Herbstfest in Gündelwangen

Ein Fest für alle Freunde der Volksmusik

Polkanacht mit dem Klingelbeitel-Echo und den Schwarzwälder Lusbuebe begeistert das Publikum beim Herbstfest der Trachtenkapelle Gündelwangen.
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Die Schwarzwälder Lusbuebe, Leon Stoll, Kai Hofmeier und Linus Sedlak, sorgen bei der Polkanacht für Stimmung. Foto: Scheu

BONNDORF-GÜNDELWANGEN. Es war der Auftaktabend des Herbstfestwochenendes in Gündelwangen – die Polkanacht der Trachtenkapelle Gündelwangen. Tobias Isele, der Vorsitzende des Fördervereins, agierte im Hintergrund, das Sprachrohr ist und bleibt Mario Isele, der das Publikum begrüßte und mit Dirigent Andreas Dörnte – der Mann mit dem Hammer – den offiziellen Fassanstich vornahm.

 


Die 13 musikalischen Männer und die Dame an der Klarinette vom Klingelbeitel-Echo unter der Leitung von Ralf Thoma kommen aus dem Umland von Bachheim (das geht in diesem Fall bis Döggingen, Neustadt und Lenzkirch-Kappel) und sie haben viel mit dem Publikum im Gündelwanger Schulhaus gemein – die Liebe zur Blasmusik. Bei der Polkanacht kamen am Samstag alle auf ihre Kosten, die zahlreichen Volksmusikfreunde in Tracht und auch die Musikanten, die offensichtlich ebenso viel Spaß und Freude hatten, das hörte man und das sah man. Zu den schwungvollen Polkas wurde geklatscht, gesungen und geschunkelt. Doch sie können noch viel mehr als nur böhmisch und mährisch. Unter anderem bleibt das brillante Flügelhornsolo im konzertanten Stück von Ennio Morricone, "Gabriel’s Oboe" vom Solisten Werner Hasenfratz sicher vielen in Erinnerung.

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 Sein Auftritt bleibt sicherlich vielen in guter Erinnerung: Solist Werner Hasenfratz vom Klingelbeitel-Echo brillierte am Flügelhorn. Foto: Wolfgang Scheu



Schlag auf Schlag, oder besser gesagt "Satz auf Satz", wechselte der Ort des Geschehens. Vor der Bühne haben sich die "Schwarzwälder Lusbuebe" positioniert, diesmal als Trio mit zwei Quetschen, besser gesagt Handorgeln – Linus Sedlak aus Holzschlag und Leon Stoll aus Grafenhausen – und Kai Hofmeier an und auf der Rhythmuskiste (Cajon). Auch die Lusbuebe reißen das Publikum mit. Linus Sedlak kommt ins Schwitzen und es ist nicht sicher, ob dies von der Hitze im Schulhaus kommt, oder den "scharfen" Witzen geschuldet ist, die er zum Besten gibt.

Der Abend darf als ein voller Erfolg gewertet werden, der Applaus für alle Beteiligten war gigantisch und alle freuten sich auf den Sonntag mit Kasperletheater, Festgottesdienst, einer Demonstration der Schlagkraft der Feuerwehrabteilung Gündelwangen und den Auftritt der Blasmusik aus St Blasien und aus Holzschlag. Über den zweiten Tag des Herbstfestes werden wir noch berichten.


Herdepfelfest Reiselfingen



 

Eine ganz besondere Note

Mario Isele von der Trachtenkapelle Gü...n Besuch des Gündelwanger  Herbstfest.  | Foto: Cornelia Selz

Mario Isele von der Trachtenkapelle Gündelwangen und Feuerwehrkommandant Andreas Stoll hoffen auf einen regen Besuch des Gündelwanger Herbstfest.

Der Förderverein der Trachtenkapelle Gündelwangen veranstaltet am Samstag/Sonntag, 6./7. Oktober, ein Herbstfest in der Schule von Gündelwangen.


Der Samstagabend steht diesmal nicht wie bei den vorhergegangenen, alle zwei Jahre stattfindenden Herbstfesten, unter dem Zeichen des Kabaretts, sondern im Zeichen der Musik.

Bei der "Polkanacht" werden die "Schwarzwälder Luusbuebe" und das "Klingelbeitel Echo" mit ihrem Leiter Ralf Thoma für gute Stimmung sorgen. Um 20.30 Uhr ist Fassanstich zum Fest, Einlass ist ab 19.30 Uhr. Der Eintritt ist frei. Es wird auch eine Bar geöffnet sein. Der Sonntag beginnt mit einem ökumenischen Erntedankgottesdienst, der von den Kindergartenkindern und dem katholischen Kirchenchor von Gündelwangen mitgestaltet wird. Zum Frühschoppen spielt die Stadtmusik aus St. Blasien auf. Um 13.30 Uhr wird das Kasperletheater vom Verein "Kinder im Puppentheater" die Jüngsten mit einer spannenden Geschichte in ihren Bann ziehen. Die Kinder der Trachtengruppe Gündelwangen unterhalten anschließend die Gäste mit einigen Tänzen. Zum Dämmerschoppen spielt dann die Blaskapelle Grünwald-Holzschlag ihre beliebten böhmisch- mährischen Melodien. Für das leibliche Wohl wird bestens gesorgt sein. Neben dem Festangebot mit Würsten und Pommes frites gibt es ein Sonntagsmenü und natürlich auch Kaffee und Kuchen.

Mario Isele, Vorsitzender der Trachtenkapelle Gündelwangen, freut sich, dass mit Einbeziehung vieler Gündelwanger Vereine ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt werden konnte. "Das ist für die Vereinsgemeinschaft von Gündelwangen ein tolles Ereignis, durch das das ganze Dorf auf den Beinen ist."

Parallel zum Nachmittagsprogramm zeigt die Feuerwehrabteilung Gündelwangen ihr Können, diesmal jedoch nicht in gewohnter Form einer Herbstabschlussprobe.




Böllerschüsse zur Eröffnung des Kirchenfestes

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Zu den flotten Klängen der Trachtenkapelle, unter Leitung von Andreas Dörnte, marschierten Feuerwehr und Trachtengruppe vom Gasthaus Hirschen zur Pfarrkirche. Foto: Daniele Schüle
In Gündelwangen feierten zahlreiche Gläubige mit einem Festgottesdienst, der traditionellen Kräuterweihe und dem anschließenden gemütlichen Beisammensein das Patrozinium ihrer Pfarrkirche Maria Aufnahme in den Himmel. Die Feierlichkeiten begannen mit Böllerschüssen von Hubert Haury. Zum klingenden Spiel der Trachtenkapelle, unter Leitung von Andreas Dörnte, marschierten die Feuerwehrabteilung mit ihrer Fahnenabordnung sowie Mitglieder der Trachtengruppe vom Gasthaus Hirschen zur Kirche. Der Kirchenchor, dirigiert von Franz Gromann, umrahmte die Messfeier mit den Liedern "Ave sei gegrüßt", "Vater unser" von Hanne Haller, "Du bist das Licht der Welt", Ave verum" von Wolfgang Amadeus Mozart und "Geh in Gottes Frieden" musikalisch. Die Orgelbegleitung hatte Annika Grohmann übernommen.
 

Pfarrer Linus Ibekwe aus Nigeria, der zurzeit in der Seelsorgeeinheit Bonndorf-Wutach die Ferienvertretung übernimmt, zelebrierte den Festgottesdienst. Er begrüßte die Gläubigen und erinnerte daran, dass Maria mit Leib und Seele in den Himmel aufgenommen wurde. Dies sei das Mysterium und Geheimnis, das gemeinsam gefeiert werde. In seiner Predigt rief Pfarrer Ibekwe ins Bewusstsein, dass die Aufnahme Mariens in den Himmel eine Bestätigung von Gottes Liebe für die Menschheit sei. Sie war frei von Sünde und ist als Gottesgebärerin ausgewählt worden. Uns sei das Privileg gegeben, durch die Taufe die Sünde abzuwaschen. Das Fest sage viel über den Sinn des Lebens aus. Wir hätten die Aufgabe zu erfüllen, Leben zu entfalten und zu gestalten. Der Pfarrer unterstrich, dass die Welt nicht unsere Heimat ist und wir nur auf der Durchreise sind. Der Glaube sage uns, Gott wird uns trösten über die Vergangenheit und über das Leid, das wir erdulden mussten. Die Gündelwanger hätten Maria zur Schutzpatronin ihrer Kirche gewählt. Der Priester bat, dass sie Helferin und Fürsprecherin bei Gott sein möge.

Im Verlaufe des Gottesdienstes segnete Pfarrer Ibekwe die von den Gläubigen mitgebrachten Blumen und Kräuterbüschel. Am Schluss der Messfeier dankte der Pfarrer allen Helfern, die zum Gelingen des Festes beigetragen haben.
 

Im Namen der Trachtenkapelle lud Vorsitzender Mario Isele zum gemütlichen Hock beim Feuerwehrgerätehaus ein. Die Spielegemeinschaft mit Musikern der Trachtenkapellen Rothaus und Gündelwangen sorgten mit Dirigent Andreas Dörnte für ein zünftiges Frühschoppenkonzert. Die Mitglieder der Kapelle boten Mittagstisch, Getränke, Kaffee und Kuchen. Mit einer Marienandacht am Abend klang der Festtag aus.
Bild könnte enthalten: Personen, die sitzen, Tisch und Innenbereich
 


Die musikalische Umrahmung des Festgottesdienstes übernahm der Singkreis Ebnet mit den Liedern "Gott soll gepriesen werden", "Aus Gottes Munde", "Lege deine Sorgen nieder", "May the Lord send angels" sowie "Das Jahr steht auf der Höhe". Abwechselnd sangen die Gottesdienstbesucher und der Singkreis "Sankt Anna voll der Gnade, du Bild der Herrlichkeit, gepriesen sei dein Name jetzt und in Ewigkeit". Pfarrer Fabian Schneider begrüßte die Gläubigen zum Patrozinium der Kapelle, die der heiligen Anna, der Mutter Mariens und Großmutter von Jesus, geweiht ist.

Fabian Schneider blickte auf die Romreise von 30 Jugendlichen und jungen Erwachsenen letzte Woche zurück, die er begleitet hatte. Mit Blick auf den Apostel Paulus sowie den Heiligen Petrus stellte er sich die Frage, warum die Heiligenverehrung in der katholischen Kirche eine solch’ große Bedeutung hat. Der Priester versuchte, während des Gottesdienstes eine Antwort zu geben. Er stelle klar, dass sie Menschen wie jedermann seien und dies auch blieben. Der Unterschied sei, dass ihr Lebens- und Glaubensweg bereits vollendet ist und sie am Ziel angekommen sind. Heilige übernehmen die Rolle der Fürsprecher bei Gott. Fabian Schneider gab zu bedenken, dass sie selbst nicht schon immer perfekte Menschen gewesen waren. Petrus hatte Jesus verleumdet, und Paulus war für die Christenverfolgung verantwortlich. Heilige zeigten aber, was mit Gottes Hilfe alles möglich ist. Die Liebe und Barmherzigkeit Gottes hatten auch die Heilige Anna und ihre Tochter Maria erfahren. Beide sagten zum Leben Ja. Der Name Anna bedeute "die Begnadete". Der Pfarrer bat die Heilige Anna zu helfen, das Wagnis des Glaubens zu wahren. "Wir orientierten uns an den Worten von Jesus, denen es an Schärfe und Klarheit nicht fehlte."

 


Zur weltlichen Feier an der Kohlplatzhütte hieß Abteilungskommandant Andreas Rheiner die Besucher willkommen. Er dankte allen Helfern, die für das leibliche Wohl der Gäste sorgten. Unter Leitung von Andreas Dörnte übernahm die Trachtenkapelle Gündelwangen die zünftige musikalische Unterhaltung. Sie eröffnete den Melodienreigen mit dem "Bozener Bergsteigermarsch". Zu hören waren unter anderem die beliebten Musiktitel "Wir Musikanten", "Böhmischer Traum" sowie "Jubiläumsklänge". Den Reinerlös des Annafestes stellen die Feuerwehrangehörigen aus Ebnet wie jedes Jahr zur Verschönerung der Anna-Kapelle zur Verfügung.


 


 


BONNDORF-GÜNDELWANGEN (BZ). Die Trachtenkapelle Gündelwangen hatte zu einer offenen Musikprobe eingeladen, zu der jeder kommen konnte, der ein Instrument erlernen möchte. Leider wollte das niemand. Jedoch waren der schriftlichen Einladung, die an ehemalige Mitglieder der Trachtenkapelle gesandt wurde, immerhin zwei Personen gefolgt. Eine Querflötenspielerin und ein Trompeter. Letzterer kam sogar aus Ludwigshafen angereist, er war dann bei dieser Probe der einzige seines Registers und meisterte eine ihm unbekannte Solopassage hervorragend. Dirigent Andreas Dörnte hätte ihn auch künftig gerne in den Reihen der Kapelle gesehen, jedoch ist der Anfahrtsweg für ihn zu lang.

 


Die Trachtenkapelle würde sich über Neuzugänge von Erwachsenen, die schon ein Instrument spielen können, freuen. Erst im Frühjahr durften sie einen Musiker willkommen heißen. In einer einstündigen, straff durchgezogenen Probe wurden bekannte Stücke wie "Böhmische Liebe" gespielt und der neue Titel "Choral and Beat for Band". Ein Geburtstagsständchen für eine langjährige Klarinettistin rundete die Probe ab. Danach legte Grillmeister Armin Köpfer auf. Dabei ließ es sich mit den zwei "Ehemaligen" wundervoll in Erinnerungen schwelgen.

 

 

 


Ausflug 2018  Bodensee

 

Ihr Gemeindefest feiert die evangelische Kirchengemeinde am Sonntag, 15. Juli. Um 10 Uhr beginnt die Feier mit einem Familiengottesdienst, bei dessen Vorbereitung auch einige Kinder mitwirken. Ein Ad-hoc-Chor sorgt für den passenden musikalischen Rahmen.

 Anschließend wird in bewährter Weise rund um Kirche und Gemeindesaal gefeiert. Die Trachtenkapelle Gündelwangen spielt ab 11.30 Uhr zum Frühschoppen. Erstmals gibt es ab 13 Uhr beim Kinderprogramm Spaß für die jüngsten Festbesucher. Das Team der Kindergottesdienstvorbereitung initiiert dieses. Um 14.30 Uhr präsentieren Let’s Fetz Kids und Teens ihr neuestes Programm. Auch kulinarisch beschreitet man neue Wege. Neben klassischer Festwurst gibt es anstatt Steaks erstmals Gyros mit Reis, dazu ein reichhaltiges Salatbuffet und eine große Auswahl an Kuchen. Außerdem bietet ein Dritte-Welt-Laden seine Produkte an.

 

Die "Stadtmusik und Jugendkapelle St. Blasien" lädt zum zweitägigen Kurparkfest ein / Unterhaltungsband und drei Blasmusikkapellen.

 

Gute Laune brachte auch die Trachtenkapelle Gündelwangen in den St. Blasier Kurpark. An den Tischen genossen die vielen Gäste der „Stadtmusik und Jugendkapelle das Angebot des Vereins. Foto: Cornelia Liebwein

 

BONNDORF (jul). Einiges geboten ist in der Bonndorfer Innenstadt am Sonntag, 6. Mai. Von 12 bis 17 Uhr findet ein Hobby- und Kreativmarkt statt, parallel dazu lädt der Handels- und Gewerbeverein Bonndorf zum verkaufsoffenen Sonntag ein.Zum Hobby- und Kreativmarkt haben sich 25 Anbieter angemeldet, die an ihren Ständen entlang der Martinstraße kunstvolle Hand- und Handwerksarbeiten anbieten werden. Taschen, Puppen, Dekoartikel aus Holz, Stroh oder auch Beton, Körbe und Wand- oder Fensterbilder haben die kreativen Händler im Angebot, ebenso wie Kräuter, Kräutersalben oder Kräuterketten. Wer sich für alte Handwerkstraditionen interessiert, ist beim Markt ebenfalls richtig. Ein Drechsler und ein Seiler werden sich bei ihrer Arbeit über die Schulter schauen lassen.Gesorgt ist am 6. Mai auch für musikalische Unterhaltung. Im Martinsgarten spielt die Trachtenkapelle Gündelwangen, entlang der Straße ist eine Wandermusik unterwegs. Verschiedene Vereine warten mit Speisen und Getränken, Kaffee und Kuchen auf. Auf dem Sparkassenhof kommen die Kinder auf ihre Kosten. Das Spielmobil des Landkreises ist dort zu finden, mit Hüpfburg. Weitere Spielmöglichkeiten stehen für die Kleinen zur Verfügung und in der Sparkasse wartet eine Puppenbühne auf Gäste. Mehr als 20 Geschäfte haben ihre Türen am Sonntag geöffnet. Hier lässt es sich gemütlich im vielfältigen Angebot stöbern, eingehende Beratung inklusive. Ein Einkaufsbummel lohnt sich allemal. Auch die Ausstellung im Rathaus kann besichtigt werden.


BONNDORF-HOLZSCHLAG. Der Vatertagshock auf dem Dorfplatz in Holzschlag war schon immer ein Publikumsmagnet. Das konnte der strömende Regen nicht ändern, der das Festareal zur Mittagszeit "überflutete". Bestens gelaunt fanden sich nämlich viele Besucher zum Fassanstich ein und genossen das erste von vier Blasmusikkonzerten an diesem Tag im Schutz des Bewirtungszeltes und unter den zahlreichen Schirmen.

 

Andreas Schurt vom Musikverein Kappel hatte die Ehre, das Fass anzustechen, mit Bonndorfer Stadträten (Jürgen Faller/ Martin Sedlak) und den Vorstandsmitgliedern der Blaskapelle Grünwald-Holzschlag stieß er auf ein gutes Gelingen des Festes an. Anna Lena Huber und die Kappler Musikanten unterhielten bestens, bei der Zugabe saßen die nächsten Musiker schon inmitten der begeisterten Zuhörer – denn auch die Trachtenkapelle Altglashütten ließ sich von "dem bisschen Regen" die Stimmung nicht vermiesen. Der große angekündigte Sturm blieb aus und der Dorfplatz füllte sich nach und nach. Windig-frisch war’s dann zwar, als die Trachtenkapelle Gündelwangen (ohne Tracht) zur Unterhaltung aufspielte, aber sowohl die Musiker mit Dirigent Dörnte hielten durch, ebenso wie die vielen Gäste. Den Vatertagshock nutzen auch die Spieler des SV Gündelwangen und die des FC Lenzkirch vor dem Derby am Sonntag als "Trainingslager" und wie immer waren viele Väter samt Ehefrauen, oder Frauen solo beim Hock auf dem Dorfplatz. Zusammen mit den "Ennewuetlern" aus Göschweiler waren wieder viele Besucher aus beiden Landkreisen (WT und FR) vereint. War’s ein Vatertagsfest, Familienfest oder ein Musikfest? Wahrscheinlich von allem etwas. Die Holzschläger wissen, wie man feiert.

 

 


Maibaum als Symbol für starken Zusammenhalt in Gündelwangen

Die Vereinsgemeinschaft freut sich über funktionierenden Zusammenhalt der Gündelwanger Einwohner. Die 1.-Mai-Feier lockt rund 100 Gäste.

„Es sind viel mehr gekommen, als wir gedacht haben“, meinte eine glückliche Martina Schaller, Räuberhauptfrau aus Gündelwangen. Nun im dritten Jahr zeigt sich endgültig, dass der Dorfplatz in der Mitte der Einwohner angekommen ist. Der Baum der Vereine, aufgestellt zur Eröffnung des Platzes, war im vergangenen Jahr im strömenden Regen geschmückt worden mit einem Fichtlein, nur mit wenigen Vereinsvertretern. Nun feierten erstmals alle Vereine und luden das ganze Dorf ein.

Im Februar hatten die Vereinsvertreter unbemerkt von der Öffentlichkeit eine organisierte Vereinsgemeinschaft gegründet und damit den bisherigen Küchenverein abgelöst. Mario Isele (Trachtenkapelle) ist der Vorsitzende der Vereinsgemeinschaft. Stellvertreter ist Jochen Zehender (Trachtengruppe), Schriftführerin ist Claudia Scharf (Landfrauen) und Manfred Weiler fungiert als Kassierer.

Erst schmückte die Gündelwanger Vereinsgemeinschaft den neuen Maien noch, bevor Feuerwehrmänner sich mit der Bonndorfer Drehleiter in luftige Höhen fahren ließen, um dort am Baum der Vereine das Werk anzubringen.
Erst schmückte die Gündelwanger Vereinsgemeinschaft den neuen Maien noch, bevor Feuerwehrmänner sich mit der Bonndorfer Drehleiter in luftige Höhen fahren ließen, um dort am Baum der Vereine das Werk anzubringen. | Bild: Gudrun Deinzer

Die Idee zum Fest

„Es war nicht immer so, dass die Gündelwanger Vereine an einem Strang gezogen haben. Aber wir alle kämpfen um Nachwuchs, da kann nicht jeder alles alleine machen, da muss man zusammenrücken“, sagt Mario Isele. Die Idee zu dem Fest entstand aus der Zusammenkunft aller und auch die Einnahmen kommen allen zugute. Untermalt von Musik, die die Trachtenkapelle unter Leitung von Andreas Dörnte spielte, hatten schon beim Schmücken des Bäumchens gut 100 Gündelwanger Platz genommen. Feuerwehrhauptmann Andreas Stoll und Jochen Zehender wagten sich mit der Bonndorfer Drehleiter in luftige Höhen, dirigiert von Martin Selz, um dort die neue Maibaumspitze unter Beifall zu montieren. Schließlich stiegen auch Gemeinderäte in den Korb der Drehleiter und ließen sich 30 Meter in die Lüfte schrauben.

„Es ist wirklich toll, wie der Platz aufgenommen wird“, meinte Max Nägele. Man spüre regelrecht, wie die Gemeinschaft im Dorf wieder wachse, „man hört auch den Stolz der Gündelwanger auf ihren Dorfplatz heraus.“ Nachdem nun auch der Fußverbindungsweg geschaffen ist von Gündelwangen nach Holzschlag und vor kurzem der zweite Wanderbus eingesetzt worden ist, der die Dörfer anfährt, fehle nur noch der Räuberpfad, für den der Schwarzwaldverein verantwortlich zeichnet.

Davon ließen sich die Sumpflochhexen freilich nicht beeinträchtigen. Sie tanzten im Hexenloch am Feuerwehrhaus in den Mai.

 



Unter den Musikern herrscht große Freude

Von Cornelia Selz

Ernst Sigwart für 60 Jahre Mitgliedschaft in der Trachtenkapelle Gündelwangen geehrt / Hans Peter Riesle nun Ehrenmitglied.

BONNDORF-GÜNDELWANGEN. Die Hauptversammlung der Trachtenkapelle Gündelwangen gestaltete sich etwas anders als sonst, da in ihr die beim Jahreskonzert wegen Krankheit ausgefallener Ehrung des Tenorhornisten Ernst Sigwart nachgeholt wurde und natürlich zu so einem Jubiläum auch musikalisch gratuliert werden musste.

 


Ernst Sigwart ist der älteste aktive und bisher einzige Musiker, der der Trachtenkapelle 60 Jahre treu ist. Der Jubilar freute sich über die vom Vorsitzenden Mario Isele überreichte Urkunde des Bundes deutscher Blasmusikverbände und die Ehrennadel in Gold mit Diamant, aber noch mehr über einen aus Holz geschnitzten Tenorhornspieler, der ihm verblüffend ähnlich sieht.

Der beim Konzert für 40 Jahre geehrte Hans Peter Riesle wurde laut Satzung zum Ehrenmitglied ernannt. Dies bedeute: Vorbild sein, weiter machen, nicht zur Ruhe setzen. Für zehn Jahre wurde die "Aushilfe" an der Querflöte Doris Bernhart und Gerhard Schnorr, der seit zehn Jahren Kassierer, jedoch kein Musiker ist, mit der Vereinsnadel der Trachtenkapelle ausgezeichnet.

Dirigent Andreas Dörnte bezeichnete Ernst Sigwart als ein Stück Trachtenkapelle, wenn er jetzt auch wahrscheinlich nicht mehr mitspielen kann, so sei er immer herzlich willkommen. "Wir haben miteinander ein schönes Jahr erlebt, noch nie so viel Spaß beim Jahreskonzert gehabt. Ich arbeite gerne auf Konzert und Sommerprogramm hin, wünsche mir Disziplin bei der Anwesenheit und möchte, dass die Jugend integriert wird und dass sie Spaß haben, denn sonst habe ich etwas als Dirigent falsch gemacht."

Neue Wege startete die Trachtenkapelle bereits 2017 mit der Suche nach Mitgliedern mit zwei offenen Proben. Auch dieses Jahr werden ältere Musiker, die schon mal ein Instrument gespielt haben, eingeladen, mal reinzuschnuppern, um vielleicht wieder einzusteigen. Verbunden mit einem Hock oder Grillfest am Samstag, 21. Juli, ab 18 Uhr kann man erste Kontakte knüpfen und überlegen, ob man auf die auch viel Geld kostende Ausbildung nicht noch mal eine weitere Musikerzeit aufbaut. Natürlich wird ein Vorlauf gewährt zum Aufbau der Ansatztechnik und Erarbeiten der Musikstücke. "Also für mich ist das Musizieren die totale Entspannung, da kann ich mich aus dem Alltag ausklinken", sagt Klarinettistin Andrea Bernhart.

 


Mario Isele freute sich, dass man mit dem Dirigenten so gut musikalisch unterwegs sei, 45 Proben und 19 Auftritte der verschiedensten Art zusammen gemeistert habe. Für guten Probenbesuch wurde Manfred Weiler geehrt, der nur ein Mal fehlte, zu 95 Prozent anwesend waren Andrea Bernhart und Hubert Haury, gefolgt von Mario Krajniak, Armin Köpfer und Andreas Dörnte. Der durchschnittliche Probenbesuch lag bei 81 Prozent. Den Wanderpokal für das beste Register erhielten die Flügelhörner zum vierten Mal in Folge. Stolz ist er auf ein derzeit tolles, gut besetztes Klarinetten- und Saxophonregister. Der nächste Termin ist das Setzen eines Maitännles auf dem Dorfplatz am Montag, 30. April, um 17 Uhr. Ebenfalls dort und im Schulgebäude soll auch wieder das Herbstfest am Samstag/Sonntag, 6. /7. Oktober, stattfinden.

In den Teilwahlen zur Vorstandschaft wurde Vorsitzender Mario Isele, der stellvertretende Kassierer Simon Riesle und Beirat Fabian Marder in den Ämtern bestätigt.


Trachtenkapelle Gündelwangen

Die Ehrung langjähriger Mitglieder und Teilwahlen gab es bei der Trachtenkapelle Gündelwangen. Ernst Sigwart musiziert schon seit 60 Jahren, Hans-Peter Riesle seit 40 Jahren.

Im Mittelpunkt der Hauptversammlung der Trachtenkapelle Gündelwangen standen Ehrungen langjähriger Mitglieder sowie Teilwahlen des Vorstands. Für den Vorsitzenden Mario Isele war es eine große Freude, Ernst Sigwart als ältestes aktives Mitglied für 60 Jahre Musizieren auszeichnen zu können. Er trat 1957 dem damaligen Musikverein bei und erlernte das Spielen auf dem Tenorhorn. Sigwart wurde bereits mit der silbernen und goldenen Ehrennadel ausgezeichnet und die Kapelle ernannte ihn 1998 zum Ehrenmitglied. Er arbeitete mehrere Jahre auf verschiedenen Posten im Vorstand mit. Vorsitzender Isele überreichte ihm die Urkunde und die Ehrennadel in Gold mit Diamant von der Bundesvereinigung Deutscher Musikverbände und vom Verein einen geschnitzten Tenorhornspieler.

Hans-Peter Riesle war bereits beim Jahreskonzert für 40 Jahre Musizieren ausgezeichnet worden. Während der Versammlung ernannte ihn der Vorsitzende zum Ehrenmitglied. Flötistin Doris Bernhart und Kassierer Gerhard Schnorr erhielten für zehn Jahre Treue die Vereinsehrennadel. Für die Geehrten spielten die Musiker, die eigens ihre Instrumente mitgebracht hatten, einen Marsch und eine Polka.

Vorsitzender Isele begrüßte besonders Stadtrat Max Nägele, Ehrendirigent Winfried Rombach sowie die Vorsitzenden der Räuberzunft, Martina Schaller und Ingo Stegerer. Er gratulierte Luca Koch zur bestandenen Prüfung für das bronzene Jungmusikerleistungsabzeichen und gab bekannt, dass er die Kapelle ab Mai verstärken wird. Unter der Leitung von Stadtrat Nägele sind Vorsitzender Mario Isele, zweiter Kassierer Simon Risle und Beirat Fabian Marder in ihren Ämtern bestätigt worden. Der Stadtrat überbrachte die Grüße des Gemeinderats und von Bürgermeister Michael Scharf, dankte für die Arbeit das ganze Jahr über und war stolz auf die Leistung der Kapelle.

Schriftführerin Sandra Heurung gab einen Rückblick auf die Termine des vergangenen Jahres. Dazu gehörten der Zunftabend der Räuber, das Narrentreffen in Birkendorf, die Fasnet in Gündelwangen, die Hauptversammlung des Blasmusikverbands Hochschwarzwald in Bonndorf, die Frühschoppenkonzerte in Bachheim und St. Blasien, die Jugendwerbung, die offene Probe, das Konzert bei der Kohlplatzhütte Ebnet, der Umzug zum 50-jährigen Bestehen des Heimat- und Trachtenvereins Bonndorf, das Kirchenfest, die Feuerwehrprobe in Glashütte, der Martinsumzug, der Fasnetauftakt, das Probenwochenende sowie das Adventsliedersingen in der Pfarrkirche. Kassierer Gerhard Schnorr legte Einnahmen und Ausgaben offen. Seine Arbeit lobten Georg Hofmeier und Thomas Wissler.

Dirigent Andreas Dörnte blickte auf ein musikalisch schönes Jahr zurück. Höhepunkt war das Jahreskonzert, auf das sich die Kapelle intensiv vorbereitet hatte. Musikern und Dirigent hat es großen Spaß gemacht und für jeden war etwas Passendes dabei. Für Dörtne spricht nichts gegen eine weitere Fortführung der Zusammenarbeit. Er appellierte an die Musiker, bei den Proben und Auftritten Präsenz zu zeigen. Sein Dank galt der Räuberzunft für den geschnitzten Stab, mit dem ihn die Zunft am Propagandasonntag überrascht hatte. Ein Präsent für mehr als 90-prozentigen Probenbesuch erhielten Andrea Bernhart, Armin Köpfer, Hubert Haury, Mario Krajniak, Manfred Weiler und Andreas Dörnte. Die Räubervorsitzende Martina Schaller dankte für die musikalische Begleitung bei den Fasnachtsveranstaltungen und fragte rhetorisch: „Was wäre Gündelwangen ohne die Trachtenkapelle?“

Trachtenkapellen-Förderer blicken zurück

Gündelwanger Verein erhöht bei Hauptversammlung den Mitgliederbeitrag. Viele Veranstaltungen sind in diesem Jahr geplant.

Der Vorsitzende des Fördervereins der Trachtenkapelle Gündelwangen, Tobias Isele, freute sich zur Hauptversammlung Stadtrat Max Nägele sowie den Vorsitzenden der Kapelle, Mario Isele, begrüßen zu können. Schriftführerin Andrea Bernhart blickte auf das vergangene Jahr zurück. Der Verein beteiligte sich an der Jugendwerbung der Bläserjugend der Bonndorfer Musikvereine sowie am Martinsumzug. Der Ausflug führte in den Europapark Rust. Beim Jahreskonzert der Trachtenkapelle konnten Luisa Bernhart und Anna Faller mit dem Jungmusikerleistungsabzeichen in Silber und Lea Riesle mit dem Abzeichen in Bronze ausgezeichnet werden. Kassenwart Mario Krajniak berichtete, dass 2000 Euro für die Jugend- und Vereinsarbeit an die Trachtenkapelle überwiesen wurden. Selina Sigwart und Erika Schübel-Merz bestätigten die gute Arbeit des Kassierers.

Mario Isele dankte für die jährlichen finanziellen Zuwendungen und gab einen schriftlichen Antrag von Hubert Haury für die Erhöhung der Mitgliedsbeiträge bei den Passiv- und Fördervereinsmitgliedern von elf auf 15 Euro bekannt, um die fehlenden Einnahmen im Wirtschaftsbereich auszugleichen. Der Vorstand der Kapelle schlug eine Erhöhung um zwei Euro vor. Nach längerer Diskussion wurde mehrheitlich entschieden, den Beitrag für die rund 30 Passiv- und 45 Fördervereinsmitglieder um vier auf 15 Euro rückwirkend zum 1. Januar 2018 zu erhöhen.

Der Vorsitzende der Trachtenkapelle, Mario Isele, nannte als nächste Termine für den Förderverein die Jugendwerbung am 21. April, den Ausflug nach Freiburg am 7. Juli und das Herbstfest am 6. und 7. Oktober. Die Termine der Trachtenkapelle sind wie folgt: 30. April, Maitännlestellen auf dem Dorfplatz, 6., 10. und 20. Mai Mittagskonzerte beim Frühlingsfest in Bonndorf, beim Vatertagshock in Holzschlag und den Pfingstwandertagen in Bachheim, 30. Mai, Fronleichnam, 17. und 24. Juni, Frühschoppen in Grafenhausen und St. Blasien, 30. Juni, Sommerfest in Raitenbuch, 21. Juli, offene Probe mit Grillfest, 5. und 19. August, Annafest in Ebnet und Kirchenfest in Gündelwangen.


Freude bei der Narrenmusik Gündelwangen

Dirigent bekommt neuen Dirigenten-Narrenstab

Große Freude herrschte am verganngenen Propagandasunntig in Gündelwangen.

Wie in jedem Jahr lud die Trachtenkapelle bzw. Narrenmusik Gündelwangen zum närrischen Propagandasunntigkonzert

ins Clubhaus des SVG ein. Viele Närrinen und Narren aus Gündelwangen kamen bei Kaffee und Kuchen, fröhlichen Schunkelrunden und närrischer Musik auf ihre Kosten. Auch die Bonndorfer Pflumenschlucker, angeführt von Narrenvater Clemens Podeswa, die Lenzkircher Dengele und die Holzschläger Holzhacker mit Narrenvater Holger Birkle schauten in Gündelwangen vorbei und heizten imClubhaus so richtig ein.

Eine besondere Überraschung wurde dem Dirigenten der Narrenmusik Andreas Dörnte zuteil. Er durfte an diesem Tag einen neuen Dirigentenstab in Empfang nehmen, der auf der einen Seite den Gündelwanger Räuber auf der anderen Seite einen Narrenmusiker zeigt. Geschnitzt und gefertigt wurde dieser neue Dirigentenstab von Herbert Hofmeier, der meinte:" Was wäre die Fasnet ohne Musik ? Ein Trauerspiel... Vielen Dank, das die Musik immer dabei ist in Gündelwangen". Herbert Hofmeier wollte eigentlich erst auf die nächste Fasnetsaison den Dirigentenstabd fertigen wie Vorstand Mario Isele dem närrischen Volk berichtete: "Wir haben am Narrentreffen in Grafenhausen darüber gesprochen, dass wir dem Dirigenten doch aufs nächste Jahr einen neuen Stab fertigen könnten. Herbert, als Gündelwanger Urnarr, war sofort dabei. Das er aber zwei Wochen nach dem Narrentreffen schon einen fertigen Stab geschnitzt hat ist verblüffend und bewunderswert und dafür ein herzliches Dankeschön".

Mit etlichen Schunkelrunden und Narrenmärschen ging ein schöner närrischer Nachmittag in Gündelwangen zu ende.

Bild von Julia Risle-Schaller: v.l.n.r Vorstand Mario Isele, Dirigent Andreas Dörnte, Herbert Hofmeier









Der Vizepräsident des Blasmusikverbandes Hochschwarzwald, Bernhard Podeswa, freute sich beim Jahreskonzert der Trachtenkapelle Gündelwangen den Musikerinnen Anna Faller (links) und Luisa Bernhart (rechts), beide Klarinettenspielerinnen, das Jungmusikerleistungsabzeichen in Silber sowie Lea Riesle (Saxophon) das Abzeichen in Bronze überreichen zu können.
Der Vizepräsident des Blasmusikverbandes Hochschwarzwald, Bernhard Podeswa, freute sich beim Jahreskonzert der Trachtenkapelle Gündelwangen den Musikerinnen Anna Faller (links) und Luisa Bernhart (rechts), beide Klarinettenspielerinnen, das Jungmusikerleistungsabzeichen in Silber sowie Lea Riesle (Saxophon) das Abzeichen in Bronze überreichen zu können. | Bild: Daniele Schüle

Ihre Tatkraft ist unter Musikerkollegen geschätzt

Mario Isele, Mario Krajniak und Hans-Peter Riesle legen sich für die Trachtenkapelle Gündelwangen seit Jahrzehnten ins Zeug.

Mario Isele (25 Jahre, davon 22 inklus... Trachtenkapelle Gündelwangen geehrt.   | Foto: Wolfgang Scheu

Mario Isele (25 Jahre, davon 22 inklusive Vorstandsposten), Mario Krajniak (25 Jahre) und Hans-Peter Riesle (40 Jahre) wurden für ihr Engagement in der Trachtenkapelle Gündelwangen geehrt. Foto: Wolfgang Scheu

BONNDORF-GÜNDELWANGEN (vfno). Applaus gab es bei den Ehrungen langjähriger und tatkräftiger Musiker der Trachtenkapelle Gündelwangen. Bernhard Podeswa überbrachte als Stellvertreter des Präsidenten des Blasmusikverbands Hochschwarzwald beim Konzertabend Ehrennadeln und Urkunden.

 


Hans Peter Riesle – 40 Jahre: Vor über 40 Jahren begann Hans Peter Riesle die Ausbildung beim "Trainer" Winfried Rombach und war Mitglied der ersten Jugendkapelle in Gündelwangen. "Geht nicht, gibt’s nicht" und "los geht’s Männer" sind Zitate, die ihn charakterisieren. 1982 wurde er zum "Vereinsdiener" gewählt, seit 1991 ist er Instrumentenwart, seit 1992 ist er mit kurzer Unterbrechung Beisitzer. Viele seiner Soli bei Konzerten sind legendär.

Mario Krajniak – 25 Jahre: Er spielt das 1. Flügelhorn und sorgte mit Hans-Peter Riesle auch dafür, dass der Wanderpokal für fleißigen Probenbesuch ans kleine Blech ging. "Der Mann im Hintergrund" – stets ein Lächeln auf den Lippen – ist lange Jahre als Beisitzer im Vorstand, die EDV hat er im Griff, und er ist Kassierer im Förderverein der Trachtenkapelle.

Mario Isele – 25 Jahre: Der Bassist mit großem Lungenvolumen ist seit 22 Jahren im Vorstand, seit 13 Jahren als Vorsitzender. Dank ihm blieben zwei Dirigentenwechsel ohne Qualitätsverlust, "Kirchturmdenken" ist ihm fremd. Das gute Miteinander der Vereine geht maßgeblich auf sein Wirken zurück. Der Verein freut sich auf sein 40er und 60er Jubiläum – dann hat er eine Rekordamtszeit als Vorsitzender vorweisen.

 


"Sie wünschen... wir spielen"

Hans-Peter Riesle (Mitte) und Winfried...ngezählt schon mehr als hundert Jahre.  | Foto: Wolfgang Scheu

BONNDORF-GÜNDELWANGEN. "Tränen lügen nicht", hieß eines der Stücke – "Applaus auch nicht", kann man nur anfügen. Das Jahreskonzert der Trachtenkapelle Gündelwangen – gestaltet als Wunschkonzert aus den beliebtesten Melodien und Stücken – war ein voller Erfolg. Die Freude des Vorsitzenden Mario Isele war schon bei der Begrüßung groß. Neben vielen Musikfreunden waren "die Vorstände der Gündelwanger Vereine" komplett vertreten.

 Kai Hofmeier begeisterte mehrfach mit seinen Solo-Einlagen auf der Trompete.  | Foto: Wolfgang Scheu
Kai Hofmeier begeisterte mehrfach mit seinen Solo-Einlagen auf der Trompete. Foto: Wolfgang Scheu
 

Konzertantes, Volkstümliches, Marschmusik, Rock und Schlager. Es wurde gesungen und im Chor gepfiffen und auf der Bühne wie im Publikum wurde wild geklatscht. Beim Konzert der Trachtenkapelle Gündelwangen blieben wirklich keine Wünsche offen – eben ganz nach dem Motto: "Sie wünschen – Wir spielen".

Der "Wolf" bleibt die Nummer eins auf der Wunschliste der Besucher des Jahreskonzerts im Schulhaus – genauer gesagt die Musik zum Film "Der mit dem Wolf tanzt", dicht gefolgt von "Abenteuerland" von PUR.

Im Bonndorfer Schmidt’s Markt vermisst man den freundlichen Filialleiter Andreas Dörnte, den treuen Kunden der Trachtenkapelle Gündelwangen bleibt er aber erhalten. Zum Glück für die Freunde der Blasmusik, denn das Programm, das er mit seinen 28 Musikanten auf die Bühne gebracht hat, hat wieder begeistert und Spaß gemacht, dem tristen Wetter draußen vor der Tür zum Trotz.

Die Mischung war perfekt, elf Titel standen auf dem Programm. Alle Register wurden gefordert, die Soloeinlagen des Gündelwanger Startrompeters Kai Hofmeier in der Filmmelodie "Der mit dem Wolf tanzt" und in der "Bohemian Rhapsody" kamen besonders gut an. Und natürlich begeisterte der "fahrende Schmied" Tobias Isele mit seinem Einsatz "In der lustigen Dorfschmiede" mit Amboss und Hammer.

Luisa Bernhart und Anna Faller wussten einiges über Stücke und Komponisten zu berichten. Die Halle war sehr gut gefüllt, die Luft konnte man fast schneiden, verständlicherweise blieb das große Lüfterrad bei den ruhigen Stücken aus.

 
Tobias Isele am Amboss in der „Lustigen Dorfschmiede".  | Foto: Wolfgang Scheu
Tobias Isele am Amboss in der „Lustigen Dorfschmiede". Foto: Wolfgang Scheu


Die Stimmung war bestens bei den Hits der "Les Humphries Singers". Bei "El Cumbanchero" und bei den Polkas ( Magische Momente von Alexander Pfluger und der schwungvollen Zugabe mit der Kapelle als Chor) gab es kein Halten mehr. Der Applaus war zum Teil so groß, dass spontan einzelne Stücke und Passagen wiederholt werden mussten, ein größeres Lob kann es für die Musikanten nicht geben.

Der Eintritt zum Konzert war frei, eine Tombola gab es nicht, dafür aber eine Gaudi-Versteigerung. Die Besucher konnten ihre Geldscheine in der Wechselstube gegen Ein-Euro-Stücke tauschen. Die wurden gebraucht bei der "Amerikanischen Verlosung" mit verstecktem Wecker und viel Spannung. Die stabile Ruhebank bleibt in Gündelwangen, vor dem Haus Marder wird sie einen Platz finden. Die vielen Leckereien samt Ziege vom Holzschläger Hirten werden wohl bei einem Fest mit der Kapelle verspeist werden, wie ein Musiker sofort erfreut anmerkte. Nach dem Konzert der Trachtenkapelle heizten die "Schwarzwälder Luusbuebe" die Stimmung auf mit gleich drei "Quetschen", Gitarre und Kai Hofmeier auf der Rhythmuskiste.

Die Euro-Münzen wanderten in den Hut bei der Amerikanischen Versteigerung.   | Foto: Wolfgang Scheu

Wunschkonzert der Trachtenkapelle Gündelwangen sorgt für viel Applaus

Das Jahreskonzert der Trachtenkapelle Gündelwangen trifft den Geschmack des Publikums. Das Blasorchester zeigt seine reiches Repertoire.

Gündelwangen – Nach fünfjähriger Pause veranstaltete die Trachtenkapelle Gündelwangen wieder ein Wunschkonzert. Vorsitzender Mario Isele lud zu einem bunten, musikalischen Blumenstrauß ein. Dirigent Andreas Dörnte hatte mit den Musikern Märsche, südamerikanische Rhythmen, Rock, Polka und Filmmusik einstudiert. Mit 231 Punkten war die Titelmelodie zum Film "Der mit dem Wolf tanzt" das am meisten gewünschte Musikstück. Die Musiker entführten in den Wilden Westen, ritten durch die Prärie, gingen auf spannende Büffeljagd und trafen Indianer. Den zweiten Platz belegte mit 220 Punkten "Abenteuerland" der deutschen Pop-Gruppe "Pur" gefolgt von "Bohemian Rhapsody" von der Popformation "Queen" mit Frontmann Freddie Mercury und 93 Punkten.

Zum Jahreskonzert begrüßte der Vorsitzende besonders Stadtrat Max Nägele, Vizepräsident Bernhard Podeswa sowie den Vorsitzenden der Bläserjugend Markus Bölle vom Blasmusikverband Hochschwarzwald, die Vorsitzenden der Gündelwanger Vereine, Ehrendirigent Winfried Rombach und die Ehrenmitglieder. Luisa Bernhart und Anna Faller führten charmant und informativ durch das Programm. Die Kapelle eröffnete den musikalischen Reigen mit "Rock Opening".

Mit "The Young Verdi" zeigten die Musiker ihr Können auch bei konzertanter Blasmusik. Heiße Rhythmen versetzten die Besucher mit "El Cumbanchero" in das sonnige Südamerika. Eine Seefahrt und das quirlige Treiben im Hafen beschrieb der Konzertmarsch "Abel Tasman". Beim großen Erfolg "Tränen lügen nicht" des Schlagersängers Michael Holm stellte Kai Hofmeier sein musikalisches Talent auf der Trompete unter Beweis. Immer wieder gerne gehört wird die Musik der "Les Humphries Singers" mit den bekannten Titeln "Mama Loo", "Mexiko", "Kansas City" und "Old Man Moses". "Der lustige Dorfschmied" gehört zu den bekanntesten Märschen von Julius Fucik. Viel Beifall erhielt Tobias Isele, der in der Rolle des Schmiedes den Rhythmus am Amboss übernahm. Ein Konzert der Trachtenkapelle wäre ohne Polka unvollständig. Mit "Magische Momente" begeisterten die Musiker die Freunde der Blasmusik. Die Besucher dankten der Kapelle mit lange anhaltendem Applaus. Bei den Zugaben "Hinter der Garage" und der Marschpolka "Jubiläumsklänge" klatschten alle begeistert mit.

Vorsitzender Isele dankte Dirigent und Musikern für das gelungene Konzert und die wochenlange Probenarbeit sowie allen Helfern des Abends. Statt der traditionellen Tombola hatte sich die Kapelle eine "Gaudi-Versteigerung" einfallen lassen. Amerikanisch wurde eine Bank samt Topfblumen, Geschenkkorb, einer Seite Speck und als besonderer Gag eine Ziege, versteigert. Für Riesenstimmung sorgten die "Schwarzwälder Luusbuebe" nach dem Konzert.

 

 

Nach fünf Jahren gibt es wieder ein Wunschkonzert in Gündelwangen / Gäste dürfen zwischen zehn Titeln auswählen.

Christian Podeswa probte mit dem Hohen Blech der Trachtenkapelle Gündelwangen. Foto: Daniele Schüle

Trachtenkapelle für Wünsche offen - Bonndorf - Badische Zeitung

Nach fünfjähriger Pause lädt die Trachtenkapelle wieder einmal zu einem Wunschkonzert ein. Die Blasmusikliebhaber können unter zehn Titel auswählen. Geboten wird ein bunt gemischtes Programm von Klassik, über Filmmusik, moderne Blasmusik, Rock und Pop bis hin zu Polkas und Walzern. Zur Auswahl stehen am Konzertabend unter anderem "The Young Verdi", das Filmthema "Der mit dem Wolf tanzt", "Abenteuerland" sowie "Bohemian Rhapsody" von Freddie Mercury. Für die Liebhaber der traditionellen Blasmusik stehen Musikstücke wie "Die lustige Dorfschmiede" oder "Magische Momente" auf dem Programm. Der Eintritt ist frei. Für jede Stimme eines oder mehrerer ausgewählter Titel wird je ein Euro erhoben. Die Freunde der Blasmusik können sich auf einen schönen, abwechslungsreichen Konzertabend freuen. Während der Veranstaltung werden ein Musiker für 60 Jahre, ein Musiker für 40 Jahre und zwei Musiker für 25 Jahre aktive Mitgliedschaft geehrt. Außerdem erhalten Nachwuchsmusiker das Jungmusikerleistungsabzeichen. Statt der bislang üblichen Tombola hält die Trachtenkapelle Gündelwangen für die Besucher des Wunschkonzerts eine Überraschung bereit.


Die "Schwarzwälder Lusbuebe" (Linus Sedlak und Co.) übernehmen nach dem Konzert der Trachtenkapelle die weitere musikalische Unterhaltung. Für das leibliche Wohl ist wieder bestens gesorgt.

Trachtenkapelle Gündelwangen, Wunschkonzert, Freitag, 5. Januar, 20 Uhr, Schulsaal in Gündelwangen.






Leitungsabzeichen Bronze

  1. Laura Birkenberger, Leo Beck, Felix Dietsche, Erik Gronenberg, Lea Riesle, Simon Kehl, Lena Weltis, Moritz Meier und Ronja Reich (von links) erhielten das Jungmusikerleistungsabzeichen in Bronze. Foto: Martha Weishaar

 

 


Mit einem bunten Showprogramm, zu dem Tänze, Sketche und Musikeinlagen gehörten, eröffnete der Narrenrat Gündelwangen die Fasnachtssaison 2018. Die Bekanntgabe des Fasnachtsmottos gehörte zum Höhepunkt des Abends und lautet: „Habt Vergnügen an der Freud – Gündelwanger Fasnet ist für alle Leut“. Nachdem mit der Großveranstaltung auch der Eintrag ins Vereinsregister vor 22 Jahren

 

gefeiert wurde, überließ die Räuberzunft dieses Jahr dem Narrenrat die Wahl des Mottos. Narrenmutter Sybille Lehmann freute sich über viele Besucher und dankte allen Akteuren und den Organisatoren für die tollen Aufführungen.Viel Aufmerksamkeit erhielt Martina Schaller als Büttenrednerin zum Thema „Der Homo Ehegattus – das gemeine Ehemännchen, Aufzucht, Haltung und Pflege“. Mit dem fetzigen Tanz „Break free“ und dem Sketch ohne Worte ging es weiter im Programm. Effektvoll mit Schwarzlicht, weißen Handschuhen, T-Shirts und Neonfarben war die Trommeleinlage „Fluch der Karibik“. Tim Lossau erzählte das Märchen vom Radkäppchen, rund um die Automarken, neu. Flotte Models gingen zur Ansage von Sibylle Lossau über den Laufsteg. Als Gratulanten zum Jubiläum hatten Claudia Scharf und Maria Eva Scheu, begleitet von Michael Scharf auf der Gitarre, bekannte Schlager zum Thema Alter umgetextet. Der Musikverein Kappel unter Leitung von Ralf Kühnemund brachte kurz vor der Pause mit Musikbeiträgen wie Griechischer Wein und Fürstenfeld den Saal zum Kochen.

 

Während der Pause boten die Mitglieder des Narrenrats eine beeindruckende Festschrift mit Textbeiträgen und Bildern von der Gündelwanger Fasnacht der vergangenen 55 Jahre zum Kauf an.Nicht fehlen durfte das Ehrenmitglied der Räuber, Bruno Zehnder, mit neuen Geschichten aus dem Leben. Wahre Beifallsstürme löste die Hard-Rock-Band mit einem fetzigen Rock-Medley aus. Beim Jägerstammtisch hatten Holger Birkle und Linus Sedlak die Lacher auf ihrer Seite. Mitglieder der Sumpflochhexen unternahmen eine musikalische Zeitreise und die Ranzengarde begeisterte farbenfroh als „Tanzende Säcke“. Jana Stoll und Tanja Isele wussten sich als Waltraud und Mariechen viel zu erzählen. Riesenapplaus gab es für den Minitanz des Narrenrats, die mit der Kopfbedeckung die Nationalität wechselte und als Biker oder Major Tom um die Erde ins Weltall düsten.

 

Trachtenkapelle Gündelwangen bringt bei Jahreskonzert große Emotionen auf die Bühne

Die Trachtenkapelle Gündelwangen hat bei ihrem Jahreskonzert das Publikum begeistert. Der Auftritt war geprägt von Präzision in allen Registern und brillanten Soli.

Popmusik trifft auf volkstümliche Musik – unter dieses Thema hat die TrachtenkapelleGündelwangen ihr Jahreskonzert gestellt. Die Musik, welche die knapp 30 Musiker mit viel Können und Herzblut darboten, spannte einen weiten Bogen: von klassischen Stücken, melodiösem Marsch, epochalen Klängen, spanischen Rhythmen bis hin zur Gänsehaut Feeling verursachenden Crime Time.

Zwischen Marsch und Oper

Der Vorsitzende Mario Isele freute sich über eine volle Halle mit Gästen von benachbarten Musikvereinen, den anderen Gündelwanger Vereinen und aus Politik und Kirche. Der abwechslungsreiche Konzertabend mit Dirigent Andreas Dörnte nahm mit dem „Rekruten-Marsch“ seinen Auftakt. Der von Frank Pleyer und Ernst Mosch komponierte Marsch wird bestimmt von feinem Klang und abgeschnittenen Frequenzspitzen, im Trio dann der Höhepunkt mit einem weiten Harmoniespektrum. Mit dem Musikstück „Present of Love“ machte die Kapelle einen kleinen Seitensprung in den Bereich der Oper. Komponist Manfred Schneider hat sich für das Bariton-Solostück ein Thema aus der Oper Rinaldo ausgesucht. Das Liebeslied aus der Arie Lascia chio pianga wurde von Martha Sedlak gefühlvoll dargeboten.

 

Hohe emotionale Herausforderung

Bei „Choral and Beat for Band“ wechselten langsam getragene und besinnliche Melodien mit dem Beat-Rhythmus, Sinnbild für die Zeit der Komposition vor 20 Jahren und heute. Hier stellte Trompeter Kai Hofmeier sein Können unter Beweis. Eine hohe emotionale Herausforderung an alle Musiker stellte das spanische Stück „Despacito“ dar, dessen Pulsschlag in der Romantik liegt. Viel Rhythmuswechsel und das Staccatospiel forderten die Akteure, der typisch spanische Rhythmus gefiel, sodass es als dritte Zugabe noch einmal zu hören war. Aus dem Repertoire der neuen böhmischen Blasmusik erklang die klangvolle Polka „Immer gut drauf“. Dieses temporeiche und harmonische Musikstück fördert eine positive Einstellung zum Leben.

Von "Thriller" zu Nena

Nach der Pause mussten alle Register gut miteinander harmonieren, um den gewünschten Effekt auszulösen – das Gänsehautfeeling bei „Thriller“ von Michael Jackson. Viele bekannte Melodien von Nena erklangen in einem Song-Medley von ihr. Es begann mit einem schönen Trompeten- Flöten-Solo

 

„Über sieben Brücken“ führte Saxophonist Ernst Waldvogel die Zuhörer. Dieses gefühlvolle Lied, am bekanntesten durch Peter Maffay, beschreibt die Hindernisse, die einem im Leben begegnen und die man oft nur durch Umwege überwinden kann. Es zeigt aber auch, dass es sich immer lohnt, zu kämpfen. Sodann kündigte Anna Faller, die sich die Ansage mit Bruno Kalinasch teilte, die „Laubener Schnellpolka“ an. Bei dieser von Kurt Gäble geschriebenen Polka geht es um Rasanz und Präzision in allen Registern, das muss man einfach erleben, das ist nicht zu beschreiben.

Publikum entlockt drei Zugaben

Ihren Abflug am Konzertende wollte die Trachtenkapelle mit dem „Kometenflug“ , einem Konzertmarsch von Alexander Pfluger, machen. Einem außergewöhnlichen Marsch aus dem Bereich der Oberstufe der Blasmusikwertung. Doch damit gab sich das begeisterte Publikum noch nicht zufrieden. Erst nach drei Stücken konnten die Musiker nach einem durchweg gelungenen Konzertabend die Bühne verlassen. Mario Isele bedankte sich abschließend bei den drei Aushilfsmusikern von der TrachtenkapelleRothaus, Horst Hofmeier, Ruben Friedrich und Markus Kromer.

 

 

 

 


Adventlieder spielen in der Pfarrkirche Gündelwangen

 

 

Trachtenkapelle Gündelwangen bereitet sich aufs Jahreskonzert vor / Zweitägige Intensivprobe gibt den letzten Schliff.

Unter Leitung von Dirigent Andreas Dörnte probten die Mitglieder der Trachtenkapelle das Zusammenspiel des Gesamtorchesters. Foto: Daniele Schüle

BONNDORF-GÜNDELWANGEN. Mit einer zweitägigen intensiven Probenarbeit bereiteten sich 28 Musikerinnen und Musiker der Trachtenkapelle Gündelwangen auf ihr großes Jahreskonzert vor. Es steht unter dem Motto "Popmusik trifft auf volkstümliche Blasmusik". Eingeladen sind alle Freunde der traditionellen, modernen und konzertanten Blasmusik.

 

Geboten wird beim Jahreskonzert ein vielseitiges Musikprogramm unter der Leitung von Andreas Dörnte, der bereits zum fünften Mal die Kapelle beim Jahreskonzert dirigiert. Zusammen mit Vorsitzendem Mario Isele dankt er den Orchestermitgliedern für die eifrige Probenteilnahme und die gute Vorbereitung auf das Konzert. Beide freuen sich über drei Gastmusiker aus den Reihen der Trachtenkapelle Rothaus.

In den Räumen der Gündelwanger Schule fanden seit längerem schon die Registerproben statt. Der frühere Dirigent der Kapelle, Mathias Kehl aus Grimmelshofen, übte mit den Holzinstrumentenspielern Klarinette, Flöte und Saxophon. Linus Sedlak aus Holzschlag hatte die Übungsstunden mit dem Hohen Blech Trompete und Flügelhorn übernommen. Für das Tiefe Blech Tenorhorn, Bariton, Posaune und Tuba war Dirigent Dörnte verantwortlich. Er leitete später auch das Zusammenspiel des gesamten Orchesters.

Den bunten Melodienstrauß eröffnet die Kapelle beim Konzert mit dem "Rekruten-Marsch" von Ernst Mosch und Frank Pleyer. Bei "Present of Love" zeigt Solistin Martha Sedlak ihr Können auf dem Bariton. Zu den modernen Musikstücken gehören unter anderem "Choral and Beat for Band". Nach der Pause erfreuen die Musiker alle Michael Jackson-Fans mit "Thriller". Zu dem weiteren beliebten Repertoire zählt Musik von "Nena" und "Über sieben Brücken" sowie die "Laubener Schnellpolka". Der Konzertmarsch "Kometenflug" rundet das abwechslungsreiche Musikprogramm des Konzertabends ab.

Statt der früheren beliebten Tombola laden die Musiker zum zweiten Mal während der Pause zu einer Gaudi-Versteigerung ein. Für das leibliche Wohl der Besucher wird wieder bestens gesorgt.

Trachtenkapelle Gündelwangen, Jahreskonzert "Popmusik trifft auf volkstümliche Blasmusik", Samstag, 29. Dezember, 20 Uhr, Saal des Schulhauses Gündelwangen

 

Der "11.11." wurde in Gündelwangen am 17.11 gefeiert

 

11.11.2018 in Gündelwangen