Die Trachtenkapelle Gündelwangen spielt ab 11.30 Uhr zum Frühschoppen. Erstmals gibt es ab 13 Uhr beim Kinderprogramm Spaß für die jüngsten Festbesucher. Das Team der Kindergottesdienstvorbereitung initiiert dieses. Um 14.30 Uhr präsentieren Let’s Fetz Kids und Teens ihr neuestes Programm. Auch kulinarisch beschreitet man neue Wege. Neben klassischer Festwurst gibt es anstatt Steaks erstmals Gyros mit Reis, dazu ein reichhaltiges Salatbuffet und eine große Auswahl an Kuchen. Außerdem bietet ein Dritte-Welt-Laden seine Produkte an.

 

Die "Stadtmusik und Jugendkapelle St. Blasien" lädt zum zweitägigen Kurparkfest ein / Unterhaltungsband und drei Blasmusikkapellen.

 

Gute Laune brachte auch die Trachtenkapelle Gündelwangen in den St. Blasier Kurpark. An den Tischen genossen die vielen Gäste der „Stadtmusik und Jugendkapelle das Angebot des Vereins. Foto: Cornelia Liebwein

 

BONNDORF (jul). Einiges geboten ist in der Bonndorfer Innenstadt am Sonntag, 6. Mai. Von 12 bis 17 Uhr findet ein Hobby- und Kreativmarkt statt, parallel dazu lädt der Handels- und Gewerbeverein Bonndorf zum verkaufsoffenen Sonntag ein.Zum Hobby- und Kreativmarkt haben sich 25 Anbieter angemeldet, die an ihren Ständen entlang der Martinstraße kunstvolle Hand- und Handwerksarbeiten anbieten werden. Taschen, Puppen, Dekoartikel aus Holz, Stroh oder auch Beton, Körbe und Wand- oder Fensterbilder haben die kreativen Händler im Angebot, ebenso wie Kräuter, Kräutersalben oder Kräuterketten. Wer sich für alte Handwerkstraditionen interessiert, ist beim Markt ebenfalls richtig. Ein Drechsler und ein Seiler werden sich bei ihrer Arbeit über die Schulter schauen lassen.Gesorgt ist am 6. Mai auch für musikalische Unterhaltung. Im Martinsgarten spielt die Trachtenkapelle Gündelwangen, entlang der Straße ist eine Wandermusik unterwegs. Verschiedene Vereine warten mit Speisen und Getränken, Kaffee und Kuchen auf. Auf dem Sparkassenhof kommen die Kinder auf ihre Kosten. Das Spielmobil des Landkreises ist dort zu finden, mit Hüpfburg. Weitere Spielmöglichkeiten stehen für die Kleinen zur Verfügung und in der Sparkasse wartet eine Puppenbühne auf Gäste. Mehr als 20 Geschäfte haben ihre Türen am Sonntag geöffnet. Hier lässt es sich gemütlich im vielfältigen Angebot stöbern, eingehende Beratung inklusive. Ein Einkaufsbummel lohnt sich allemal. Auch die Ausstellung im Rathaus kann besichtigt werden.


BONNDORF-HOLZSCHLAG. Der Vatertagshock auf dem Dorfplatz in Holzschlag war schon immer ein Publikumsmagnet. Das konnte der strömende Regen nicht ändern, der das Festareal zur Mittagszeit "überflutete". Bestens gelaunt fanden sich nämlich viele Besucher zum Fassanstich ein und genossen das erste von vier Blasmusikkonzerten an diesem Tag im Schutz des Bewirtungszeltes und unter den zahlreichen Schirmen.

 

Andreas Schurt vom Musikverein Kappel hatte die Ehre, das Fass anzustechen, mit Bonndorfer Stadträten (Jürgen Faller/ Martin Sedlak) und den Vorstandsmitgliedern der Blaskapelle Grünwald-Holzschlag stieß er auf ein gutes Gelingen des Festes an. Anna Lena Huber und die Kappler Musikanten unterhielten bestens, bei der Zugabe saßen die nächsten Musiker schon inmitten der begeisterten Zuhörer – denn auch die Trachtenkapelle Altglashütten ließ sich von "dem bisschen Regen" die Stimmung nicht vermiesen. Der große angekündigte Sturm blieb aus und der Dorfplatz füllte sich nach und nach. Windig-frisch war’s dann zwar, als die Trachtenkapelle Gündelwangen (ohne Tracht) zur Unterhaltung aufspielte, aber sowohl die Musiker mit Dirigent Dörnte hielten durch, ebenso wie die vielen Gäste. Den Vatertagshock nutzen auch die Spieler des SV Gündelwangen und die des FC Lenzkirch vor dem Derby am Sonntag als "Trainingslager" und wie immer waren viele Väter samt Ehefrauen, oder Frauen solo beim Hock auf dem Dorfplatz. Zusammen mit den "Ennewuetlern" aus Göschweiler waren wieder viele Besucher aus beiden Landkreisen (WT und FR) vereint. War’s ein Vatertagsfest, Familienfest oder ein Musikfest? Wahrscheinlich von allem etwas. Die Holzschläger wissen, wie man feiert.

 

 


Maibaum als Symbol für starken Zusammenhalt in Gündelwangen

Die Vereinsgemeinschaft freut sich über funktionierenden Zusammenhalt der Gündelwanger Einwohner. Die 1.-Mai-Feier lockt rund 100 Gäste.

„Es sind viel mehr gekommen, als wir gedacht haben“, meinte eine glückliche Martina Schaller, Räuberhauptfrau aus Gündelwangen. Nun im dritten Jahr zeigt sich endgültig, dass der Dorfplatz in der Mitte der Einwohner angekommen ist. Der Baum der Vereine, aufgestellt zur Eröffnung des Platzes, war im vergangenen Jahr im strömenden Regen geschmückt worden mit einem Fichtlein, nur mit wenigen Vereinsvertretern. Nun feierten erstmals alle Vereine und luden das ganze Dorf ein.

Im Februar hatten die Vereinsvertreter unbemerkt von der Öffentlichkeit eine organisierte Vereinsgemeinschaft gegründet und damit den bisherigen Küchenverein abgelöst. Mario Isele (Trachtenkapelle) ist der Vorsitzende der Vereinsgemeinschaft. Stellvertreter ist Jochen Zehender (Trachtengruppe), Schriftführerin ist Claudia Scharf (Landfrauen) und Manfred Weiler fungiert als Kassierer.

Erst schmückte die Gündelwanger Vereinsgemeinschaft den neuen Maien noch, bevor Feuerwehrmänner sich mit der Bonndorfer Drehleiter in luftige Höhen fahren ließen, um dort am Baum der Vereine das Werk anzubringen.
Erst schmückte die Gündelwanger Vereinsgemeinschaft den neuen Maien noch, bevor Feuerwehrmänner sich mit der Bonndorfer Drehleiter in luftige Höhen fahren ließen, um dort am Baum der Vereine das Werk anzubringen. | Bild: Gudrun Deinzer

Die Idee zum Fest

„Es war nicht immer so, dass die Gündelwanger Vereine an einem Strang gezogen haben. Aber wir alle kämpfen um Nachwuchs, da kann nicht jeder alles alleine machen, da muss man zusammenrücken“, sagt Mario Isele. Die Idee zu dem Fest entstand aus der Zusammenkunft aller und auch die Einnahmen kommen allen zugute. Untermalt von Musik, die die Trachtenkapelle unter Leitung von Andreas Dörnte spielte, hatten schon beim Schmücken des Bäumchens gut 100 Gündelwanger Platz genommen. Feuerwehrhauptmann Andreas Stoll und Jochen Zehender wagten sich mit der Bonndorfer Drehleiter in luftige Höhen, dirigiert von Martin Selz, um dort die neue Maibaumspitze unter Beifall zu montieren. Schließlich stiegen auch Gemeinderäte in den Korb der Drehleiter und ließen sich 30 Meter in die Lüfte schrauben.

„Es ist wirklich toll, wie der Platz aufgenommen wird“, meinte Max Nägele. Man spüre regelrecht, wie die Gemeinschaft im Dorf wieder wachse, „man hört auch den Stolz der Gündelwanger auf ihren Dorfplatz heraus.“ Nachdem nun auch der Fußverbindungsweg geschaffen ist von Gündelwangen nach Holzschlag und vor kurzem der zweite Wanderbus eingesetzt worden ist, der die Dörfer anfährt, fehle nur noch der Räuberpfad, für den der Schwarzwaldverein verantwortlich zeichnet.

Davon ließen sich die Sumpflochhexen freilich nicht beeinträchtigen. Sie tanzten im Hexenloch am Feuerwehrhaus in den Mai.

 



Unter den Musikern herrscht große Freude

Von Cornelia Selz

Ernst Sigwart für 60 Jahre Mitgliedschaft in der Trachtenkapelle Gündelwangen geehrt / Hans Peter Riesle nun Ehrenmitglied.

BONNDORF-GÜNDELWANGEN. Die Hauptversammlung der Trachtenkapelle Gündelwangen gestaltete sich etwas anders als sonst, da in ihr die beim Jahreskonzert wegen Krankheit ausgefallener Ehrung des Tenorhornisten Ernst Sigwart nachgeholt wurde und natürlich zu so einem Jubiläum auch musikalisch gratuliert werden musste.

 


Ernst Sigwart ist der älteste aktive und bisher einzige Musiker, der der Trachtenkapelle 60 Jahre treu ist. Der Jubilar freute sich über die vom Vorsitzenden Mario Isele überreichte Urkunde des Bundes deutscher Blasmusikverbände und die Ehrennadel in Gold mit Diamant, aber noch mehr über einen aus Holz geschnitzten Tenorhornspieler, der ihm verblüffend ähnlich sieht.

Der beim Konzert für 40 Jahre geehrte Hans Peter Riesle wurde laut Satzung zum Ehrenmitglied ernannt. Dies bedeute: Vorbild sein, weiter machen, nicht zur Ruhe setzen. Für zehn Jahre wurde die "Aushilfe" an der Querflöte Doris Bernhart und Gerhard Schnorr, der seit zehn Jahren Kassierer, jedoch kein Musiker ist, mit der Vereinsnadel der Trachtenkapelle ausgezeichnet.

Dirigent Andreas Dörnte bezeichnete Ernst Sigwart als ein Stück Trachtenkapelle, wenn er jetzt auch wahrscheinlich nicht mehr mitspielen kann, so sei er immer herzlich willkommen. "Wir haben miteinander ein schönes Jahr erlebt, noch nie so viel Spaß beim Jahreskonzert gehabt. Ich arbeite gerne auf Konzert und Sommerprogramm hin, wünsche mir Disziplin bei der Anwesenheit und möchte, dass die Jugend integriert wird und dass sie Spaß haben, denn sonst habe ich etwas als Dirigent falsch gemacht."

Neue Wege startete die Trachtenkapelle bereits 2017 mit der Suche nach Mitgliedern mit zwei offenen Proben. Auch dieses Jahr werden ältere Musiker, die schon mal ein Instrument gespielt haben, eingeladen, mal reinzuschnuppern, um vielleicht wieder einzusteigen. Verbunden mit einem Hock oder Grillfest am Samstag, 21. Juli, ab 18 Uhr kann man erste Kontakte knüpfen und überlegen, ob man auf die auch viel Geld kostende Ausbildung nicht noch mal eine weitere Musikerzeit aufbaut. Natürlich wird ein Vorlauf gewährt zum Aufbau der Ansatztechnik und Erarbeiten der Musikstücke. "Also für mich ist das Musizieren die totale Entspannung, da kann ich mich aus dem Alltag ausklinken", sagt Klarinettistin Andrea Bernhart.

 


Mario Isele freute sich, dass man mit dem Dirigenten so gut musikalisch unterwegs sei, 45 Proben und 19 Auftritte der verschiedensten Art zusammen gemeistert habe. Für guten Probenbesuch wurde Manfred Weiler geehrt, der nur ein Mal fehlte, zu 95 Prozent anwesend waren Andrea Bernhart und Hubert Haury, gefolgt von Mario Krajniak, Armin Köpfer und Andreas Dörnte. Der durchschnittliche Probenbesuch lag bei 81 Prozent. Den Wanderpokal für das beste Register erhielten die Flügelhörner zum vierten Mal in Folge. Stolz ist er auf ein derzeit tolles, gut besetztes Klarinetten- und Saxophonregister. Der nächste Termin ist das Setzen eines Maitännles auf dem Dorfplatz am Montag, 30. April, um 17 Uhr. Ebenfalls dort und im Schulgebäude soll auch wieder das Herbstfest am Samstag/Sonntag, 6. /7. Oktober, stattfinden.

In den Teilwahlen zur Vorstandschaft wurde Vorsitzender Mario Isele, der stellvertretende Kassierer Simon Riesle und Beirat Fabian Marder in den Ämtern bestätigt.


Trachtenkapelle Gündelwangen

Die Ehrung langjähriger Mitglieder und Teilwahlen gab es bei der Trachtenkapelle Gündelwangen. Ernst Sigwart musiziert schon seit 60 Jahren, Hans-Peter Riesle seit 40 Jahren.

Im Mittelpunkt der Hauptversammlung der Trachtenkapelle Gündelwangen standen Ehrungen langjähriger Mitglieder sowie Teilwahlen des Vorstands. Für den Vorsitzenden Mario Isele war es eine große Freude, Ernst Sigwart als ältestes aktives Mitglied für 60 Jahre Musizieren auszeichnen zu können. Er trat 1957 dem damaligen Musikverein bei und erlernte das Spielen auf dem Tenorhorn. Sigwart wurde bereits mit der silbernen und goldenen Ehrennadel ausgezeichnet und die Kapelle ernannte ihn 1998 zum Ehrenmitglied. Er arbeitete mehrere Jahre auf verschiedenen Posten im Vorstand mit. Vorsitzender Isele überreichte ihm die Urkunde und die Ehrennadel in Gold mit Diamant von der Bundesvereinigung Deutscher Musikverbände und vom Verein einen geschnitzten Tenorhornspieler.

Hans-Peter Riesle war bereits beim Jahreskonzert für 40 Jahre Musizieren ausgezeichnet worden. Während der Versammlung ernannte ihn der Vorsitzende zum Ehrenmitglied. Flötistin Doris Bernhart und Kassierer Gerhard Schnorr erhielten für zehn Jahre Treue die Vereinsehrennadel. Für die Geehrten spielten die Musiker, die eigens ihre Instrumente mitgebracht hatten, einen Marsch und eine Polka.

Vorsitzender Isele begrüßte besonders Stadtrat Max Nägele, Ehrendirigent Winfried Rombach sowie die Vorsitzenden der Räuberzunft, Martina Schaller und Ingo Stegerer. Er gratulierte Luca Koch zur bestandenen Prüfung für das bronzene Jungmusikerleistungsabzeichen und gab bekannt, dass er die Kapelle ab Mai verstärken wird. Unter der Leitung von Stadtrat Nägele sind Vorsitzender Mario Isele, zweiter Kassierer Simon Risle und Beirat Fabian Marder in ihren Ämtern bestätigt worden. Der Stadtrat überbrachte die Grüße des Gemeinderats und von Bürgermeister Michael Scharf, dankte für die Arbeit das ganze Jahr über und war stolz auf die Leistung der Kapelle.

Schriftführerin Sandra Heurung gab einen Rückblick auf die Termine des vergangenen Jahres. Dazu gehörten der Zunftabend der Räuber, das Narrentreffen in Birkendorf, die Fasnet in Gündelwangen, die Hauptversammlung des Blasmusikverbands Hochschwarzwald in Bonndorf, die Frühschoppenkonzerte in Bachheim und St. Blasien, die Jugendwerbung, die offene Probe, das Konzert bei der Kohlplatzhütte Ebnet, der Umzug zum 50-jährigen Bestehen des Heimat- und Trachtenvereins Bonndorf, das Kirchenfest, die Feuerwehrprobe in Glashütte, der Martinsumzug, der Fasnetauftakt, das Probenwochenende sowie das Adventsliedersingen in der Pfarrkirche. Kassierer Gerhard Schnorr legte Einnahmen und Ausgaben offen. Seine Arbeit lobten Georg Hofmeier und Thomas Wissler.

Dirigent Andreas Dörnte blickte auf ein musikalisch schönes Jahr zurück. Höhepunkt war das Jahreskonzert, auf das sich die Kapelle intensiv vorbereitet hatte. Musikern und Dirigent hat es großen Spaß gemacht und für jeden war etwas Passendes dabei. Für Dörtne spricht nichts gegen eine weitere Fortführung der Zusammenarbeit. Er appellierte an die Musiker, bei den Proben und Auftritten Präsenz zu zeigen. Sein Dank galt der Räuberzunft für den geschnitzten Stab, mit dem ihn die Zunft am Propagandasonntag überrascht hatte. Ein Präsent für mehr als 90-prozentigen Probenbesuch erhielten Andrea Bernhart, Armin Köpfer, Hubert Haury, Mario Krajniak, Manfred Weiler und Andreas Dörnte. Die Räubervorsitzende Martina Schaller dankte für die musikalische Begleitung bei den Fasnachtsveranstaltungen und fragte rhetorisch: „Was wäre Gündelwangen ohne die Trachtenkapelle?“

Trachtenkapellen-Förderer blicken zurück

Gündelwanger Verein erhöht bei Hauptversammlung den Mitgliederbeitrag. Viele Veranstaltungen sind in diesem Jahr geplant.

Der Vorsitzende des Fördervereins der Trachtenkapelle Gündelwangen, Tobias Isele, freute sich zur Hauptversammlung Stadtrat Max Nägele sowie den Vorsitzenden der Kapelle, Mario Isele, begrüßen zu können. Schriftführerin Andrea Bernhart blickte auf das vergangene Jahr zurück. Der Verein beteiligte sich an der Jugendwerbung der Bläserjugend der Bonndorfer Musikvereine sowie am Martinsumzug. Der Ausflug führte in den Europapark Rust. Beim Jahreskonzert der Trachtenkapelle konnten Luisa Bernhart und Anna Faller mit dem Jungmusikerleistungsabzeichen in Silber und Lea Riesle mit dem Abzeichen in Bronze ausgezeichnet werden. Kassenwart Mario Krajniak berichtete, dass 2000 Euro für die Jugend- und Vereinsarbeit an die Trachtenkapelle überwiesen wurden. Selina Sigwart und Erika Schübel-Merz bestätigten die gute Arbeit des Kassierers.

Mario Isele dankte für die jährlichen finanziellen Zuwendungen und gab einen schriftlichen Antrag von Hubert Haury für die Erhöhung der Mitgliedsbeiträge bei den Passiv- und Fördervereinsmitgliedern von elf auf 15 Euro bekannt, um die fehlenden Einnahmen im Wirtschaftsbereich auszugleichen. Der Vorstand der Kapelle schlug eine Erhöhung um zwei Euro vor. Nach längerer Diskussion wurde mehrheitlich entschieden, den Beitrag für die rund 30 Passiv- und 45 Fördervereinsmitglieder um vier auf 15 Euro rückwirkend zum 1. Januar 2018 zu erhöhen.

Der Vorsitzende der Trachtenkapelle, Mario Isele, nannte als nächste Termine für den Förderverein die Jugendwerbung am 21. April, den Ausflug nach Freiburg am 7. Juli und das Herbstfest am 6. und 7. Oktober. Die Termine der Trachtenkapelle sind wie folgt: 30. April, Maitännlestellen auf dem Dorfplatz, 6., 10. und 20. Mai Mittagskonzerte beim Frühlingsfest in Bonndorf, beim Vatertagshock in Holzschlag und den Pfingstwandertagen in Bachheim, 30. Mai, Fronleichnam, 17. und 24. Juni, Frühschoppen in Grafenhausen und St. Blasien, 30. Juni, Sommerfest in Raitenbuch, 21. Juli, offene Probe mit Grillfest, 5. und 19. August, Annafest in Ebnet und Kirchenfest in Gündelwangen.


Freude bei der Narrenmusik Gündelwangen

Dirigent bekommt neuen Dirigenten-Narrenstab

Große Freude herrschte am verganngenen Propagandasunntig in Gündelwangen.

Wie in jedem Jahr lud die Trachtenkapelle bzw. Narrenmusik Gündelwangen zum närrischen Propagandasunntigkonzert

ins Clubhaus des SVG ein. Viele Närrinen und Narren aus Gündelwangen kamen bei Kaffee und Kuchen, fröhlichen Schunkelrunden und närrischer Musik auf ihre Kosten. Auch die Bonndorfer Pflumenschlucker, angeführt von Narrenvater Clemens Podeswa, die Lenzkircher Dengele und die Holzschläger Holzhacker mit Narrenvater Holger Birkle schauten in Gündelwangen vorbei und heizten imClubhaus so richtig ein.

Eine besondere Überraschung wurde dem Dirigenten der Narrenmusik Andreas Dörnte zuteil. Er durfte an diesem Tag einen neuen Dirigentenstab in Empfang nehmen, der auf der einen Seite den Gündelwanger Räuber auf der anderen Seite einen Narrenmusiker zeigt. Geschnitzt und gefertigt wurde dieser neue Dirigentenstab von Herbert Hofmeier, der meinte:" Was wäre die Fasnet ohne Musik ? Ein Trauerspiel... Vielen Dank, das die Musik immer dabei ist in Gündelwangen". Herbert Hofmeier wollte eigentlich erst auf die nächste Fasnetsaison den Dirigentenstabd fertigen wie Vorstand Mario Isele dem närrischen Volk berichtete: "Wir haben am Narrentreffen in Grafenhausen darüber gesprochen, dass wir dem Dirigenten doch aufs nächste Jahr einen neuen Stab fertigen könnten. Herbert, als Gündelwanger Urnarr, war sofort dabei. Das er aber zwei Wochen nach dem Narrentreffen schon einen fertigen Stab geschnitzt hat ist verblüffend und bewunderswert und dafür ein herzliches Dankeschön".

Mit etlichen Schunkelrunden und Narrenmärschen ging ein schöner närrischer Nachmittag in Gündelwangen zu ende.

Bild von Julia Risle-Schaller: v.l.n.r Vorstand Mario Isele, Dirigent Andreas Dörnte, Herbert Hofmeier









Der Vizepräsident des Blasmusikverbandes Hochschwarzwald, Bernhard Podeswa, freute sich beim Jahreskonzert der Trachtenkapelle Gündelwangen den Musikerinnen Anna Faller (links) und Luisa Bernhart (rechts), beide Klarinettenspielerinnen, das Jungmusikerleistungsabzeichen in Silber sowie Lea Riesle (Saxophon) das Abzeichen in Bronze überreichen zu können.
Der Vizepräsident des Blasmusikverbandes Hochschwarzwald, Bernhard Podeswa, freute sich beim Jahreskonzert der Trachtenkapelle Gündelwangen den Musikerinnen Anna Faller (links) und Luisa Bernhart (rechts), beide Klarinettenspielerinnen, das Jungmusikerleistungsabzeichen in Silber sowie Lea Riesle (Saxophon) das Abzeichen in Bronze überreichen zu können. | Bild: Daniele Schüle

Ihre Tatkraft ist unter Musikerkollegen geschätzt

Mario Isele, Mario Krajniak und Hans-Peter Riesle legen sich für die Trachtenkapelle Gündelwangen seit Jahrzehnten ins Zeug.

Mario Isele (25 Jahre, davon 22 inklus... Trachtenkapelle Gündelwangen geehrt.   | Foto: Wolfgang Scheu

Mario Isele (25 Jahre, davon 22 inklusive Vorstandsposten), Mario Krajniak (25 Jahre) und Hans-Peter Riesle (40 Jahre) wurden für ihr Engagement in der Trachtenkapelle Gündelwangen geehrt. Foto: Wolfgang Scheu

BONNDORF-GÜNDELWANGEN (vfno). Applaus gab es bei den Ehrungen langjähriger und tatkräftiger Musiker der Trachtenkapelle Gündelwangen. Bernhard Podeswa überbrachte als Stellvertreter des Präsidenten des Blasmusikverbands Hochschwarzwald beim Konzertabend Ehrennadeln und Urkunden.

 


Hans Peter Riesle – 40 Jahre: Vor über 40 Jahren begann Hans Peter Riesle die Ausbildung beim "Trainer" Winfried Rombach und war Mitglied der ersten Jugendkapelle in Gündelwangen. "Geht nicht, gibt’s nicht" und "los geht’s Männer" sind Zitate, die ihn charakterisieren. 1982 wurde er zum "Vereinsdiener" gewählt, seit 1991 ist er Instrumentenwart, seit 1992 ist er mit kurzer Unterbrechung Beisitzer. Viele seiner Soli bei Konzerten sind legendär.

Mario Krajniak – 25 Jahre: Er spielt das 1. Flügelhorn und sorgte mit Hans-Peter Riesle auch dafür, dass der Wanderpokal für fleißigen Probenbesuch ans kleine Blech ging. "Der Mann im Hintergrund" – stets ein Lächeln auf den Lippen – ist lange Jahre als Beisitzer im Vorstand, die EDV hat er im Griff, und er ist Kassierer im Förderverein der Trachtenkapelle.

Mario Isele – 25 Jahre: Der Bassist mit großem Lungenvolumen ist seit 22 Jahren im Vorstand, seit 13 Jahren als Vorsitzender. Dank ihm blieben zwei Dirigentenwechsel ohne Qualitätsverlust, "Kirchturmdenken" ist ihm fremd. Das gute Miteinander der Vereine geht maßgeblich auf sein Wirken zurück. Der Verein freut sich auf sein 40er und 60er Jubiläum – dann hat er eine Rekordamtszeit als Vorsitzender vorweisen.

 


"Sie wünschen... wir spielen"

Hans-Peter Riesle (Mitte) und Winfried...ngezählt schon mehr als hundert Jahre.  | Foto: Wolfgang Scheu

BONNDORF-GÜNDELWANGEN. "Tränen lügen nicht", hieß eines der Stücke – "Applaus auch nicht", kann man nur anfügen. Das Jahreskonzert der Trachtenkapelle Gündelwangen – gestaltet als Wunschkonzert aus den beliebtesten Melodien und Stücken – war ein voller Erfolg. Die Freude des Vorsitzenden Mario Isele war schon bei der Begrüßung groß. Neben vielen Musikfreunden waren "die Vorstände der Gündelwanger Vereine" komplett vertreten.

 Kai Hofmeier begeisterte mehrfach mit seinen Solo-Einlagen auf der Trompete.  | Foto: Wolfgang Scheu
Kai Hofmeier begeisterte mehrfach mit seinen Solo-Einlagen auf der Trompete. Foto: Wolfgang Scheu
 

Konzertantes, Volkstümliches, Marschmusik, Rock und Schlager. Es wurde gesungen und im Chor gepfiffen und auf der Bühne wie im Publikum wurde wild geklatscht. Beim Konzert der Trachtenkapelle Gündelwangen blieben wirklich keine Wünsche offen – eben ganz nach dem Motto: "Sie wünschen – Wir spielen".

Der "Wolf" bleibt die Nummer eins auf der Wunschliste der Besucher des Jahreskonzerts im Schulhaus – genauer gesagt die Musik zum Film "Der mit dem Wolf tanzt", dicht gefolgt von "Abenteuerland" von PUR.

Im Bonndorfer Schmidt’s Markt vermisst man den freundlichen Filialleiter Andreas Dörnte, den treuen Kunden der Trachtenkapelle Gündelwangen bleibt er aber erhalten. Zum Glück für die Freunde der Blasmusik, denn das Programm, das er mit seinen 28 Musikanten auf die Bühne gebracht hat, hat wieder begeistert und Spaß gemacht, dem tristen Wetter draußen vor der Tür zum Trotz.

Die Mischung war perfekt, elf Titel standen auf dem Programm. Alle Register wurden gefordert, die Soloeinlagen des Gündelwanger Startrompeters Kai Hofmeier in der Filmmelodie "Der mit dem Wolf tanzt" und in der "Bohemian Rhapsody" kamen besonders gut an. Und natürlich begeisterte der "fahrende Schmied" Tobias Isele mit seinem Einsatz "In der lustigen Dorfschmiede" mit Amboss und Hammer.

Luisa Bernhart und Anna Faller wussten einiges über Stücke und Komponisten zu berichten. Die Halle war sehr gut gefüllt, die Luft konnte man fast schneiden, verständlicherweise blieb das große Lüfterrad bei den ruhigen Stücken aus.

 
Tobias Isele am Amboss in der „Lustigen Dorfschmiede".  | Foto: Wolfgang Scheu
Tobias Isele am Amboss in der „Lustigen Dorfschmiede". Foto: Wolfgang Scheu


Die Stimmung war bestens bei den Hits der "Les Humphries Singers". Bei "El Cumbanchero" und bei den Polkas ( Magische Momente von Alexander Pfluger und der schwungvollen Zugabe mit der Kapelle als Chor) gab es kein Halten mehr. Der Applaus war zum Teil so groß, dass spontan einzelne Stücke und Passagen wiederholt werden mussten, ein größeres Lob kann es für die Musikanten nicht geben.

Der Eintritt zum Konzert war frei, eine Tombola gab es nicht, dafür aber eine Gaudi-Versteigerung. Die Besucher konnten ihre Geldscheine in der Wechselstube gegen Ein-Euro-Stücke tauschen. Die wurden gebraucht bei der "Amerikanischen Verlosung" mit verstecktem Wecker und viel Spannung. Die stabile Ruhebank bleibt in Gündelwangen, vor dem Haus Marder wird sie einen Platz finden. Die vielen Leckereien samt Ziege vom Holzschläger Hirten werden wohl bei einem Fest mit der Kapelle verspeist werden, wie ein Musiker sofort erfreut anmerkte. Nach dem Konzert der Trachtenkapelle heizten die "Schwarzwälder Luusbuebe" die Stimmung auf mit gleich drei "Quetschen", Gitarre und Kai Hofmeier auf der Rhythmuskiste.

Die Euro-Münzen wanderten in den Hut bei der Amerikanischen Versteigerung.   | Foto: Wolfgang Scheu

Wunschkonzert der Trachtenkapelle Gündelwangen sorgt für viel Applaus

Das Jahreskonzert der Trachtenkapelle Gündelwangen trifft den Geschmack des Publikums. Das Blasorchester zeigt seine reiches Repertoire.

Gündelwangen – Nach fünfjähriger Pause veranstaltete die Trachtenkapelle Gündelwangen wieder ein Wunschkonzert. Vorsitzender Mario Isele lud zu einem bunten, musikalischen Blumenstrauß ein. Dirigent Andreas Dörnte hatte mit den Musikern Märsche, südamerikanische Rhythmen, Rock, Polka und Filmmusik einstudiert. Mit 231 Punkten war die Titelmelodie zum Film "Der mit dem Wolf tanzt" das am meisten gewünschte Musikstück. Die Musiker entführten in den Wilden Westen, ritten durch die Prärie, gingen auf spannende Büffeljagd und trafen Indianer. Den zweiten Platz belegte mit 220 Punkten "Abenteuerland" der deutschen Pop-Gruppe "Pur" gefolgt von "Bohemian Rhapsody" von der Popformation "Queen" mit Frontmann Freddie Mercury und 93 Punkten.

Zum Jahreskonzert begrüßte der Vorsitzende besonders Stadtrat Max Nägele, Vizepräsident Bernhard Podeswa sowie den Vorsitzenden der Bläserjugend Markus Bölle vom Blasmusikverband Hochschwarzwald, die Vorsitzenden der Gündelwanger Vereine, Ehrendirigent Winfried Rombach und die Ehrenmitglieder. Luisa Bernhart und Anna Faller führten charmant und informativ durch das Programm. Die Kapelle eröffnete den musikalischen Reigen mit "Rock Opening".

Mit "The Young Verdi" zeigten die Musiker ihr Können auch bei konzertanter Blasmusik. Heiße Rhythmen versetzten die Besucher mit "El Cumbanchero" in das sonnige Südamerika. Eine Seefahrt und das quirlige Treiben im Hafen beschrieb der Konzertmarsch "Abel Tasman". Beim großen Erfolg "Tränen lügen nicht" des Schlagersängers Michael Holm stellte Kai Hofmeier sein musikalisches Talent auf der Trompete unter Beweis. Immer wieder gerne gehört wird die Musik der "Les Humphries Singers" mit den bekannten Titeln "Mama Loo", "Mexiko", "Kansas City" und "Old Man Moses". "Der lustige Dorfschmied" gehört zu den bekanntesten Märschen von Julius Fucik. Viel Beifall erhielt Tobias Isele, der in der Rolle des Schmiedes den Rhythmus am Amboss übernahm. Ein Konzert der Trachtenkapelle wäre ohne Polka unvollständig. Mit "Magische Momente" begeisterten die Musiker die Freunde der Blasmusik. Die Besucher dankten der Kapelle mit lange anhaltendem Applaus. Bei den Zugaben "Hinter der Garage" und der Marschpolka "Jubiläumsklänge" klatschten alle begeistert mit.

Vorsitzender Isele dankte Dirigent und Musikern für das gelungene Konzert und die wochenlange Probenarbeit sowie allen Helfern des Abends. Statt der traditionellen Tombola hatte sich die Kapelle eine "Gaudi-Versteigerung" einfallen lassen. Amerikanisch wurde eine Bank samt Topfblumen, Geschenkkorb, einer Seite Speck und als besonderer Gag eine Ziege, versteigert. Für Riesenstimmung sorgten die "Schwarzwälder Luusbuebe" nach dem Konzert.

 

 

Nach fünf Jahren gibt es wieder ein Wunschkonzert in Gündelwangen / Gäste dürfen zwischen zehn Titeln auswählen.

Christian Podeswa probte mit dem Hohen Blech der Trachtenkapelle Gündelwangen. Foto: Daniele Schüle

Trachtenkapelle für Wünsche offen - Bonndorf - Badische Zeitung

Nach fünfjähriger Pause lädt die Trachtenkapelle wieder einmal zu einem Wunschkonzert ein. Die Blasmusikliebhaber können unter zehn Titel auswählen. Geboten wird ein bunt gemischtes Programm von Klassik, über Filmmusik, moderne Blasmusik, Rock und Pop bis hin zu Polkas und Walzern. Zur Auswahl stehen am Konzertabend unter anderem "The Young Verdi", das Filmthema "Der mit dem Wolf tanzt", "Abenteuerland" sowie "Bohemian Rhapsody" von Freddie Mercury. Für die Liebhaber der traditionellen Blasmusik stehen Musikstücke wie "Die lustige Dorfschmiede" oder "Magische Momente" auf dem Programm. Der Eintritt ist frei. Für jede Stimme eines oder mehrerer ausgewählter Titel wird je ein Euro erhoben. Die Freunde der Blasmusik können sich auf einen schönen, abwechslungsreichen Konzertabend freuen. Während der Veranstaltung werden ein Musiker für 60 Jahre, ein Musiker für 40 Jahre und zwei Musiker für 25 Jahre aktive Mitgliedschaft geehrt. Außerdem erhalten Nachwuchsmusiker das Jungmusikerleistungsabzeichen. Statt der bislang üblichen Tombola hält die Trachtenkapelle Gündelwangen für die Besucher des Wunschkonzerts eine Überraschung bereit.


Die "Schwarzwälder Lusbuebe" (Linus Sedlak und Co.) übernehmen nach dem Konzert der Trachtenkapelle die weitere musikalische Unterhaltung. Für das leibliche Wohl ist wieder bestens gesorgt.

Trachtenkapelle Gündelwangen, Wunschkonzert, Freitag, 5. Januar, 20 Uhr, Schulsaal in Gündelwangen.






Leitungsabzeichen Bronze

  1. Laura Birkenberger, Leo Beck, Felix Dietsche, Erik Gronenberg, Lea Riesle, Simon Kehl, Lena Weltis, Moritz Meier und Ronja Reich (von links) erhielten das Jungmusikerleistungsabzeichen in Bronze. Foto: Martha Weishaar

 

 


Mit einem bunten Showprogramm, zu dem Tänze, Sketche und Musikeinlagen gehörten, eröffnete der Narrenrat Gündelwangen die Fasnachtssaison 2018. Die Bekanntgabe des Fasnachtsmottos gehörte zum Höhepunkt des Abends und lautet: „Habt Vergnügen an der Freud – Gündelwanger Fasnet ist für alle Leut“. Nachdem mit der Großveranstaltung auch der Eintrag ins Vereinsregister vor 22 Jahren

 

gefeiert wurde, überließ die Räuberzunft dieses Jahr dem Narrenrat die Wahl des Mottos. Narrenmutter Sybille Lehmann freute sich über viele Besucher und dankte allen Akteuren und den Organisatoren für die tollen Aufführungen.Viel Aufmerksamkeit erhielt Martina Schaller als Büttenrednerin zum Thema „Der Homo Ehegattus – das gemeine Ehemännchen, Aufzucht, Haltung und Pflege“. Mit dem fetzigen Tanz „Break free“ und dem Sketch ohne Worte ging es weiter im Programm. Effektvoll mit Schwarzlicht, weißen Handschuhen, T-Shirts und Neonfarben war die Trommeleinlage „Fluch der Karibik“. Tim Lossau erzählte das Märchen vom Radkäppchen, rund um die Automarken, neu. Flotte Models gingen zur Ansage von Sibylle Lossau über den Laufsteg. Als Gratulanten zum Jubiläum hatten Claudia Scharf und Maria Eva Scheu, begleitet von Michael Scharf auf der Gitarre, bekannte Schlager zum Thema Alter umgetextet. Der Musikverein Kappel unter Leitung von Ralf Kühnemund brachte kurz vor der Pause mit Musikbeiträgen wie Griechischer Wein und Fürstenfeld den Saal zum Kochen.

 

Während der Pause boten die Mitglieder des Narrenrats eine beeindruckende Festschrift mit Textbeiträgen und Bildern von der Gündelwanger Fasnacht der vergangenen 55 Jahre zum Kauf an.Nicht fehlen durfte das Ehrenmitglied der Räuber, Bruno Zehnder, mit neuen Geschichten aus dem Leben. Wahre Beifallsstürme löste die Hard-Rock-Band mit einem fetzigen Rock-Medley aus. Beim Jägerstammtisch hatten Holger Birkle und Linus Sedlak die Lacher auf ihrer Seite. Mitglieder der Sumpflochhexen unternahmen eine musikalische Zeitreise und die Ranzengarde begeisterte farbenfroh als „Tanzende Säcke“. Jana Stoll und Tanja Isele wussten sich als Waltraud und Mariechen viel zu erzählen. Riesenapplaus gab es für den Minitanz des Narrenrats, die mit der Kopfbedeckung die Nationalität wechselte und als Biker oder Major Tom um die Erde ins Weltall düsten.